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Jobs


Für die Umsetzung der Projekte von Urbane Künste Ruhr benötigen wir ein starkes Team und suchen daher regelmäßig neue Kolleg*innen. Neugierig? Vielleicht ist aktuell ja die passende Stelle dabei! Derzeit sind folgende Stellen neu ausgeschrieben:

Technische Leitung Urbane Künste Ruhr

Die Kultur Ruhr sucht für ihre Programmsäule Urbane Künste Ruhr eine Technische Leitung Urbane Künste Ruhr (m/w/d) in Vollzeit. 
Eine Einstellung kann zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen. Die Stelle ist bis zum 31.10.2027 befristet. Es besteht die Option auf Verlängerung.

Bewerbungsfrist: 2. Juni 2026

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Ausstellungsbetreuer*innen

Die Kultur Ruhr GmbH sucht für ihre Programmsäule Urbane Künste Ruhr Ausstellungsbetreuer*innen (m/w/d) für den diesjährigen Beitrag von Urbane Künste Ruhr zur Ruhrtriennale 2026 in Dortmund.

Die Ausstellung Unheimliche Verschiebungen widmet sich mit künstlerischen Mitteln ökologischen, sozialen und politischen Wechselwirkungen unserer Zeit. An Standorten rund um den Dortmunder Hauptbahnhof treten skulpturale, installative und performative Arbeiten mit ihrer Umgebung in Beziehung. Sie begegnen einer komplexen Gegenwart mit neuen Erfindungen, Neugier, Umsicht, Schönheit und melancholischen Analysen.

Während der Öffnungszeiten werden die Standorte durch Ausstellungsbetreuer*innen besetzt. Im Rahmen der Anstellung finden obligatorische Schulungstage mit Basiswissen zur Ausstellung statt. 

Zeitraum: 13. August – 4. Oktober 2026

Bewerbungsfrist: 15. Mai 2026

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NEW RUHR MAP

Jordi Colomer

© Amina Falah

© Amina Falah

Karten sind niemals neutral, sie vermessen, begrenzen und kontrollieren, was sichtbar ist, blenden aber Trampelpfade und Abkürzungen genauso wie Gefühle von Angst oder Freude aus. Mit NEW RUHR MAP greift der katalanische Künstler Jordi Colomer dieses Missverhältnis auf und verwandelt die Kartierung in ein kollektives, performatives Wissensformat. 

Gemeinsam mit lokalen Teilnehmer*innen eines Mapping-Workshops, die aus einem guten Dutzend verschiedener, spanischsprachiger Länder kommen und im Ruhrgebiet leben, hat Colomer für den Grand Snail Tour-Trailer eine neue Ruhrgebietskarte entwickelt. Die Schnecke – ein langsames, tragendes, ortsbezogenes Wesen – wird zur Metapher für eine andere Art des Stadtdurchquerens: nicht optimiert, nicht top-down geplant, sondern getragen von gelebter Erfahrung, Erinnerung und kollektiver Imagination. 

Regionen werden stetig neu kartiert – von Stadtplaner*innen, Investor*innen, Kulturpolitiker*innen. Was dabei oft ungezeichnet bleibt, sind die Karten der Vielen: Migrationsrouten, Treffpunkte, affektive Geographien von Menschen, deren Perspektiven selten in offiziellen Repräsentationen auftauchen. NEW RUHR MAP knüpft nicht zuletzt an das Konzept der „New Cartographies“ des panafrikanische Projekts Chimurenga an: Kartieren als Praxis der Selbstermächtigung, als Werkzeug, um andere Geografien des Wissens und des Erlebens sichtbar zu machen – jenseits kolonialer und administrativer Blickregime.  

Unter anderem bekannt geworden durch die Videoserie Anarchitekton (2002–2004), in der Architekturmodelle durch Großstädte getragen werden, interessiert sich Colomer gleichermaßen für das Utopische wie das Dystopische im Stadtbild – für Stadtplanung als Versprechen und als Scheitern. NEW RUHR MAP setzt diese Reflexion mit und durch eine Community fort, die ihre eigenen Geschichten in den Stadtraum einschreibt. 

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Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen eines Mapping-Workshops, die der spanischsprachigen Community im Ruhrgebiet angehören, hat der spanische Künstler Jordi Colomer die mobile Architektur der Grand Snail Tour neu gestaltet und wird seine Arbeit beim Stopp der Grand Snail Tour "Wertschätzen in Dortmund" vor Ort präsentieren. Mehr Infos zum Projekt: https://www.urbanekuensteruhr.de/grand-snail-tour/dortmund

Künstler*in

Open Artsit

Jordi Colomer

Jordi Colomer (*Barcelona 1962) arbeitet in den Bereichen Film, Fotografie, Skulptur und Installation, wobei er häufig kollektiv tätig ist. 

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