Zum Hauptinhalt springen (Enter drücken)Zum Fußbereich springen (Enter drücken)

Home

Termine

  • Open Event
    Fr., 28.8.26, 13–22 Uhrmehr

    ten in Witten

  • Open Event
    Do., 3.9.26, 18 Uhrmehr

    Die Geschichte der ruhigen Wolke (WIP)

  • Open Event
    Fr., 4.9.26, 18 Uhrmehr

    Die Geschichte der ruhigen Wolke (WIP)

  • Open Event

    © Daniel Sadrowski

    Mo., 10.8. – Do., 10.9.26mehr

    The Troubadour

  • Open Event

    © Daniel Sadrowski

    Do., 10.9.26, 10–19 Uhrmehr

    umen in Hattingen

Kalender

Spotlight

Open "Unheimliche Verschiebungen"

© Heinrich Holtgreve

22.8. – 4.10.26

Unheimliche Verschiebungen

DortmundAusstellungRuhrtriennale
Open Link

Grand Snail Tour

zur Karte

News

  • Open Article

    The Troubadour von Ari Benjamin Meyers in Koproduktion mit der Manifesta 16 Ruhr

    The Troubadour von Ari Benjamin Meyers ist eine einmonatige Dauer-Performance, die vom 10. August bis 10. September an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet stattfindet. Zusätzlich gibt es im Rahmen der Veranstaltung Electronic Shifts von Urbane Künste Ruhr am 19. September in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri in Dortmund einen Epilog.

  • Open Article

    Grand Snail Tour in der ARCH+ Ruhr: Vom Gebiet zum Raum

    Die neue Ausgabe der ARCH+ „Ruhr: Vom Gebiet zum Raum“ versteht das Ruhrgebiet als Gefüge unterschiedlicher Räume, Interessen und Zugehörigkeiten. Sie richtet den Blick auf räumliche Praktiken von Austausch und Aushandlung. Wir freuen uns Teil des rechercheintensiven Hefts zu sein: Unter dem Kapitel „Periphere Zentren“ findet ihr eine selbstreflexive Vorstellung des Grand Snail Tour Konzepts von Britta Peters.

  • Open Article

    Künstlerische Leitung ab dem 1.11.2027

    Urbane Künste Ruhr initiiert Gegenwartskunst im öffentlichen Raum. Viele Projekte finden in Zusammenarbeit mit lokalen, überregionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern statt. Gesucht wird die Künstlerische Leitung für Urbane Künste Ruhr ab dem 1.11.2027.

  • Open Article

    Emscherkunstweg goes IGA 2027

    Mit der Eröffnung der Installation Königsgrube von Markus Jeschaunig ist die Kooperation von Urbane Künste Ruhr, Regionalverband Ruhr und Emschergenossenschaft für das Projekt Emscherkunstweg erfolgreich zu Ende gegangen.

  • Open Article

    Outside the White Cube

    In einem ausführlichen Interview spricht Britta Peters mit der Autorin und Kunstkritikerin Maja Ćirić über ihre Arbeit als Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Sie erläutert darin ihre Perspektive auf Kunst im öffentlichen Raum im Ruhrgebiet und anderswo und beschreibt, wie Fragen nach Teilhabe, Koproduktion und Austausch in ihren Projekten immer wieder neu verhandelt werden. Das vollständige Gespräch (in englischer Sprache) ist jetzt online auf MOST Magazine zu lesen.

    ©Silke Briel

News

Notizbrett

  • Open Item

     

    Um auf dem Laufenden zu bleiben, trage Dich für den Newsletter ein!

     

    Jetzt anmelden

Open "Zu Gast Jahrgang 2026"

© Daniel Sadrowski

Zu Gast Jahrgang 2026

Zu GastZu Gast

Künstler*innen

Open Artsit

Joanna Piotrowska

Joanna Piotrowska schafft – ausgehend von dem Medium der Schwarz-Weiß-Fotografie – in ihrer künstlerischen Arbeit präzise, psychologisch aufgeladene, soziale Landschaften, die sich oft in häuslichen Räumen und inszenierten Umgebungen abspielen. 

Open Artsit

© Levan Maisuradze

Anushka Chkheidze

Anushka Chkheidzes künstlerische Werke verweben häufig kontextbezogene Field Recordings und Choraufnahmen zu installativen Anordnungen. 

Open Artsit

© Makar Artemyev

Riah Knight

Riah Knight (*1996) ist eine in Berlin lebende romni-britische Künstlerin, deren interdisziplinäre Praxis Schauspiel, Musik, Schreiben und Dramaturgie verbindet.

