bi’bak

bi’bak (Türkisch: Schau mal) ist ein Kollektiv und Projektraum mit Sitz in Berlin, mit einem Fokus auf transnationale Narrative, Migration, globale Mobilität und ihre ästhetischen Dimensionen. Das interdisziplinäre Programm von bi’bak bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Gemeinschaft und umfasst Filmvorführungen und Ausstellungen, Workshops sowie musikalische und kulinarische Exkursionen.

bi’bak ist als gemeinnütziger Verein organisiert und wurde 2014 von den Künstler*innen und Kurator*innen Malve Lippmann und Can Sungu gegründet. Das kuratierte Filmprogramm, bi’bakino, sowie das Audioprogramm bi’bakaudio haben zum Ziel, transnationale, postkoloniale und postmigrantische Perspektiven aufzuzeigen. Mit geladenen Expert*innen aus Kunst, Film und Wissenschaft wird ein differenzierterer, explizit außereuropäischer Blick auf Gesellschaft und Kulturgeschichte ermöglicht. bi’baxchange bietet eine Platform für Kulturakteure und Projekte an und initiiert grenzüberschreitende Kollaborationen. bi’bakwerk interessiert sich für die Entwicklung von innovativen ortsbezogenen Vermittlungskonzepten, die auf eine gleichberechtigte Beteiligung und den Austausch von Ideen, Wissen und Kreativität zielen. bi’baks recherchebasierte Ausstellungen nehmen in (West-)Europa wenig beleuchtete Narrative in den Blick, um neue Perspektiven zu generieren, die für ein komplexes Verständnis sozialpolitischer und sozioökonomischer Zusammenhänge weltweit entscheidend sind. bi’bak wurde 2017 von Berliner Senat für Kultur und Europa als Projektraum ausgezeichnet.

Mehr Infos unter: bi-bak.de

Bibak e V Malve Lippmann
Ruhr Ding kitev 6875 Projekt ©

Bitter Things

Bitter Things ist ein forschungsbasiertes Ausstellungsprojekt von bi’bak, das die Auswirkungen von Arbeitsmigration auf Mutterschaft und Familie untersucht.