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Künstler*innen

Open Artsit

© Mitya Lyalin, NOPA

Michael Akstaller

Michael Akstaller arbeitet als Künstler und Researcher an der Schnittstelle von Strömungsdynamik, Akustik und räumlicher Klangforschung.

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© Nick Ash

Jan St. Werner

Jan St. Werner ist ein in Berlin ansässiger Künstler, Musiker und Komponist, der in seinen Arbeiten den Dialog zwischen Klang, Bildender Kunst und Architektur sucht. 

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© Guido Rottmann

Daniel Sadrowski

Daniel Sadrowski studierte zunächst Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Journalist zu werden. Seine Begeisterung für die Fotografie führte ihn zum Fotodesign-Studium in Dortmund, welches er 2003 mit Diplom abschloss. 

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© Kinga Molińska

Studio Onderstroom

Das Kollektiv aus Annabel Schouten, Jurriaan de Vos und Gemma Luz Bosch arbeitet mit Musik, physischem Theater, Installationskunst und Community Art, um körperlich erfahrbare Erlebnisse zu schaffen. 

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Safiya Yon

Safiya Yon ist Textilkünstlerin, systemische Beraterin mit Fokus Mental Health für Communities des globalen Südens, sowie systemische Supervisorin in Qualifizierung.

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© Mathilda Noelia

C:mone aka Tuincy Bright

Seit 2007 bereichert C:mone aka Tuincy Bright die Kölner Musik-Szene mit vielseitigen DJ-Sets. In der frühen Hip Hop-Kultur verwurzelt, reicht die Bandbreite ihrer Vinyl-Selection von Jazz, Funk, Soul, Disco über Rap, R&B bis hin zu House, Afrobeat und experimentellen Sounds.

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© Simone Junker

Cosima von Bonin

Cosima von Bonin zählt zu den einflussreichen Positionen ihrer Generation. Sie war 2007 an der documenta 12 und 2022 an der Biennale di Venezia beteiligt.

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© Anael Berkovitz

Anael Berkovitz

Anael Berkovitz ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die in Brooklyn und Tel Aviv lebt und arbeitet. Berkovitz’ Werk bedient sich der Fotografie, des Films, der Installation und der Erzählung als Mittel zur Untersuchung der Entstehung und Wahrnehmung von Identität. 

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© Jeanna Kolesova

Jeanna Kolesova

Jeanna Kolesova ist Künstler*in, Filmemacher*in und Forscher*in und lebt in Berlin. Kolesovas Praxis verfolgt, wie Narrative im Laufe der Zeit entstehen und zirkulieren, und beleuchtet dabei ihre Einschreibung in Erinnerungen, Infrastrukturen und Landschaften.

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© Jan Hottmann

Julia Schäfer

Julia Schäfer erforscht in ihren Videoarbeiten und ortsspezifischen Installationen Narrative des Verlusts, indem sie die Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion aufhebt. Ausgehend von der Metzgerei ihrer Familie betrachtet sie Fleischproduktion als Metapher für die Wechselwirkungen von Lust und Schmerz, Gewalt und Ernährung.

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© Silviu Guiman

Monika Rinck

Monika Rinck lebt in Berlin und Köln. Seit 1998 veröffentlicht sie Gedichte, Essays und Übersetzungen in diversen Verlagen. Zuletzt erschien der Lyrikband HÖLLENFAHRT & ENTENSTAAT

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© Jerome Hoffmeister

Julienne De Muirier

Julienne De Muirier ist Autorin für Prosa und Dramatik. Sie schrieb Stücktexte u.a. für das Residenztheater München, das Hessische Landestheater Marburg und das Nationaltheater Weimar.

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© Neven Allgeier

Neven Allgeier

Neven Allgeier lebt und arbeitet zwischen Frankfurt am Main und Wien. In den letzten Jahren publizierte er drei Bücher beim Distanz Verlag.

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© Rico Thumser

Masixole Ncevu

Masixole Ncevu ist Künstler und Praktiker der sensorischen Ethnografie; seine Arbeit umfasst tiefgehende theoretische und konzeptionelle Forschungsaspekte.

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© Heidi Specker

Heidi Specker

Heidi Specker ist eine in Berlin lebende Künstlerin. Ihre fotografische, konzeptuelle Praxis dekliniert fotografische Genres und thematisiert darin das Medium Fotografie selbst. 

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© Victoria Jung

Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten

Kerima & normalmap. aka Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten sind ein DJ- und Live-Duo, dessen Musik sich keinem Genre unterordnen lässt. 

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Nils Norman

Nils Norman ist ein in Amsterdam und München lebender Künstler. Er arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Kunst im öffentlichen Raum, Architektur und Stadtplanung.

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© Yao Tsy

Yevgenia Belorusets

Yevgenia Belorusets' Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Literatur, bildender Kunst und Aktivismus und lenken oft die Aufmerksamkeit auf die verletzlicheren Teile der ukrainischen Gesellschaft.

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© Josefine Kaiser

Boris Sieverts

Der Künstler Boris Sieverts betreibt seit 1997 von Köln aus das Büro für Städtereisen, mit dem er alltägliche Lebensräume als Reiseziele erkundet.

