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Julia Schäfer

© Jan Hottmann

Julia Schäfer erforscht in ihren Videoarbeiten und ortsspezifischen Installationen Narrative des Verlusts, indem sie die Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion aufhebt. Ausgehend von der Metzgerei ihrer Familie betrachtet sie Fleischproduktion als Metapher für die Wechselwirkungen von Lust und Schmerz, Gewalt und Ernährung.

Ihre Arbeiten waren zuletzt bei Non-Étoile, Paris (2026), Supergau Festival, Salzburg (2025), Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest (2025) sowie im EIGEN+ART Lab, Berlin (2020) zu sehen. Sie erhielt Stipendien der Stiftung Kunstfonds, der Akademie der Künste Berlin, des Landes Baden-Württemberg und war 2024 Artist-in-Residence an der Cité Internationale des Arts. Ihr Buch SOLID OBJECTS erschien Anfang 2026. 

Für Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr verbindet sie Recherchen zum Gerberhandwerk im Ruhrgebiet mit dem Le Journal des Écorchés (1995–2006) von Norbert Montaudoin. Mit dem Researcher Samuel da Costa untersucht sie dazu Fragen zu Dirty Work, Hygiene und Sozialer Klasse.