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Wasim Ghrioui

©Roland Baege

Im Jahrgang 2018/19 ist Wasim Ghrioui Teil unseres Residenzprogrammes Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr. Er wurde 1981 in Damaskus, Syrien, geboren und ist ein multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen visuelle Kunst, Literatur, Musik, Regie und Film arbeitet. Von 1998 bis 2011 arbeitete er hauptberuflich mit Mosaikkunst und nahm in Syrien, der arabischen Welt und international an Gruppen- und Einzelausstellungen teil. 2012 verließ er Syrien aufgrund des anhaltenden Krieges und lebt und arbeitet seit 2013 in Berlin. Sein aktueller künstlerischer Schwerpunkt liegt auf autobiografischem Schreiben, das sowohl experimentelles Theater als auch das Filmemachen umfasst. Seit den letzten zwei Jahren unterrichtet er „Künstlertraining für Profis“ an der Universität der Künste. Er ist außerdem einer der Hauptkünstler im Trickmish-Team, welches an mehreren deutschen Gymnasien Kunstunterricht gibt. In der partizipatorische Kunstperformance TIN PIT, konzentriet sich Ghrioui auf persönliche Geschichten aus dem Leben in Syrien vor der Revolution. Das Stück wurde in seiner Originalfassung bereits in Braunschweig, Hildesheim, Göttingen, Hannover und in mehreren anderen Städten gezeigt. Zur Zeit tourt es durch Deutschland.

Ennepetal

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Learning From Ennepetal von Joram Schön

- Learning From Ennepetal - , 2026
Buntstift,  Bleistift, Kleber auf Papier
61,5 x 43,5 cm
© Roman Häbler 

Column, Kinder- und Jugendtreff, Offener Treff (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Bronze Hand, Mehrgenerationenhaus-> Octagon (untitled), 2026,  Analogfotografie, 9 x 13 cm

Clock, Haus Ennepetal (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

(untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Pilzhaus (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Industriedenkmal (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Joram Schön interessieren Landschaften als menschgemachte Natur- und Erfahrungsräume: Übergänge zwischen Architektur, Vegetation, Industrie und Infrastruktur, Verkehrs- und Bewegungsachsen wie Wasserwege, Straßen, Bahnstrecken und Lufträume, aber auch Ladenfassaden, Schaufenster, Typografie, grafische Gestaltungen, Imbisse und Innenräume – Orte des Alltags, in denen sich regionale Eigenheiten, soziale Dynamiken und zeitliche Spuren unmittelbar zeigen.

Stops

Open "Ennepetal"

© Amina Falah

16.4.26, 15–19 Uhr

Lästern in Ennepetal

Ennepetal

Künstler*in

Open Artsit

Joram Schön

Joram Schön lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Filmemacher in Berlin und Köln. Er studierte Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin und absolvierte seinen Master in Kunst und Film an der Kunsthochschule für Medien Köln.

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