Open Artsit

© Joshua Hoven

Hans Ostapenko

Der Künstler Hans Ostapenko ist in der Ukraine aufgewachsen und lebt seit 2006 in Dortmund. In seiner künstlerischen Praxis interessiert er sich für Zäune und Mauern als Material und Demarkationslinien.

Open Artsit

 © Gago Gagoshidze

Neda Saeedi

Neda Saeedi beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Zusammenspiel von Erinnerung, Materialität und den in Objekten eingeschriebenen Narrativen.

Open Artsit

© Mitya Lyalin, NOPA

Michael Akstaller

Michael Akstaller arbeitet als Künstler und Researcher an der Schnittstelle von Strömungsdynamik, Akustik und räumlicher Klangforschung.

Open Artsit

© Elisabetta Porcinai

Jan St. Werner

Jan St. Werner ist ein in Berlin ansässiger Künstler, Musiker und Komponist, der in seinen Arbeiten den Dialog zwischen Klang, Bildender Kunst und Architektur sucht. 

Open Artsit

© Guido Rottmann

Daniel Sadrowski

Daniel Sadrowski studierte zunächst Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Journalist zu werden. Seine Begeisterung für die Fotografie führte ihn zum Fotodesign-Studium in Dortmund, welches er 2003 mit Diplom abschloss. 

Open Artsit

© Kinga Molińska

Studio Onderstroom

Das Kollektiv aus Annabel Schouten, Jurriaan de Vos und Gemma Luz Bosch arbeitet mit Musik, physischem Theater, Installationskunst und Community Art, um körperlich erfahrbare Erlebnisse zu schaffen. 

Open Artsit

Safiya Yon

Safiya Yon ist Textilkünstlerin, systemische Beraterin mit Fokus Mental Health für Communities des globalen Südens, sowie systemische Supervisorin in Qualifizierung.

Künstler*innen

Worte an den Ohren, an der Haut, an der Zelle

Havîn Al-Sîndy

© Amina Falah

© Amina Falah

© Amina Falah

© Amina Falah

Auf dem Dortmunder Nordmarkt setzten sich zwei Skulpturen aus silikonartiger Textur und rätselhafter Silhouette das erste Mal in Bewegung – aufrecht, körperhaft und mit Mikrofonen versehen. Die über Sensoren gesteuerten Roboter haben mittels KI eines gelernt: das Lästern. Auch in Zukunft sollen Besucher*innen sich um sie versammeln, ihnen zuhören oder etwas zuflüstern können. So wird eine beiläufige, neugierige Öffentlichkeit allmählich in Gespräche verwickelt, die sie nicht vollständig kontrollieren kann. 

Die Roboter hat die Künstlerin Havîn Al-Sîndy in Kooperation mit Schüler*innen der Dortmunder Anne-Frank-Gesamtschule entwickelt. So ist Worte an den Ohren, an der Haut, an der Zelle Output eines Gestaltungsprozesses mit Jugendlichen, die ihre Stimmen, ihren Gossip, ihr Flüstern als Codes der Maschine geliehen haben. Zur Installation gehören auch eine sich durch Bewegung verändernde Bodenzeichnung und ein Film, der zwei aus Gips geformte Vögel in der Natur zeigt. 

Al-Sîndys Praxis kreist um immaterielle Archive – Erinnerungen, Körperwissen, kollektive Gedächtnisse – als fragile, widersprüchliche, doch wirkmächtige Formen von Wissen, und die Frage, wie sie weitergegeben, überschrieben oder verdrängt werden. Das Lästern ist dabei weit mehr als Klatsch: Es ist eine der ältesten Formen der informellen Sprachübertragung, eine des Widerstands für jene, denen offizielle Sprache verwehrt bleibt, eine Form der Oral History, die auf Marktplätzen und Hinterhöfen überlebt. Aber es ist auch ein Instrument der Mächtigen und der Manipulation: Sogar Amtsträger*innen verspotten heute öffentlich, das politische Gebaren scheint irrationaler zu werden. 

Die Frage, die Al-Sîndys Skulpturen stellen, ist also keine technische, sondern eine politische: Was geht verloren, wenn Sprache übersetzt, archiviert, codiert und automatisiert wird – und wessen Sprache war es überhaupt? 

Künstler*in

Open Artsit

Havîn Al-Sîndy

Havîn Al-Sîndy arbeitet in Kurdistan und Deutschland. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Performance, Skulptur, Malerei und bewegten Bildern. 

mehr