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Zu Gast
Jahrgang 2019

Auswahlkriterium für die Stipendiat*innen 2018/2019 war eine Beschäftigung mit den Themen des Ruhr Ding: Territorien in ihrer bisherigen Arbeit.

Die zwölfmonatigen Residenzen wurden an die Künstler Wasim Ghrioui (Syrien) und Mohamed Altoum (Sudan) vergeben. Diese Residenzen sind verknüpft mit der Silent University Ruhr, einem mehrsprachigen Netzwerk aus geflüchteten Akademiker*innen, dessen Träger der Ringlokschuppen Ruhr ist. Die Aktiven vor Ort arbeiten seit Jahren daran, das Wissen Geflüchteter in der Region hörbar zu machen. Der Arbeitsmittelpunkt dieser Residenzen lag in Mülheim an der Ruhr.

Die dreimonatigen Aufenthalte sind an die KunstVereineRuhr angebunden. Zu Gast waren Stacey Gillian Abe (Uganda), Céline Berger (Frankreich), Jan Brokof (Deutschland), Achim Lengerer (Deutschland), Viola Relle und Raphael Weilguni (Ungarn/Deutschland), Matshelane Xhakaza (Südafrika), Paul Wiersbinski (Deutschland) und Katrin Winkler (Deutschland).

Künstler*innen

Open Artsit

©Roland Baege

Wasim Ghrioui

Wasim Ghrioui wurde 1981 in Damaskus, Syrien, geboren und ist ein multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen visuelle Kunst, Literatur, Musik, Regie und Film arbeitet.

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©Roland Baege

Viola Relle & Raphael Weilguni

Viola Relle und Raphael Weilguni arbeiten seit 2012 zusammen. Sie modellieren gleichzeitig an zum Teil großen Keramiken, die zu Relikten eines Kommunikations- und Verhandlungsprozesses werden.

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©Roland Baege

Stacey Gillian Abe

Stacey Gillian Abes Konzepte beleuchten spezifische komplexe Situationen in Form autobiografischer Dokumentationen, die auf den vorherigen, wiederholt erlebten Erfahrungen der Künstlerin basieren.

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©Roland Baege

Paul Wiersbinski

Wiersbinskis Projekte bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie und berühren Diskurse der Architektur, Entomologie (Insektenkunde) oder Kybernetik.

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©Roland Baege

Mohamed Altoum

Mohamed Altoum ist ein sudanesischer bildender Künstler, Fotograf und Kameramann. In seinen Arbeiten kombiniert er persönliche ausgewählte visuelle Eindrücke mit Storytelling.

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©Roland Baege

Matshelane Xhakaza

Ausgangspunkt von Xhakazas Arbeiten sind das direkte Umfeld und die persönlichen, alltäglichen Erfahrungen der Künstlerin.

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Katrin Winkler

Katrin Winkler lebt und arbeitet in Berlin. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Expanded Cinema, intensiven Recherchen, Video und Fotografie.

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©Roland Baege

Jan Brokof

Jan Brokofs frühen Arbeiten sind vom sozialen Umfeld seiner Kindheit mit seinen Plattenbauarchitekturen und den Schornsteinen der örtlichen Erdölraffinerieanlagen geprägt.

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©Roland Baege

Céline Berger

In ihren Installationen setzt sich Céline Berger mit unserem Berufsleben auseinander und bindet dabei häufig externe Mitwirkende, Führungskräfte, Coaches oder Mitarbeiter von Firmen mit ein.

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©Roland Baege

Achim Lengerer

Achim Lengerer setzt sich in seiner Praxis mit medialer Sprache auseinander. Bilder, Texte und O-Töne interessieren ihn als Träger politischer Macht und emanzipatorischer Potentiale.

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Datteln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Datteln von Fatih Kurçeren

Datteln ist eine kleine Stadt im Ruhrgebiet, die auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Ortschaft wirkt. Doch sie wirkt leer und verlassen, obwohl ihre neuen Bewohnerinnen und Bewohner längst eingezogen sind. Seit über zwanzig Jahren fällt es mir schwer, mich an diese kleinen Städte im Ruhrgebiet zu gewöhnen. Sie scheinen wie entfernte Fragmente einer großen Stadt zu sein, die nicht existiert, die ich bis heute nicht gesehen habe." - Fatih Kurçeren

Stops

Open "Datteln"
Eine futuristische Satellitenschüssel auf spinnenartigen Beinen in einer Innenstadt.

© Heinrich Holtgreve

10.4.25, 12–17 Uhr

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Datteln

Künstler*in

Open Artsit
Porträt vom Fotograf Fatih Kurçeren in liegender Position auf einer schwarzen, gesteppten Unterlage. Er trägt eine schwarze Sonnenbrille und ein rotes T-Shirt.

© Fatih Kurçeren

Fatih Kurçeren

Fatih Kurçeren arbeitet als selbständiger Fotograf in Essen.

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