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Joram Schön

Joram Schön lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Filmemacher in Berlin und Köln. Er studierte Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin und absolvierte seinen Master in Kunst und Film an der Kunsthochschule für Medien Köln.

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© Harald Popp

Harald Popp

Harald Popp studierte Fotografie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg bei Prof. Ute Mahler. Nach einigen Jahren als angewandter Fotograf konzentrierte er sich auf seine künstlerische Praxis.

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© Stephan Ernst

Lucia Birzer

Lucia Birzer ist seit der Spielzeit 2024/25 als Chordirektorin und Kapellmeisterin am Theater Regensburg engagiert. Zuvor war sie von 2022 bis 2024 als Chordirektorin mit Dirigierverpflichtung am Theater Hof tätig.

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© Louis Headlam

Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray

Dr. Reyhan Şahin, vielen auch bekannt als Lady Bitch Ray, ist als Wissenschaftlerin, Buchautorin, Performance-Künstlerin, Aktivistin, Rapperin, Modedesignerin, Journalistin, Speakerin und Bildungsreferentin tätig.

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Foto: privat

Dr. Anne Potjans

Dr. Anne Potjans ist Postdoktorandin im ERC Consolidator Grant geförderten Forschungsprojekt “Tales of the Diasporic Ordinary. Aesthetics, Affects, Archives” an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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© Jerome Hoffmeister

Miedya Mahmod

Seit 2016 beschäftigt sich Miedya Mahmod mit Lyrik, leitet Schreibwerkstätten, konzipiert und moderiert Gesprächs- und Lesungsformate.

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© Christian Palm

Chorwerk Ruhr

Chorwerk Ruhr zählt zu den bedeutendsten Kammerchören in Deutschland. 

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© Philip Kistner

Trio Wellenbad

Trio Wellenbad erfindet als interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe Musikformate für öffentliche Bäder.

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© Jenny Schäfer

Tilman Walther

Tilman Walther lebt und arbeitet in Hamburg und ist als Künstler, Autor und Kurator tätig.

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© Rolf K Wegst

Katja Stuke und Oliver Sieber

Katja Stuke und Oliver Sieber verschränken in ihrer Arbeit Fotografie, Publikation, Video und kuratorische Praxis miteinander.

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© Victoria Jung

Inga Krüger

Inga Krüger (*1988 in Iserlohn), liebt den Moment: Wenn etwas angefangen hat, aber noch nichts passiert ist. In ihren Performances inszeniert sie analytisch, gleichzeitig humorvoll Sprache als Gewebe von Realität. 

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© Lisa Rastl

Anna Viebrock

Anna Viebrock studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf. Die Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler führte sie an zahlreiche Schauspiel- und Opernhäuser.

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© Harriet Meyer

Josefine Soppa

Josefine Soppa lebt als freie Autorin in Berlin. Für ihr Schreiben wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. beim open mike, von der Jürgen-Ponto Stiftung und mit dem Literatur Förderpreis des Landes NRW.

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Alisha Raissa Danscher

Alisha Raissa Danscher (*1989 in Herdecke, DE) ist Kuratorin bei Urbane Künste Ruhr. Sie schloss ihr Studium der Kulturwissenschaft (M.A.) an der Humboldt Universität Berlin – mit einem Aufenthalt  in Zürich – ab und studierte zuvor Deutsche Literatur, Filmwissenschaft (B.A.) und Psychologie in Berlin und Köln. Sie arbeitete in Institutionen wie den KW Institute for Contemporary Art oder für die 9. Berlin Biennale und ist seit 2020 bei Urbane Künste Ruhr tätig.

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Mirja Busch

Mirja Busch ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin aus Berlin. Sie studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und an der Universidad de Chile in Chile. Die Auseinandersetzung mit (Stadt-)Landschaft als soziales und künstlerisches Konstrukt spielt in ihrer Arbeit eine zentrale Rolle.

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© Alexandra Polina

Heinrich Holtgreve

Geboren 1987 in Bochum, lebt zwischen Hamburg und Berlin. 2013 schloss Heinrich Holtgreve sein Studium der Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld ab. Seit 2016 ist er Mitglied der Agentur Ostkreuz.

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© Nikolas Geier

Paul Spengemann

Paul Spengemann (*1987) studierte Bildende Kunst und Film an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Goldsmiths University of London. 

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Nadine Redlich

Nadine Redlich lebt und arbeitet als Cartoonistin in Düsseldorf. 

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Eva Ruth Wemme

Eva Ruth Wemme, 1973 in Paderborn geboren, studierte in Köln, Berlin und Bukarest. 

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Esra Canpalat

Esra Canpalat ist Autorin und Literaturwissenschaftlerin aus dem Ruhrgebiet. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.

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© Jessica Schäfer

Kathrin Röggla

Kathrin Röggla (*1971 in Salzburg) lebt als Schriftstellerin in Köln und arbeitet als Prosa- und Theaterautorin. Zuletzt erschienen ihr Essayband Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen. (S.Fischer, 2025) und ihr Roman Laufendes Verfahren (S.Fischer, 2023).

