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Kyoco Taniyama & Nico Alexander Taniyama

©Roland Baege

Kyoco+Nico sind ein Künstlerduo aus Tokyo und Berlin. Das Verhalten sowie die Sprach-Syntax beider Städte sind tendenziell genau gegensätzlich. Derlei länderspezifische Kontradiktionen beobachten Kyoco+Nico in Ihrem Alltag und beeinflussen damit Ihr binäres Themenspektrum wie Makro und Mikrosicht, Digital und Analog sowie Vergangenheit und Zukunft. Ihr Arbeitsprozess beginnt ortsspezifisch als „physische Entdecker“. Das Reflektieren dieser gesammelten Erlebnisse begleitet Ihren Weg zur konzeptionellen Abstraktion und beide spielen hierbei mit dem Reiz von Paradoxien, welche es gewöhnlich zu vermeiden gilt. Für das Ruhr Ding: Territorien verbinden Kyoco+Nico zum dritten Mal Ihre Ausdrucksformen, wie Skulptur und Medien-Installation im Hinblick auf soziale Transformationen als Folge des Wandels von der Industrialisierung zur Digitalisierung.

Kyoco Taniyama visualisiert Ihre kritischen Fragestellungen aktueller Ereignisse, die Sie durch Erkunden fremder Orte und sozialer Strukturen sammelt, in humorvoller Form mittels Fotografie, Skulptur und Installation.

Nico Alexander Taniyama kombiniert sein duales Interesse der Medienkunst und des philosophischen Denkens. Sein Meta-Ansatz: „Alles was wir machen, können wir auf der Metaebene versuchen“ spiegelt seine theoretische und visuelle Arbeit wider.

Datteln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Datteln von Fatih Kurçeren

Datteln ist eine kleine Stadt im Ruhrgebiet, die auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Ortschaft wirkt. Doch sie wirkt leer und verlassen, obwohl ihre neuen Bewohnerinnen und Bewohner längst eingezogen sind. Seit über zwanzig Jahren fällt es mir schwer, mich an diese kleinen Städte im Ruhrgebiet zu gewöhnen. Sie scheinen wie entfernte Fragmente einer großen Stadt zu sein, die nicht existiert, die ich bis heute nicht gesehen habe." - Fatih Kurçeren

Stops

Open "Datteln"
Eine futuristische Satellitenschüssel auf spinnenartigen Beinen in einer Innenstadt.

© Heinrich Holtgreve

10.4.25, 12–17 Uhr

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Datteln

Künstler*in

Open Artsit
Porträt vom Fotograf Fatih Kurçeren in liegender Position auf einer schwarzen, gesteppten Unterlage. Er trägt eine schwarze Sonnenbrille und ein rotes T-Shirt.

© Fatih Kurçeren

Fatih Kurçeren

Fatih Kurçeren arbeitet als selbständiger Fotograf in Essen.

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