Kammerspiel
Chaos-Welt

Mobilität und Anpassung an neue Orte sind Gebote der Gegenwart. Nationales verliert und gewinnt an Einfluss. Grenzen fallen und werden neu errichtet. Territorien öffnen und schließen sich. Wie orientieren wir uns in dieser Chaos-Welt? Womit und wie identifizieren wir uns?

Ruhr Ding:
Territorien
4.5.–30.6.19

Mit dem Ruhr Ding realisiert Urbane Künste Ruhr in den kommenden Jahren drei größere Ausstellungszusammenhänge im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Die erste Ausgabe Ruhr Ding: Territorien widmet sich in breitgefächerter Form der Bedeutung territorialer Festschreibungen für die Identitätsbildung.

Sa. 10 Uhr
Kammerspiel
„Plötzlich steht alles unter Kunstverdacht.“

Transmediales Kuratieren im öffentlichen Raum – Britta Peters im Gespräch mit Dirk Baumann, Dramaturg am Schauspiel Dortmund

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Wandersalon
17.3.19
So. 14 Uhr

Auf Abwegen

Mit der Kunstvermittlung von Urbane Künste Ruhr

Performativer Stadtspaziergang mit dem Künstler Zauri Matikashvili und dem Kurator und Autor Kay von Keitz.

„Sich in einer Stadt nicht zurechtfinden heißt nicht viel. In einer Stadt sich aber zu verirren, wie man in einem Walde sich verirrt, braucht Schulung“ – das überlegte schon Walter Benjamin in seiner Berliner Kindheit. Aber wie schafft man es, eine bekannte Stadt auf neue Art kennenzulernen? Genau das fragt sich das Kunstvermittlungsteam von Urbane Künste Ruhr in der Vorbereitung auf das Ausstellungsprojekt Ruhr Ding.

Projekt
Emscherkunstweg

Emscherkunst wird zum Emscherkunstweg. Gemeinsam mit der Emschergenossenschaft und dem Regionalverband Ruhr entwickeln Urbane Künste Ruhr in den kommenden Jahren einen permanenten Skulpturenweg entlang der Emscher.

Künstler*in
Stefan Marx

Begleitend zur Veranstaltungsreihe Wandersalon zeichnet der Hamburger Künstler Stefan Marx die Wanderspinne in all ihren Lebenslagen.

Projekt
23.8.–29.9.19
Fr. 14 Uhr
Tony Cokes. Mixing Plant
Multimedia-Installation zur Ruhrtriennale 2019
Wandersalon
Video: Wandersalon mit Louis Henderson

Residenz 2018/19

Urbane Künste Ruhr initiiert unter der künstlerischen Leitung von Britta Peters ein neues Residenzprogramm für (jährlich zehn) internationale Künstler*innen im Ruhrgebiet.

Künstler*in
Louis Henderson & João Polido

Für das Ruhr Ding entwickelt Louis Henderson eine Soundinstallation und mehrere Radiosendungen. Zusammen mit João Polido recherchiert er vor Ort zu der Frage, inwieweit die regionale Musikgeschichte durch die Industrialisierung geprägt ist.

Künstler*in
Paul Wiersbinski

Paul Wiersbinski nimmt im Jahrgang 18/19 an unserem Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr teil.

Künstler*in
Wasim Ghrioui

Im Jahrgang 2018/19 ist Wasim Ghrioui Teil unseres Residenzprogrammes Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr.

Projekt
11.8.–23.9.18
Di.–So., 10–18 Uhr

Peggy Buth: Vom Nutzen der Angst – The Politics of Selection

Ausstellung 11.08.-23.09.2018

In ihrer mehrteiligen Installation setzt sich die Künstlerin Peggy Buth mit der Unternehmenskultur der Friedrich Krupp AG auseinander und fragt danach, welche Geschichte von wem erzählt wird.

Wandersalon

Video: Britta Peters - Antrittsrede bei Urbane Künste Ruhr 2018

Künstler*in
Alexandra Pirici

Innerhalb mehrstündiger performativer Aktionen verbindet Alexandra Pirici zeitgenössischen Tanz mit Sprache und Raum.

Wandersalon

Wandersalon mit Peggy Buth

Künstler*in
atelier automatique
Künstler*in
Ivan Moudov

Als Ivan Moudov 2006 die Eröffnung eines bulgarischen Museums für zeitgenössische Kunst in einer Bahnhofshalle in Sofia ankündigte, kamen 200 Gäste — und warteten vergeblich.

Künstler*in
Hans Eijkelboom

Hans Eijkelboom arbeitet fast ausschließlich in umfangreichen fotografischen Serien, die mit einer nahezu soziologischen Herangehensweise bestimmte Alltagsphänomene dokumentieren.

Künstler*in
Lawrence Lek

Basierend auf realen Orten und fiktionalen Szenarien entwirft Lawrence Lek in seinen Videoarbeiten eine virtuelle Welt, die gleichzeitig an futuristische Videospiele und digitale architektonische Visualisierungen erinnert.

Künstler*in
Henrike Naumann

In ihrer Arbeit, mit der sie bei unserem Wandersalon zu Gast war, reflektierte die Künstlerin die Geschichte rechtsextremer Gewalt in Deutschland.

