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sakasaka

Die Künstler*innen Adjoa Armah und Sel Kofiga arbeiten künstlerisch unter dem Namen sakasaka zusammen, welcher sich auf das kreativen Erbe von Adjoa Armahs Eltern sowie das ghanesische Akan-Wort für Tausendfüßler bezieht. 

Adjoa Armah erforscht anhand von Archiven und fotografischen Bildern, Installationen, Schriften und durch ortsspezifische pädagogische Experimente die Erzählungen, die der Körper in sich trägt, und geht dem Schweigen der Erinnerung nach. Sel Kofiga setzt Performance, Textilien, Film und Bildgestaltung ein, um die Handlungsfähigkeit nicht-lebendiger Objekte und die räumlichen Erfahrungen rassifizierter Subjekte zu untersuchen.

Gemeinsam untersuchen sie in ihrer forschungsbasierten Praxis, wie Trauer, Überleben und Widerstandsfähigkeit über Generationen hinweg verstoffwechselt und in Orte eingeschrieben werden. Sie schlagen neue Wege vor, sich mit fragmentierten Geschichten, Ritualen und den Materialien und Räumen, die sie verbinden, auseinanderzusetzen. Adjoa Armah und Sel Kofiga sind seit 2018 bzw. 2014 als Künstler*innen tätig. Ihre Arbeiten werden international gezeigt und veröffentlicht.

Projekte

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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