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Fedir Tetianych

© Familie Tetianych

Wer hat noch nie vom ewigen Leben oder einer Reise ins Weltall geträumt? Solche Träume waren ein wichtiger Ausgangs­punkt für die unterschiedlichen Arbeiten des sowjetukrainischen Künstlers Fedir Tetianych (*1942 in Knjaschytschi, Region Kyjiw, † 2007 in Kyjiw, Ukraine), seien es extravagante Performances in öffentlichen Räumen, die die graue sowjetische Wirklichkeit aufrüttelten, Gemälde oder monumentale Arbeiten im Auftrag des Staates. 

Fedir Tetianych war ein Visionär, der durch die Erkenntnisse der Weltraumforschung und den Flug des Kosmonauten Juri Gagarin ins Weltall im Jahr 1961 inspiriert wurde. Die Endlichkeit des menschlichen Körpers angesichts des unendlichen Universums stellte für ihn eine Herausforderung dar, die ihn nach Wegen suchen ließ, die Begrenztheit des Lebens zu überwinden. Seine Idee war, den biologischen Körper durch die neu entwickelten Technologien zur Erkundung des Weltalls zu unterstützen. Leidenschaftlich daran interessiert, Szenarien für die Zukunft zu entwer­fen, erfand Fedir Tetianych die sogenannte Biotechnosphere, eine Raumkapsel mit einem Durchmesser von 2,40 Meter, gedacht als autonome Unterkunft für die Menschheit sowohl auf der Erde als auch im Weltall. 

Ennepetal

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Learning From Ennepetal von Joram Schön

- Learning From Ennepetal - , 2026
Buntstift,  Bleistift, Kleber auf Papier
61,5 x 43,5 cm
© Roman Häbler 

Column, Kinder- und Jugendtreff, Offener Treff (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Bronze Hand, Mehrgenerationenhaus-> Octagon (untitled), 2026,  Analogfotografie, 9 x 13 cm

Clock, Haus Ennepetal (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

(untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Pilzhaus (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Industriedenkmal (untitled), 2026, Analogfotografie, 9 x 13 cm

Joram Schön interessieren Landschaften als menschgemachte Natur- und Erfahrungsräume: Übergänge zwischen Architektur, Vegetation, Industrie und Infrastruktur, Verkehrs- und Bewegungsachsen wie Wasserwege, Straßen, Bahnstrecken und Lufträume, aber auch Ladenfassaden, Schaufenster, Typografie, grafische Gestaltungen, Imbisse und Innenräume – Orte des Alltags, in denen sich regionale Eigenheiten, soziale Dynamiken und zeitliche Spuren unmittelbar zeigen.

Stops

Open "Ennepetal"

© Amina Falah

16.4.26, 15–19 Uhr

Lästern in Ennepetal

Ennepetal

Künstler*in

Open Artsit

Joram Schön

Joram Schön lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Filmemacher in Berlin und Köln. Er studierte Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin und absolvierte seinen Master in Kunst und Film an der Kunsthochschule für Medien Köln.

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