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sakasaka

Die Künstler*innen Adjoa Armah und Sel Kofiga arbeiten künstlerisch unter dem Namen sakasaka zusammen, welcher sich auf das kreativen Erbe von Adjoa Armahs Eltern sowie das ghanesische Akan-Wort für Tausendfüßler bezieht. 

Adjoa Armah erforscht anhand von Archiven und fotografischen Bildern, Installationen, Schriften und durch ortsspezifische pädagogische Experimente die Erzählungen, die der Körper in sich trägt, und geht dem Schweigen der Erinnerung nach. Sel Kofiga setzt Performance, Textilien, Film und Bildgestaltung ein, um die Handlungsfähigkeit nicht-lebendiger Objekte und die räumlichen Erfahrungen rassifizierter Subjekte zu untersuchen.

Gemeinsam untersuchen sie in ihrer forschungsbasierten Praxis, wie Trauer, Überleben und Widerstandsfähigkeit über Generationen hinweg verstoffwechselt und in Orte eingeschrieben werden. Sie schlagen neue Wege vor, sich mit fragmentierten Geschichten, Ritualen und den Materialien und Räumen, die sie verbinden, auseinanderzusetzen. Adjoa Armah und Sel Kofiga sind seit 2018 bzw. 2014 als Künstler*innen tätig. Ihre Arbeiten werden international gezeigt und veröffentlicht.

Projekte

Bergkamen

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Bergkamen von Jochen Lempert

Bergkamen 7. August 2025

1a Bergarbeitersiedlung hinter zeitgenössischem Sichtschutz
1b Zeitliche Abgrenzung im Wasserpark: vormittags badende Stockenten — nachmittags Menschen mit Hunden

2a Eine kleine Population Stadttauben: Indikator für geringe menschliche Aktivität im öffentlichen Raum. Wenige Menschen bedeuten wenig Nahrung für Stadttauben.
2b Stadttauben waren einst Felsentauben — und schätzen felsige Strukturen als Brutplatz.

3a Feinstrahl —  nordamerikanischer Neophyt, der sich sich in den letzten Jahren stark verbreitet hat.
3b Russischer Bär — eine südliche Art an der Nordgrenze seines Areals — die in großer Zahl auf der Halde Großes Holz fliegt.

4a Wuchsformen des Efeus: ein Profiteur des CO2 Anstiegs
4b Bananenstaude: Zeichen eines Klimawandels

Stops

Open "Bergkamen"
Modell des ehemaligen Bergkamener Wohnturms, Teil des Kunstwerks „Neustadt“ von Julius von Bismarck und Marta Dyachenko.

© Henning Rogge

7.8.25, 17–21 Uhr

Erzählen in Bergkamen

Bergkamen

Künstler*in

Open Artsit

© Stiftung Sitterwerk

Jochen Lempert

Jochen Lempert (*1958) ist studierter Biologe. Zwischen 1979 und 1989 war er Mitglied der Experimentalfilmgruppe Schmelzdahin, die sich mit der Kombination von chemischen Verfahren und Zelluloidfilm beschäftigten.

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