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© Peter Behrbohm & Anton Steenbock

SONDER

SONDER ist eine amöbenartige Unternehmung, die an der Schnittstelle von Kunst und Architektur agiert.

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©Lisa Notzke

Marijpol

Marijpol (*1982) ist Zeichnerin. Ihre Praxis verbindet Comic, Illustration und Design. Sie studierte Visuelle Kommunikation und Illustration in Hamburg.

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© Stiftung Sitterwerk

Jochen Lempert

Jochen Lempert (*1958) ist studierter Biologe. Zwischen 1979 und 1989 war er Mitglied der Experimentalfilmgruppe Schmelzdahin, die sich mit der Kombination von chemischen Verfahren und Zelluloidfilm beschäftigten.

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© Matthias Guenter

Meral Kureyshi

Meral Kureyshi, (*1983 in Prizren), ist eine Schweizer Schriftstellerin. Die Wochenzeitung Die Zeit bezeichnete sie als „eine der wichtigsten Stimmen der Schweizer Gegenwartsliteratur“. Kureyshi kam 1992 mit ihrer Familie in die Schweiz, studierte Literatur und Germanistik und lebt in Bern. 

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Antonia Kölbl

Antonia Kölbl ist Chefredakteurin von TEXTE ZUR KUNST. Sie studierte Kunstgeschichte und Amerikanistik in Berlin, Annandale-on-Hudson und Montréal.

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Gabriel Schimmeroth

Gabriel Schimmeroth ist Kurator, Historiker und Leiter der Veranstaltungsabteilung am Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) in Hamburg.

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© Camilo Pachón

Franziska Klose

Franziska Klose (* 1977) ist Künstlerin und Fotografin. Seit 2010 arbeitet sie zu postindustriellen Landschaften und zeitgenössischer Natur. 

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© Elke A. Jung-Wolff

Dr. Matthias Oloew

Dr. Matthias Oloew, *1968, ist Kulturhistoriker und Autor. Er schrieb 15 Jahre lang für den Berliner „Tagesspiegel“ und leitete im Anschluss ebenfalls für 15 Jahre die Unternehmenskommunikation der „Berliner Bäder-Betriebe“.

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© Amina Falah

Rebecca Racine Ramershoven

Rebecca Racine Ramershoven (1987) lebt und arbeitet in Köln und Thessaloniki. Sie absolvierte sowohl Ihr Bachelor- als auch ihr Masterstudium an der Folkwang Universität der Künste und schloss ihr Studium 2024 ab.

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© Hanna Fasching

Alexandra Stanić

Alexandra Stanić ist Journalistin, Fotografin und Content Creatorin aus Wien. 

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© Mirco Taliercio

Juan Moreno

Juan Moreno (*1972 in Huércal-Overa) ist ein spanischer Journalist und Schriftsteller, der in Deutschland aufwuchs. 

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© Christoph Busse

Carlo Antonio Masala

Prof. Dr. Masala studierte von 1988 bis 1992 Politikwissenschaft, Germanistik und  Romanische Philologie. 

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© Jennifer Fey

Aladin El-Mafaalani

Aladin El-Mafaalani ist Soziologe und Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund sowie Mitglied im SFB 1604 „Produktion von Migration“ am IMIS der Universität Osnabrück. 

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© Steffen Kugler / Bundespresseamt

Ferda Ataman

Ferda Ataman (sie/ihr) ist Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung und Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. 

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Özlem Avcı

Özlem Avcı ist Lehrerin, Künstlerin und DJ. In ihren Sets verbindet sie traditionelle Volksmusik, Diaspora-Pop, anatolischen Rock und Bauchtanzmusik.

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Tutku Kaplan

Tutku bringt ihre energiegeladenen und eklektischen Sounds nach Dortmund! Ihre Einflüsse reichen von Hip-Hop und RnB über Arabesk, Jersey Club bis hin zu Baile Funk. 

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Cem A.

Cem A. ist ein Künstler mit einem Hintergrund in Anthropologie. Er ist bekannt als Betreiber der Kunst-Meme-Seite @freeze_magazine und für seine ortsspezifischen Installationen. 

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Iden Sungyoung Kim

Iden Sungyoung Kim ist eine künstlerische Forscherin, die die politischen Ironien tief verwurzelter, unsichtbarer Regime beobachtet, untersucht, dokumentiert und rekonstruiert.

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Minh Đức Phạm

Minh Đức Phạm ist Künstler und Performer. Er studierte Ausstellungsgestaltung an der HfG Karlsruhe sowie Performance Studies und Designtheorie an der UdK Berlin.

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Yon Natalie Mik

Yon Natalie Mik ist multidisziplinäre Künstlerin und Performancekünstlerin, die an der Schnittstelle von Tanz, Poesie, Sound und Installation arbeitet. 

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Kemal Dinç

Kemal Dinç, ursprünglich aus der Türkei, zog 1980 mit seiner Familie nach Deutschland. Er begann mit zwölf Jahren die Bağlama zu spielen und erlernte später die klassische Gitarre. 