Künstler*in
WerkStadt

In der WerkStadt im Essener Norden bietet solid skills einen Resonanzraum für besondere Fähigkeiten. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort sollen Ressourcen zur Bewältigung von Wandlungsprozessen, Krisen und anderen Herausforderungen aufgespürt werden: Ein Labor für Resistenz, Weiterentwicklung und Resilienz.

Wandersalon: Neue Übergänge
Künstler*in
kitev

Seit 2006 arbeitet kitev (Kultur im Turm e.V.) als Labor, Künstlerkollektiv und Schaltstelle für regionale und internationale Kunstprojekte in Oberhausen. Seinen Sitz hat kitev im Wasserturm am Oberhausener Hauptbahnhof, welcher nicht nur Veranstaltungsort ist, sondern auch eine Anlaufstelle und Unterkunft für internationale Künstler*innen bietet.

Wandersalon

Video: Wandersalon mit Orsolya Kalász und Andy Vazul

Konzert-Lesung

Bei der dritten Augabe unseres Wandersalons im schönen Essener Weinlokal Le Chat Noir präsentierte die deutsch-ungarische Lyrikerin Orsolya Kalász ihre Gedichte im Dialog mit der experimentellen Musik von Andy Vazul.

Künstler*in
Matshelane Xhakaza

Im Jahrgang 18/19 nimmt Matshelane Xhakaza an unserem Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr teil.

Künstler*in
Liebermann Kiepe

​Das Hamburger Designstudio Liebermann Kiepe hat seinen Schwerpunkt im Bereich Digitale Technologien und stellt einen Gastbeitrag zum Kammerspiel dar.

Kammerspiel
Von Schlaglöchern und Zwischenräumen: Wenn die Kunst ins Leben geht

Vor Kurzem war es wieder so weit: Eine weiß gestrichene Schindelfassade im Stil des US-amerikanischen Vorstadt-Einfamilienhauses rollte durch die Straßen Detroits. Auf der
Ladefläche…

Künstler*in
Nicole Wermers

In ihren Skulpturen, Fotografien und Collagen verbindet Nicole Wermers formale Fragestellungen mit Untersuchungen des urbanen Raums und seinen sozialen, ökonomischen und psychologischen Einschreibungen.

Kammerspiel

Netzstadt Ruhr: Das Ruhrgebiet als Rhizom

Städte können gelesen werden. Michael Butor beschreibt in La ville comme texte die Stadt als einen doppelten Text: einerseits sind Stadträume Ansammlungen offen liegender
Texte wie Reklametafeln, Straßenschilder oder Alltagsgespräche; andererseits besitzt der Stadtraum selbst eine Struktur, die ihn für Bewegungen der Lektüre öffnet.

Wandersalon
Video: Wandersalon mit Hans Eijkelboom

Künstler*in
Roderick Buchanan

Der schottische Künstler Roderick Buchanan liebt Spiel und Sport. Beides macht er zum Thema seiner Arbeiten und behandelte sie in einem unserer Wandersalons in der Fankneipe des Traditionsvereins Rot-Weiß Oberhausen.

Künstler*in
Margot Bergman

In ihrer Werkserie Other Reveries übermalt Margot Bergman bereits existierende Gemälde, die sie zuvor auf Flohmärkten erworben hat.

Wandersalon

Video: Wandersalon mit Roderick Buchanan

Künstler*in
Mohamed Altoum

Im Jahrgang 18/19 ist Mohamed Altoum Teilnehmer unseres Residenzprogrammes Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr.

Projekt

Silent University Ruhr

In Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr

Die Silent University ist eine autonome Wissens- und Austauschplattform für Akademiker*innen, die geflüchtet oder auf Asylsuche sind.

Künstler*in
Peggy Buth

Peggy Buth arbeitet konzeptionell und prozessbezogen mit unterschiedlichsten Medien. Zusammen mit uns realisierte sie einen Beitrag bei der diesjährigen Ausgabe der Ruhrtriennale.

Künstler*in
Köken Ergun

Köken Ergun wurde 1976 in Istanbul geboren. Er studierte Schauspiel an der Universität Istanbul, antike griechische Literatur am King‘s College London und Kunstgeschichte an der Istanbul Bilgi Universität. Er war dieses Jahr bei einem unserer Wandersalons im Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim zu Gast und stellte seine Arbeit vor.

Künstler*in
Suse Weber

Im Rahmen des Ruhr Ding setzt sich Suse Weber, in Kooperation mit dem Studiengang Szenische Forschung der Ruhr Uni Bochum, mit der Taube, dem „Rennpferd des kleinen Mannes“, auseinander und dekonstruiert in einer Installation im öffentlichen Raum Physiognomie sowie die reale und metaphorische Bedeutung des Vogels.

Künstler*in
Sam Hopkins

Sam Hopkins versucht in seiner künstlerischen Auseinandersetzung mögliche Antworten auf gegenwärtige soziale und politische Fragestellungen zu finden. In seinen Arbeiten, die sich nicht auf ein Medium festlegen lassen, geht es um ein Erkunden und Wiederentdecken von Elementen und Strukturen des alltäglichen Lebens.