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Jingyun Li

Jingyun Li (*1995 in Xi’an) ist freischaffende*r Theater-Künstler*in und Produzent*in. Das Leben und Arbeiten in verschiedenen Sprachen prägt Jingyun Lis künstlerische Arbeit, unter anderem im Medium Performance. So erforscht die Künstler*in durch die Linse der Sprache Fragen zu Themen wie Sexualität, Migration, kultureller Identität und Zensur. Sprache wird als künstlerisches Material verwendet, um spielerisch Wege des Schreibens, Sprechens und Kommunizierens neu zu gestalten und so Weltanschauungen und Machtstrukturen in Frage zu stellen, die durch Sprache produziert werden.

Als Nicht-Muttersprachler*in sucht Jingyun in Fehlern, Unvollkommenheiten und hybriden Sprachen nach Ausdruckspotenzialen - nach Formen von nicht standardisiertem Sprachgebrauch und sprachlicher Verfremdung. 

Projekte

Bönen

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Bönen von Nadine Redlich

Stops

Open "Bönen"
Eva Ruth Wemme und Tim Holland sprechen am Mikrofon vor einer Kindergruppe im offenen Trailerbereich, dekoriert mit der Palmengirlande „7000 Palmen“.

© Daniel Sadrowski

9.10.25

Texten in Bönen

Bönen

Künstler*in

Open Artsit

Nadine Redlich

Nadine Redlich lebt und arbeitet als Cartoonistin in Düsseldorf. 

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