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Nail Doğan

Nail Doğan, geboren in Augsburg 1988 als Sohn eines Gasttaxifahrers und einer Gastputzfrau. Lebt in Hamburg. Kaut Fingernägel. Hält sich über Wasser. Schreibt.

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Jordi Colomer

Jordi Colomer (*Barcelona 1962) arbeitet in den Bereichen Film, Fotografie, Skulptur und Installation, wobei er häufig kollektiv tätig ist. 

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Kiosk of Solidarity

Der Kiosk of Solidarity ist ein mobiler Begegnungsort im öffentlichen Raum. Er geht dorthin, wo Austausch, Mitgestaltung und gelebte Solidarität gebraucht werden – auf Plätzen, in Nachbarschaften oder an Orten gesellschaftlicher Spannung. 

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Havîn Al-Sîndy

Havîn Al-Sîndy arbeitet in Kurdistan und Deutschland. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Performance, Skulptur, Malerei und bewegten Bildern. 

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Cihan Çakmak

Cihan Çakmak wurde 1993 in Niedersachsen geboren und wuchs in Worpswede und Bremen auf. 

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Stefan Marx

Stefan Marx ist Künstler und Zeichner. Er entwickelt Designs für verschiedene Unternehmen, gestaltet das Artwork von Plattencovern und Fanzines, hat aber auch schon ein Dekor für die Königliche Porzellanmanufaktur entwickelt. 

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Enrico Bordieri, Marina Erler und Ana Me Zentgraf

Ana Me Zentgraf (* in Thüringen) ist eine vietnamesisch-deutsche Künstlerin, Marina Erler ist freie Theatermacher*in, Theaterpädagog*in und Regisseur*in aus Leipzig und Enrico Bordieri studierte Romanistik und Philosophie in Rom, Edinburgh und Berlin, sowie Dramaturgie an der HMT Leipzig.

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Jingyun Li

Jingyun Li (*1995 in Xi’an) ist freischaffende*r Theater-Künstler*in und Produzent*in. Das Leben und Arbeiten in verschiedenen Sprachen prägt Jingyun Lis künstlerische Arbeit, unter anderem im Medium Performance. 

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Ziran Sha Pei

Ziran Sha Pei beschäftigt sich künstlerisch mit Themen wie Ableismus, Queerfeminismus, Rassismus und Rechtsextremismus in der westlichen, muslimischen und ostasiatischen Kultur. 

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Katrin Mayer

Katrin Mayer ist Künstlerin und lebt in Berlin und Düsseldorf. Sie arbeitet einzeln und kollaborativ mit einem Fokus auf Ortsspezifik, Genderfragen, Vielstimmigkeit, textile und textuelle Strukturen sowie topologische Vorstellungen von Denken und Raum. 

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sakasaka

Die Künstler*innen Adjoa Armah und Sel Kofiga arbeiten künstlerisch unter dem Namen sakasaka zusammen, welcher sich auf das kreativen Erbe von Adjoa Armahs Eltern sowie das ghanesische Akan-Wort für Tausendfüßler bezieht.

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Antonia Alessia Virginia Beeskow und Lilli Lake

Antonia Beeskow und Lilli Lake verbindet ein Interesse an Sound als spekulativem und subversivem Material. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit stellten sie zuletzt im Kunstverein Nürnberg (2024) und mit dem Inter Media Art Institute (IMAI) im Schauspielhaus Düsseldorf (2024) aus.

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AB/FM

AB/FM ist der temporär performte Radiosender der Studierenden der Klasse Ari Benjamin Meyers (Kunstakademie Düsseldorf). Das Radiostudio und der Prozess des Sendens werden von AB/FM als soziale Plattform und kollaborative Produktionsstätte verstanden, welche die Hörerschaft durch die Live-Übertragung unmittelbar erreichen kann. 

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Nino Bulling

Nino Bulling ist ein Künstler und Autor, der in den Bereichen Installation, Zeichnung und Veröffentlichung arbeitet. Er hat vier Graphic Novels verfasst. Seine bisher jüngste Veröffentlichung ist die Anthologie Cutes: Collected Queer and Trans Comics, die er gemeinsam mit Nour Hifaoui und Joseph Kai vom Kollektiv Samandal herausgegeben hat.

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Ari Benjamin Meyers

Der ursprünglich als Operndirigent und Komponist ausgebildete Künstler Ari Benjamin Meyers setzt sich in seiner Arbeit mit den Aufführungs-, Produktions- und Wahrnehmungsformen von Musik auseinander.

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Georg Kussmann

Georg Kussmann ist 1989 geboren. Er absolvierte ein staatliches Kunststudium in den Fachbereichen Fotografie und Film.

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Paula Fürstenberg

Paula Fürstenberg, Jahrgang 1987, wuchs in Potsdam auf und studierte am Schweizerischen Literaturinstitut sowie an der Humboldt-Universität.

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Porträt vom Fotograf Fatih Kurçeren in liegender Position auf einer schwarzen, gesteppten Unterlage. Er trägt eine schwarze Sonnenbrille und ein rotes T-Shirt.

