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Gegen den Hass
20.1.2025

Weltweit verschiebt sich der politische Diskurs in Richtung autoritärer Ideologien. Wo gegen Minderheiten gehetzt, gegen Einwanderung polemisiert und die Pressefreiheit angegriffen wird, ist die demokratische Funktion des öffentlichen Raums gefährdet, in dem auch Urbane Künste Ruhr künstlerisch agiert. 

Hassreden sind kein Freiheitsrecht. Wir verurteilen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und eine zunehmende völkische Abgrenzung, wie sie in Deutschland auch parlamentarisch verstärkt mehrheitsfähig wird. 

Und Tatsachen sind keine Meinungssache. Kunst- und Wissenschaftsfreiheit sind unveräußerlich. Deutschland ist und bleibt ein Einwanderungsland. Urbane Künste Ruhr setzt sich für eine vielfältige Gesellschaft ein, in der Menschen jeglicher Hautfarbe, Herkunft und Geschlechteridentität willkommen sind und am öffentlichen Diskurs gleichberechtigt teilhaben. Lasst uns auch in Zukunft gemeinsam für dieses Ziel kämpfen!

Bönen

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Bönen von Nadine Redlich

Stops

Open "Bönen"
Eva Ruth Wemme und Tim Holland sprechen am Mikrofon vor einer Kindergruppe im offenen Trailerbereich, dekoriert mit der Palmengirlande „7000 Palmen“.

© Daniel Sadrowski

9.10.25

Texten in Bönen

Bönen

Künstler*in

Open Artsit

Nadine Redlich

Nadine Redlich lebt und arbeitet als Cartoonistin in Düsseldorf. 

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