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Viola Relle & Raphael Weilguni

©Roland Baege

Viola Relle (*1992 Budapest) und Raphael Weilguni (*1989 Augsburg) arbeiten seit 2012 zusammen. Die Arbeiten von Viola und Raphael entstehen im Kollektiv. Sie modellieren gleichzeitig an zum Teil großen Keramiken, die zu Relikten eines während des Arbeitens stattfindenden Kommunikations- und Verhandlungsprozesses werden. Nichts ist zufällig oder leichtfertig gewählt, weil alles vor dem anderen vertretbar sein muss. Transformative Prozesse, sowohl in der Landschaft, wie der Abbau von Ressourcen oder Ruinen, als auch im menschlichen Körper (Verdauung) tauchen als Themen in Ihren Arbeiten auf und stellen Verbindungen her zwischen Material und Ökonomie, Landschaft, Architektur und Körper. Dabei ist jede Skulptur das Ergebnis eigener – teils durch den Brennprozess unvorhergesehener – Entwicklungen. Die Einbindung der Skulpturen in performative Projekte (z.B. seit 2012 Raphael und Franz machen Musik für Dich) und die ortsspezifischen und kollektiven Projekte der beiden, wie zum Beispiel der Aufbau einer offenen Werkstatt mit Brennofen in München oder der Austausch mit Passanten auf den Straßen von New York, der zur Arbeit Hero führte, verorten das traditionelle Medium Keramik in der Gegenwart und öffnen es für einen breiteren kulturellen und sozialen Austausch.

Ennepetal

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Learning From Ennepetal von Joram Schön

- Learning From Ennepetal - , 2026
Buntstift,  Bleistift, Kleber auf Papier
61,5 x 43,5 cm
© Roman Häbler 

Column, Kinder- und Jugendtreff, Offener Treff (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Bronze Hand, Mehrgenerationenhaus-> Octagon (untitled), 2026,  Analogfotografie, 9 x 13 cm

Clock, Haus Ennepetal (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

(untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Pilzhaus (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Industriedenkmal (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Joram Schön interessieren Landschaften als menschgemachte Natur- und Erfahrungsräume: Übergänge zwischen Architektur, Vegetation, Industrie und Infrastruktur, Verkehrs- und Bewegungsachsen wie Wasserwege, Straßen, Bahnstrecken und Lufträume, aber auch Ladenfassaden, Schaufenster, Typografie, grafische Gestaltungen, Imbisse und Innenräume – Orte des Alltags, in denen sich regionale Eigenheiten, soziale Dynamiken und zeitliche Spuren unmittelbar zeigen.

Stops

Open "Ennepetal"

© Amina Falah

16.4.26, 15–19 Uhr

Lästern in Ennepetal

Ennepetal

Künstler*in

Open Artsit

Joram Schön

Joram Schön lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Filmemacher in Berlin und Köln. Er studierte Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin und absolvierte seinen Master in Kunst und Film an der Kunsthochschule für Medien Köln.

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