© Fatih Kurçeren

Fatih Kurçeren

Fatih Kurçeren arbeitet als selbständiger Fotograf in Essen.

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Minigolf Europameister Sebastian Heine schlägt einen Minifgolf auf einer Bahn mit blauen Hindernissen.

© privat

Sebastian Heine

Sebastian Heine, geboren 1987 in Wesel spielt seit 2003 professionell Minigolf und ist mehrfacher Europameister.

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Porträt von SOWATORINI Landschaft

© Alberto Novelli

Sowatorini Landschaft

Sebastian Sowa und Gianluca Torini arbeiten als Sowatorini Landschaft zwischen Garten, Landschaft und Kunst.

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Porträt von Stefan Seifert

© privat

Stefan Seifert

Stefan Seifert spielt seit 2013 Vereinsminigolf und ist aktuell für den BGV Backumer Tal Herten e. V. tätig, wo er auch im Vorstand mitwirkt.

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xxx

© Anton Kaun

Tunay Önder

Tunay Önder arbeitet an der Schnittstelle Text, Performance, Installation und Diskurs. Sie interessiert sich vor allem für emanzipatorische Kämpfe im Kontext der Migrationsgesellschaft. 

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© Daniel Sadrowski

Die RuhrgebietsSpatzen

Die RuhrgebietsSpatzen sind Pani Kostka und Mercedes Tuccini, das glamouröse Unterhaltungsduo aus dem Ruhrgebiet. Ihre Herzen schlagen Schlager!

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Porträt des Künstlers Tim Holland, der als Autor, Literaturvermittler und Verleger arbeitet, in blauer Jacke mit Cap vor grünem Hintergrund.

© Simon Grunert

Tim Holland

Tim Holland, Autor und Co-Verleger, beschäftigt sich in seinem Gedichtband „wir zaudern, wir brennen“ mit Zukunftsvisionen und spekulativem Schreiben.

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© Jewgeni Roppel

Caren Jeß

Caren Jeß, geboren 1985 in Eckernförde, studierte Deutsche Philologie und Neuere deutsche Literatur in Freiburg i.Br und Berlin. 

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Open Artsit

© Nikita Teryoshin

Nikita Teryoshin

Für seine umfangreiche Arbeit Nothing Personal besuchte Nikita Teryoshin zwischen 2016 und 2023 achtzehn sogenannte Verteidigungsmessen auf der ganzen Welt.

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Portraitfoto von Mona Schulzek

©Albrecht Fuchs

Mona Schulzek

Mona Schulzek ist bildende Künstlerin aus Berlin und hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Für ihr künstlerisches Forschen hat sie eine Ausbildung zur Funkerin absolviert.

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Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Marlin de Haan

Marlin de Haan beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit den Spannungsverhältnissen von Körpern und Objekten im Raum sowie den Möglichkeiten und Grenzen von Aktionsbereichen.

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Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Jonas Leifert & Franziska Pierwoss

Jonas Leiferts Arbeit greift die gesellschaftliche Themen aus Perspektive des Ruhrgebietes auf, Franziska Pierwoss schafft Installationen, die persönliche und politische Beziehungen in Frage stellen.

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Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Paula Pedraza

Paula Pedraza in ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich besonders mit dekolonialen und feministischen Theorien, Überwachungsarchitekturen und interessiert sich für experimentelles Design.

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Open Artsit
Porträt der Künstlerin Anna Haifisch, bekannt für ihre Comics und Illustrationen, mit rosa Mütze und Smiley-Pullover vor einer blauen Wand.

© Matthew James Wilson

Anna Haifisch

Anna Haifisch schreibt und zeichnet Comics, arbeitet als Illustratorin für nationale und internationale Medien und gestaltet Druckserien, Poster und Designprodukte.

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Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Anna R. Winder

Anna R. Winder (*1995 in Aarhus) ist Teil des b_books Kollektivs, das eine Buchhandlung und einen Verlag betreibt, und ist Mitherausgeberin der wormhole newspaper.

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Open Artsit
Porträt der Künstlerin Tekla Aslanishvili, die sich mit Infrastrukturen und politischen Geografien beschäftigt, mit lockigem Haar und dunkler Kleidung vor einer weißen Wand.

© Roberto Ruiz

Tekla Aslanishvili

In ihrer Praxis beobachtet Tekla Aslanishvili durch die Linse von groß angelegten Infrastrukturprojekten die sich verändernden Beziehungen zwischen Regierungen, Menschen und ihren Territorien.

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Open Artsit
Die bulgarische Künstlerin Borjana Ventzislavova sitzt in einer bunten Hängematte in ihrem Atelier.Sie arbeitet mit Video, Film, Fotografie, Installationen und zeigt ihre Arbeiten oft im öffentlichen Raum.

© Mladen Penev

Borjana Ventzislavova

Die in Sofia (Bulgarien) geborene und in Wien lebende Künstlerin Borjana Ventzislavova arbeitet mit Video, Film, Fotografie, Installationen und zeigt ihre Arbeiten oft im öffentlichen Raum.

