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Paula Erstmann

Die Künstlerin Paula Erstmann arbeitet vorwiegend mit Lebensmitteln als künstlerisches Medium. Ihre Performances, Menüs und Essensinstallationen verhandeln die gesellschaftlichen Kontexte der verwendeten Nahrungsmittel und sind künstlerische Forschungsarbeiten zwischen Kunst und Alltäglichem. Die kulinarische Arbeit der in Berlin lebenden Künstlerin öffnet sowohl sinnliche als auch soziale Räume. Mit ihrer Arbeit und der Idee des gemeinsamen Speisens will sie Distanzen aufbrechen und Raum für Dialog ermöglichen. Paula Erstmann ist Food-Poetin und soziale Aktivistin. Welche Geschichten erzählt uns das, was wir essen? Das Geschirr, die Textilien, der Tisch von dem wir speisen? Welche kollektiven Erinnerungen weckt Essen in uns? Paula Erstmann ist seit 2019 aktiv im Bündnis Feuer & Flamme, einer Initiative auf dem Dragonerareal Berlin mit einer Gemeinschaftsküche, einem kollektiven Backofen und einem offenen Keramikatelier. Sie ist Mitglied des Urbane Praxis Berlin e.V. und ist an verschiedenen Orten in Berlin aktiv, wo sie mit verschiedensten kulinarischen Interventionen Beteiligungsformate initiiert (u.a. in der Floating University, S27 - Stadtwerk Mrzn, Mondiale, Zusammen Zimmern Festival, Blue:boks Kitas, Haus der Statistik, nGBK Hellersdorf, Lobby am Mehringplatz).

Datteln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Datteln von Fatih Kurçeren

Datteln ist eine kleine Stadt im Ruhrgebiet, die auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Ortschaft wirkt. Doch sie wirkt leer und verlassen, obwohl ihre neuen Bewohnerinnen und Bewohner längst eingezogen sind. Seit über zwanzig Jahren fällt es mir schwer, mich an diese kleinen Städte im Ruhrgebiet zu gewöhnen. Sie scheinen wie entfernte Fragmente einer großen Stadt zu sein, die nicht existiert, die ich bis heute nicht gesehen habe." - Fatih Kurçeren

Stops

Open "Datteln"
Eine futuristische Satellitenschüssel auf spinnenartigen Beinen in einer Innenstadt.

© Heinrich Holtgreve

10.4.25, 12–17 Uhr

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Datteln

Künstler*in

Open Artsit
Porträt vom Fotograf Fatih Kurçeren in liegender Position auf einer schwarzen, gesteppten Unterlage. Er trägt eine schwarze Sonnenbrille und ein rotes T-Shirt.

© Fatih Kurçeren

Fatih Kurçeren

Fatih Kurçeren arbeitet als selbständiger Fotograf in Essen.

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