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Vergangen Aktuell

Vergangene Ausstellungen

Urbane Künste Ruhr besitzt keine eigenen Ausstellungsräume, sondern aktiviert und schafft öffentliche Orte künstlerischer Begegnung und Auseinandersetzung. Unter Ausstellungen finden sich alle Formate zusammengefasst, die zeitgleich mehrere Werke und Performances zeigen. Dazu gehören die große, jeweils vier Städte umfassende Ruhr-Ding-Trilogie von 2019 bis 2023 genauso wie der regelmäßige Beitrag von Urbane Künste Ruhr zur Ruhrtriennale sowie weitere Projekte außer der Reihe.

Open "My Body Is  Not An Island"

© Katja Illner

12.8. – 23.9.23

My Body Is 
Not An Island

DuisburgRuhrtriennale
Ein dekonstruierter Körper, überdimensionale Kleidungsstücke, bunte Kostüme und Transportkisten entfalten sich in der Installation von Eva Koťátková zu einer immersiven Landschaft.
Open "Healing Complex  (2018 — ongoing)"

© Henning Rogge

3.6.22 – 29.6.24

Healing Complex 
(2018 — ongoing)

Gelsenkirchen
Seit 2022 betrieb Urbane Künste Ruhr das Projekt Healing Complex (2018–ongoing), das von Irena Haiduk nach dem Vorbild antiker Heilstätten initiiert wurde.
Open "Ruhr Ding: Schlaf"

© Heinrich Holtgreve, Lamm&Kirch

5.5. – 25.6.23

Ruhr Ding: Schlaf

Ausstellung
Das Ruhr Ding: Schlaf bildet den Abschluss einer Ausstellungstrilogie, mit der Urbane Künste Ruhr unter der künstlerischen Leitung von Britta Peters durch das Ruhrgebiet wandert.
Open "archive.ukr.de"
Weitere vergangene Projekte findest Du in unserem Archiv
 archive.ukr.de 
For more past projects check out our archive

NEW RUHR MAP

Jordi Colomer

© Amina Falah

© Amina Falah

Karten sind niemals neutral, sie vermessen, begrenzen und kontrollieren, was sichtbar ist, blenden aber Trampelpfade und Abkürzungen genauso wie Gefühle von Angst oder Freude aus. Mit NEW RUHR MAP greift der katalanische Künstler Jordi Colomer dieses Missverhältnis auf und verwandelt die Kartierung in ein kollektives, performatives Wissensformat. 

Gemeinsam mit lokalen Teilnehmer*innen eines Mapping-Workshops, die aus einem guten Dutzend verschiedener, spanischsprachiger Länder kommen und im Ruhrgebiet leben, hat Colomer für den Grand Snail Tour-Trailer eine neue Ruhrgebietskarte entwickelt. Die Schnecke – ein langsames, tragendes, ortsbezogenes Wesen – wird zur Metapher für eine andere Art des Stadtdurchquerens: nicht optimiert, nicht top-down geplant, sondern getragen von gelebter Erfahrung, Erinnerung und kollektiver Imagination. 

Regionen werden stetig neu kartiert – von Stadtplaner*innen, Investor*innen, Kulturpolitiker*innen. Was dabei oft ungezeichnet bleibt, sind die Karten der Vielen: Migrationsrouten, Treffpunkte, affektive Geographien von Menschen, deren Perspektiven selten in offiziellen Repräsentationen auftauchen. NEW RUHR MAP knüpft nicht zuletzt an das Konzept der „New Cartographies“ des panafrikanische Projekts Chimurenga an: Kartieren als Praxis der Selbstermächtigung, als Werkzeug, um andere Geografien des Wissens und des Erlebens sichtbar zu machen – jenseits kolonialer und administrativer Blickregime.  

Unter anderem bekannt geworden durch die Videoserie Anarchitekton (2002–2004), in der Architekturmodelle durch Großstädte getragen werden, interessiert sich Colomer gleichermaßen für das Utopische wie das Dystopische im Stadtbild – für Stadtplanung als Versprechen und als Scheitern. NEW RUHR MAP setzt diese Reflexion mit und durch eine Community fort, die ihre eigenen Geschichten in den Stadtraum einschreibt. 

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Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen eines Mapping-Workshops, die der spanischsprachigen Community im Ruhrgebiet angehören, hat der spanische Künstler Jordi Colomer die mobile Architektur der Grand Snail Tour neu gestaltet und wird seine Arbeit beim Stopp der Grand Snail Tour "Wertschätzen in Dortmund" vor Ort präsentieren. Mehr Infos zum Projekt: https://www.urbanekuensteruhr.de/grand-snail-tour/dortmund

Künstler*in

Open Artsit

Jordi Colomer

Jordi Colomer (*Barcelona 1962) arbeitet in den Bereichen Film, Fotografie, Skulptur und Installation, wobei er häufig kollektiv tätig ist. 

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