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Safiya Yon

Safiya Yon ist Textilkünstlerin, systemische Beraterin mit Fokus Mental Health für Communities des globalen Südens, sowie systemische Supervisorin in Qualifizierung.
Durch die Verbindung von narrativer Therapie und Ritual lädt Yons Praxis Betrachterinnen und Klientinnen in einen Zustand verkörperter Befreiung ein. Ihre Arbeit ist ein Versuch Fürsorgepraktiken von Ahninnen zu ehren und wiederzubeleben, sowie zu matriarchalen panafrikanischen Zukunftsentwürfen hin zu imaginieren.
2025 war Yon Fellow an der Akademie der Künste Berlin, Artist-in-Residence bei Oyoun und SWANA Healing in Marrakesch und wurde für das Studienprogramm Future Ancestry an der Universität Kopenhagen auserwählt. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Filmhaus Köln, E-WERK Luckenwalde, im Haus der Kulturen der Welt & in der TWM Bibliothek, Mouche Volantes Gallerie und beim F2 Fotofestival gezeigt. Darüber hinaus leitete Yon Community-Care-Spaces und Retreats für die Folkwang Universität der Künste, die Bundeszentrale für politische Bildung, Schauspielhaus Dortmund und mehr. Nach ihrem Masterabschluss in Intermedia und Artistic Research war sie von 2017-2019 Co-Dozentin am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln. Safiya wurde nach ihrer mütterlichen Urgroßmutter benannt — einer Matriarchin, die ihr Wohnzimmer in einen Ort gemeinschaftlicher Fürsorge verwandelte.

Unna

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Unna von Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

Stopp

Open "Unna"
Blick in den Trailer mit der Laserinstallation „spin jump crawl climb dream bite hunt“ von Paul Spengemann; rechts daneben ein beleuchteter Greifautomat. Teile von Cem A.s Arbeit „floor pieces and stanchions“ sind sichtbar.

© Daniel Sadrowski

31.10.25, 14–22 Uhr

Schaustellen in Unna

Unna

Künstler*in

Open Artsit

© Alexandra Polina

Heinrich Holtgreve

Geboren 1987 in Bochum, lebt zwischen Hamburg und Berlin. 2013 schloss Heinrich Holtgreve sein Studium der Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld ab. Seit 2016 ist er Mitglied der Agentur Ostkreuz.

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