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© Visvaldas Morkevicius

Emilija Škarnulytė

Emilija Škarnulytės zwischen Dokumentation und spekulativer Fiktion angesiedelten Videoarbeiten führen durch stillgelegte Kernkraftwerke, Tiefsee-Datenspeicher und unheimliche Naturphänomene.

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Porträt von Ruins Collective, einem Künstlerkollektiv, das sich mit urbanen Strukturen und deren Transformationen beschäftigt, vor einer Holztür mit Namensschild.

©  ruїns collective

ruїns collective

Das ruїns collective wurde 2017 von Oleg Isakov, Elias Parvulesco und Teta Tsybulnyk in Kyjiw gegründet und realisiert Projekte im Bereich Film und bildende Kunst.

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Open Artsit
Porträt des Künstlers Asad Raza, der interdisziplinäre Arbeiten zwischen Kunst, Wissenschaft und Philosophie schafft, mit Brille und olivgrüner Jacke im urbanen Raum.

© Daniel Sadrowski

Asad Raza

In seiner Arbeit erforscht der US-amerikanische Künstler Asad Raza oft einen dialogischen Austausch und bewegt sich jenseits disziplinärer Grenzen.

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Open Artsit

© Irena Haiduk

Irena Haiduk

Im Juni 2022 eröffnet Irena Haiduk die Ausstellung Healing Complex (2018—ongoing) in der ehemaligen Kirche St. Bonifatius, die zu einem Begegnungs- und Gemeinschaftsort in Gelsenkirchen wird.

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Porträt der Künstlerin Anne Arndt, die in ihren Arbeiten mediale und architektonische Räume untersucht.

© Anne Arndt

Anne Arndt

In ihren medienübergreifenden Arbeiten hinterfragt Anne Arndt kritisch wie humorvoll unseren öffentlichen Lebensraum als Spiegel gesellschaftlicher Macht- und Erinnerungskulturen.

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Open Artsit
Der Künstler Driant Zeneli in einem Nahaufnahme-Porträt. Er ist bekannt für seine Filme und skulpturalen Videoinstallationen.

© Fabrizio Spucches

Driant Zeneli

Driant Zeneli (*1983 in Shkoder, Albanien) verwebt in seinen Filmen und Videoinstallationen Darstellungen von Macht, Wissenschaft, Mythologie und Märchen mit individuellen Erzählungen.

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Open Artsit

© Tekla Basishvili

Nino Kvrivishvili

Nino Kvrivishvili reflektiert in ihrer künstlerischen Arbeit die Geschichten der Textilproduktion Georgiens, die zu Sowjetunion-Zeiten einen zentralen Industriezweig darstellte.

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Open Artsit

© National Gallery Krepmlová

Eva Kot'átková

In ihrer Arbeit untersucht Eva Kot'átková Formen von Macht und Kontrolle, die von Institutionen auf diejenigen ausgeübt werden, die von der Norm (oder dem, was als solche wahrgenommen wird) abweichen.

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Open Artsit
Porträt des Künstlers Camilo Pachón, dessen Kunst zwischen Fotografie, Installation und sozialen Räumen oszilliert, in einer Schwarz-Weiß-Aufnahme mit Hut.

© Sara Alvarado

Camilo Pachón

Mit The Ancient Masked Temple möchte Camilo Pachón mit einem Programm aus Workshops, Performances und den Traditionen des Karnevals einen kollektiven Raum im Healing Complex erschaffen.

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Open Artsit
Schwarz-weiß Porträt der Künstlerin Dana Kavelina, deren Praxis hauptsächlich Video und Animation umfasst.

© Kateryna Turenko

Dana Kavelina

In ihrer Praxis befasst sich Dana Kavelina häufig mit militärischer Gewalt und Krieg, historischen und individuellen Traumata, Erinnerung und kritischen Lesarten des historischen Kanons.

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Open Artsit
Porträt der Künstlerin Katja Aufleger, deren Werke zwischen Skulptur, Film und Installation changieren, mit verschränkten Armen vor einem weißen Hintergrund.

© Andrzej Steinbach

Katja Aufleger

Die künstlerischen Arbeiten von Katja Auleger beobachten mit ästhetischer Präzision (gesellschaftliche) Zusammenhänge und Systeme kritisch und sind von einem subtilen Humor durchzogen.

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© KLEMMS Berlin

Sven Johne

In seinen Text-, Foto und Video-Arbeiten kombiniert Sven Johne historische Recherchen und fiktionale Erzählungen und beschäftigt sich mit postsozialistischen Biografien.

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Schwarz-weiß Porträt der slowakischen Künstlerin Anna Daučíková, bekannt für ihre interdisziplinäre Arbeit zwischen Videokunst, Malerei und Performance.

© Mira Turba

Anna Daučíková

Anna Daučíková lebt und arbeitet in Prag. In ihrer Arbeit verbindet sie Malerei, Fotografie, Video und Performance und setzt sich mit Fragen nach Autorschaft, Gender und Sexualität auseinander.

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Porträt der Künstlerin Zhanna Kadyrova, die mit Skulptur, Installation und sozialer Praxis arbeitet, mit kurzem dunklem Haar und schwarzem Hemd.

