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Uli Golub

Porträt der Künstlerin Uli Golub, die in ihren Arbeiten Migration und Identität thematisiert, mit dunklem Shirt vor hellem Hintergrund.

© Uli Golub

Uli Golub (*1990 in Charkiw, Ukraine) lebt und arbeitet in Oakland, Kalifornien. Sie wurde in Charkiw, Ukraine geboren und hat ebenda Philologie an der V. N. Karazin Kharkiv National University studiert. 2016 beendete sie anschließend ihr Studium an der Moskauer Rodchenko-Schule für Fotografie und Multimedia bei dem Künstler Sergey Bratkov. Ihre künstlerische Praxis umfasst Video, Installation, Performance, Fotografie und Mixed-Media-Collagen. Die Basis ihrer Arbeit bildet das Geschichtenerzählen. Fasziniert von spekulativer Fiktion, Kosmismus und Futurismus, konstruiert die Künstlerin Erzählungen, die die Betrachter*innen dazu inspirieren von möglichen neuen Realitäten, Beziehungen und der Dekonstruktion von Machtverhältnissen zu träumen. 
Uli Golub zeigt ihre Arbeit in Ausstellungen und Screenings, unter anderem im Folkwang Museum in Essen. Im Jahr 2020 gewann Uli Golub den zweiten Sonderpreis des Pinchuk Art Center Prize und erhielt den Emergency Grant der Foundation For Contemporary Arts in der Ukraine.

Bergkamen

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Bergkamen von Jochen Lempert

Bergkamen 7. August 2025

1a Bergarbeitersiedlung hinter zeitgenössischem Sichtschutz
1b Zeitliche Abgrenzung im Wasserpark: vormittags badende Stockenten — nachmittags Menschen mit Hunden

2a Eine kleine Population Stadttauben: Indikator für geringe menschliche Aktivität im öffentlichen Raum. Wenige Menschen bedeuten wenig Nahrung für Stadttauben.
2b Stadttauben waren einst Felsentauben — und schätzen felsige Strukturen als Brutplatz.

3a Feinstrahl —  nordamerikanischer Neophyt, der sich sich in den letzten Jahren stark verbreitet hat.
3b Russischer Bär — eine südliche Art an der Nordgrenze seines Areals — die in großer Zahl auf der Halde Großes Holz fliegt.

4a Wuchsformen des Efeus: ein Profiteur des CO2 Anstiegs
4b Bananenstaude: Zeichen eines Klimawandels

Stops

Open "Bergkamen"
Modell des ehemaligen Bergkamener Wohnturms, Teil des Kunstwerks „Neustadt“ von Julius von Bismarck und Marta Dyachenko.

© Henning Rogge

7.8.25, 17–21 Uhr

Erzählen in Bergkamen

Bergkamen

Künstler*in

Open Artsit

© Stiftung Sitterwerk

Jochen Lempert

Jochen Lempert (*1958) ist studierter Biologe. Zwischen 1979 und 1989 war er Mitglied der Experimentalfilmgruppe Schmelzdahin, die sich mit der Kombination von chemischen Verfahren und Zelluloidfilm beschäftigten.

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