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Nadine Rangosch

© Roland Baege

Nadine Rangosch (*1991) arbeitet mit Klang, Skulptur, Video, 3D-Animation und -Modellierung. Ihre Installationen bauen auf Erzählungen zwischen Fakt und Fiktion auf, die unerwartete Verbindungen zwischen fest und flüssig, Symbolik und Realismus, Menschlichem und Nicht-menschlichem herstellen. 
 

Natur- und Bildwissenschaften sowie mythologische Narrative bilden die Grundlage für den Entwurf ihres eigenen Vokabulars, welches abstrakte Konzepte in räumliche Konstellationen übersetzt. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen stellt einen konstanten Einfluss dar, der ihre atmosphärischen Arbeiten im Alltäglichen verankert.

Aktuell arbeitet sie an einem Projekt, das florale Formen wie Blüten und Blätter in virtuelle Objekte überträgt, um die Darstellung von Realität und unsere Wahrnehmung dessen unter dem Einfluss von 3D-Technologie zu untersuchen. 

Nadine Rangosch war von April—Juni 2021 Residentin auf dem Halfmannshof in Gelsenkirchen.

Bergkamen

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Bergkamen von Jochen Lempert

Bergkamen 7. August 2025

1a Bergarbeitersiedlung hinter zeitgenössischem Sichtschutz
1b Zeitliche Abgrenzung im Wasserpark: vormittags badende Stockenten — nachmittags Menschen mit Hunden

2a Eine kleine Population Stadttauben: Indikator für geringe menschliche Aktivität im öffentlichen Raum. Wenige Menschen bedeuten wenig Nahrung für Stadttauben.
2b Stadttauben waren einst Felsentauben — und schätzen felsige Strukturen als Brutplatz.

3a Feinstrahl —  nordamerikanischer Neophyt, der sich sich in den letzten Jahren stark verbreitet hat.
3b Russischer Bär — eine südliche Art an der Nordgrenze seines Areals — die in großer Zahl auf der Halde Großes Holz fliegt.

4a Wuchsformen des Efeus: ein Profiteur des CO2 Anstiegs
4b Bananenstaude: Zeichen eines Klimawandels

Stops

Open "Bergkamen"
Modell des ehemaligen Bergkamener Wohnturms, Teil des Kunstwerks „Neustadt“ von Julius von Bismarck und Marta Dyachenko.

© Henning Rogge

7.8.25, 17–21 Uhr

Erzählen in Bergkamen

Bergkamen

Künstler*in

Open Artsit

© Stiftung Sitterwerk

Jochen Lempert

Jochen Lempert (*1958) ist studierter Biologe. Zwischen 1979 und 1989 war er Mitglied der Experimentalfilmgruppe Schmelzdahin, die sich mit der Kombination von chemischen Verfahren und Zelluloidfilm beschäftigten.

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