© Sergey Illin

Zhanna Kadyrova

Zhanna Kadyrova (*1981 in Brovary, Ukraine) arbeitet seit 20 Jahren im Bereich Skulptur und zählt derzeit zu den bekanntesten künstlerischen Positionen aus der Ukraine.

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© Taras Grytsiuk

Nikita Kadan

Nikita Kadan (*1982 in Kyjiw, Ukraine) arbeitet mit Malerei, Grafik und Installation, oft in Zusammenarbeit mit Architekt*innen, Soziolog*innen und Menschenrechtsaktivist*innen.

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Open Artsit

© Jannis Uffrecht

Jana Gunstheimer

Jana Gunstheimer (*1974 in Zwickau) fügt in ihrer künstlerischen Praxis häufig Zeichnungen, Malerei und Objekte zu komplexen Gesamtinstallationen zusammen.

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Open Artsit
Porträt der Künstlerin Uli Golub, die in ihren Arbeiten Migration und Identität thematisiert, mit dunklem Shirt vor hellem Hintergrund.

© Uli Golub

Uli Golub

Uli Golubs (*1990 in Charkiw, Ukraine) künstlerische Praxis umfasst Video, Installation, Performance, Fotografie und Mixed-Media-Collagen. Die Basis ihrer Arbeit bildet das Geschichtenerzählen.

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Open Artsit

© Familie Tetianych

Fedir Tetianych

Der sowjetukrainischen Künstler Fedir Tetianych war ein Visionär, der durch die Erkenntnisse der Weltraumforschung und den Flug des Kosmonauten Juri Gagarin ins Weltall im Jahr 1961 inspiriert wurde.

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©Angharad Williams Baege

The Wig

Beim Ruhr Ding: Schlaf zeigt die walisische Künstlerin Angharad Williams mit der Künstler*innengruppe The Wig eine Arbeit in den Räumen des Makroscope.

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Open Artsit

© Jan Kapitaen

Felix Bork

Felix Bork setzt sich mit den wichtigen Dinge im Leben auseinander: Süße Tiere, schöne Blumen, bunte Stein, Kacke und Liebe.

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Open Artsit

© Frederike Wetzels

Marta Dyachenko

Marta Dyachenko arbeitet in ihren Installationen häufig mit modellhaften Skulpturen in der Landschaft. Dabei spielt die Beschäftigung mit dem Verhältnis von Natur und Mensch eine übergeordnete Rolle.

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Open Artsit

©Roland Baege

Etienne Dietzel

Etienne Dietzels Arbeiten, die häufig in Kooperationen mit Künstler*innen und Spezialist*innen verschiedener Sparten entwickelt werden, sind ihrem Grundwesen nach technischer Natur.

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Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Julius von Bismarck

Julius von Bismarcks Arbeiten lassen sich zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie verorten. Er setzt sich mit der Wahrnehmung, Manipulation und Dokumentation von Naturphänomenen, aber auch des urbanen Raums auseinander.

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Open Artsit

© Thomas Berns

Nicole Wermers

In ihren Skulpturen, Fotografien und Collagen verbindet Nicole Wermers formale Fragestellungen mit Untersuchungen des urbanen Raums und seinen sozialen, ökonomischen und psychologischen Einschreibungen.

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Open Artsit

© Frey

David Jablonowski

Als Bildhauer übersetzt David Jablonowski die Verflechtungen in meist multimediale Skulpturen. Im Ruhrgebiet aufgewachsen und vom industriellen Wandel geprägt, interessieren ihn industrielle Materialien, deren Entstehung und Infrastrukturen.

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Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Sofía Táboas

In ihren Skulpturen und Installationen untersucht Sofía Táboas sowohl den natürlichen als auch den vom Menschen geschaffenen Raum; wie er gebaut und umgestaltet, gedacht und wahrgenommen wird.

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Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Markus Jeschaunig

Im Rahmen Markus Jeschaunigs künstlerischer Tätigkeit Agency in Biosphere entstanden zahlreiche internationale Arbeiten, die sich im Spannungsfeld von Bildender Kunst, Naturwissenschaften, Ökologie und Aktivismus bewegen.

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Michele Mondin

Michele Mondin wurde 1969 in Hagen als Kind italienisch-spanischer Eltern geboren. Heute arbeitet er für einen Familienbetrieb aus Bochum-Wattenscheid, der seit 50 Jahren Eisdielen und Pizzerien ausstattet.

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©Dietmar Osses

Dietmar Osses

Dietmar Osses ist stellvertretender Direktor des Ruhr Museums. Im Mittelpunkt seiner Ausstellungen und Veröffentlichungen stehen die Industriekultur und Alltagsgeschichte im Ruhrgebiet sowie die Migrationsgeschichte in NRW.

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Darsha Hewitt

Darsha Hewitts Arbeit erforscht die Rohstoffpolitik von Sound und Technologien, die von der Konsumgesellschaft entsorgt werden. Ihre Klanginstallationen beleuchten technologische Verflechtungen und ihre Auswirkungen auf Mensch und Ökologie.

