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Studio Onderstroom

© Kinga Molińska

Das Kollektiv aus Annabel Schouten, Jurriaan de Vos und Gemma Luz Bosch arbeitet mit Musik, physischem Theater, Installationskunst und Community Art, um körperlich erfahrbare Erlebnisse zu schaffen. Ihr Anliegen ist es, durch immersiv angelegte Arbeiten ein breites Publikum zusammenzubringen – Menschen miteinander und mit ihrer Umgebung in Verbindung zu setzen. Häufig entstehen ihre Arbeiten im öffentlichen Raum, wo sie Begegnungen mit einem Ort, einem Gebäude, einer Gemeinschaft oder einer Landschaft ermöglichen.

Die unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen der drei ergänzen sich dabei auf besondere Weise: Jurriaan verfügt über langjährige Erfahrung mit kinetischen Installationen, physischem Theater und Bühnenbild. Annabel entwickelt Kompositionen für Landschaften, akustische Spaziergangskonzerte, partizipative Begegnungsformate sowie Instrumenteninstallationen im Außenraum. Gemma schafft vielfältige keramische Klang- und Hörinstallationen, die durch Menschen, Wasser, Wind, mechanische Bewegungen oder den Ton selbst aktiviert werden.

Gemeinsam entwickeln sie räumliche und körperlich erfahrbare Situationen, die neue Beziehungen zwischen Menschen und ihrer Umwelt entstehen lassen.

Ennepetal

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Learning From Ennepetal von Joram Schön

- Learning From Ennepetal - , 2026
Buntstift,  Bleistift, Kleber auf Papier
61,5 x 43,5 cm
© Roman Häbler 

Column, Kinder- und Jugendtreff, Offener Treff (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Bronze Hand, Mehrgenerationenhaus-> Octagon (untitled), 2026,  Analogfotografie, 9 x 13 cm

Clock, Haus Ennepetal (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

(untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Pilzhaus (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Industriedenkmal (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Joram Schön interessieren Landschaften als menschgemachte Natur- und Erfahrungsräume: Übergänge zwischen Architektur, Vegetation, Industrie und Infrastruktur, Verkehrs- und Bewegungsachsen wie Wasserwege, Straßen, Bahnstrecken und Lufträume, aber auch Ladenfassaden, Schaufenster, Typografie, grafische Gestaltungen, Imbisse und Innenräume – Orte des Alltags, in denen sich regionale Eigenheiten, soziale Dynamiken und zeitliche Spuren unmittelbar zeigen.

Stopp

Open "Ennepetal"

© Amina Falah

16.4.26, 15–19 Uhr

Lästern in Ennepetal

Ennepetal

Künstler*in

Open Artsit

Joram Schön

Joram Schön lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Filmemacher in Berlin und Köln. Er studierte Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin und absolvierte seinen Master in Kunst und Film an der Kunsthochschule für Medien Köln.

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