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©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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©Roland Baege

Barbara Welzel

Barbara Welzel, Professorin für Kunstgeschichte und Kulturelle Bildung an der Technischen Universität Dortmund, forscht und lehrt u. a. zu Kultur und Kulturtransfer im Hanseraum.

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Johanna Gonschorek

Johanna Gonschoreks Arbeit beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen Erinnerung, Episteme, Politik und Machtverhältnissen.

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© Daniel Sadrowsi

Natalka Diachenko

Die ukrainische Fotografin und Videokünstlerin Natalka Diachenko beschäftigt sich in ihren Arbeiten u. a. mit Fragen des kulturellen Erbes in der Ukraine.

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Yuri Yefanov

Yuri Yefanov (*1990) ist ein Künstler und Filmemacher aus der Ukraine, der in seinen Arbeiten computergenerierte Bilder und Spielsimulationen verwendet und so eine neue Welt im Digitalen erschafft.

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Haha Wang

Haha Wang arbeitet im Bereich Skulptur und Installation und Video. In ihren Arbeiten werden intime Gefühle von Mensch und Tier erforscht und durch unerwartete Objekte oder Ereignisse transformiert.

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Alina Schmuch

Ausgehend von der Fotografie und ihrer Erweiterung im Medium Film entwickelt Alina Schmuch Künstlerbücher und Videoinstallationen.

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Henrik Nieratschker

Henrik Nieratschkers künstlerisch-forschende Arbeit setzt sich mit den gesellschaftlichen Implikationen eines Lebens inmitten digitaler Infrastruktur auseinander.

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Nollaig Molloy

Nollaig Molloy nutzt in ihren Arbeiten bewegte Bilder, skulpturale Installationen und Sound sowie Ergebnisse aus Workshops und Veranstaltungen, um Landschaften mit materiellen Mitteln zu erkunden.

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Philipp Modersohn

Philipp Modersohns interdisziplinäre Projekte stellen die Lebendigkeit von Dingen / Materie heraus und konfrontieren sie mit menschengemachten Strukturen und Systemen gesellschaftlicher Organisation.

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Lubov Malikova

Lubov Malikova ist eine ukrainische Künstlerin und leitet zusammen mit Max Poberezhsky das Künstlerkollektiv und experimentelle Designstudio DIS/ORDER.

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Iris Ward Loughran

Iris Ward Loughran arbeitet mit Skulptur, Fotografie sowie Theorien zu urbanen Lebenskonzepten.

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Magdalena Los

In Magdalena Los' collagierten Bildwelten kollidieren alltägliche Ansichten mit Referenzen auf populäre Filmszenen, Kunstwerke und aktuelle Nachrichten aus unterschiedlichen Ressorts.

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Marc Kokopeli

Marc Kokopelis Arbeit befasst sich vor allem mit der Frage, wie sich die Identität in der Kindheit herausbildet.

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Jan Kiesswetter

Zu den Arbeiten von Jan Kiesswetter gehören Publikationen und filmische Dokumentationen. Darstellungsformen von Architekturen und Archiven sowie das Lesen von Bildern sind wiederkehrende Themen.

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Fabian Hampel

Fabian Hampel beschäftigt sich mit zeitgenössischen Technologien und interessiert sich sowohl für lineare, reflexive Formen als auch für abstrakte Grenzgebiete.

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Jan Berger

Die künstlerische Praxis von Jan Berger beschäftigt sich mit der Entstehung von kulturellen Mythologien in Online-Communities und deren Produktion von Subjektivität.

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Deniz Aktaş

In seiner Arbeit fängt Deniz Aktaş die Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt ein, die vom städtischen Verfall, dem Zusammenbruch der Umwelt oder auch der Migration der Menschen beeinflusst sind.

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Nadja Abt

Nadja Abt konstruiert in ihren Performances, Videos und Gemälden feministische Erzählungen, die sich auf die Welt der Literatur und des Films beziehen.

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Viron Erol Vert

In seiner künstlerischen Praxis untersucht Viron Erol Vert vor dem Hintergrund seiner persönlichen interkulturellen Prägung Identitätskonstruktionen und verschiedene Aspekte des Eigenen und Fremden.

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Thomas Taube

Mit mehrkanaligen Installationen, assoziativen, reflektierenden und surrealen Sequenzen arbeitet Taube gegen konventionelle kinematografische Codes.

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Nadine Rangosch

Natur- und Bildwissenschaften sowie mythologische Narrative bilden die Grundlage für das Vokabular von Nadine Rangosch, welches abstrakte Konzepte in räumliche Konstellationen übersetzt.

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Kristina Paustian

Kristina Paustian untersucht in ihren Arbeiten kulturanthropologische und sozialpolitische Themen. In filmischen Bildern beschäftigt sie sich mit den Themen Umbruchszeit und technische Utopien.

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David Reiber Otálora

In seinen filmischen wie auch bildhauerischen Arbeiten befasst sich David Reiber Otálora mit Exotismen und kolonialen Repräsentationen des sogenannten Anderen.

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Vanessa Nica Mueller

In ihren Filmen beschäftigt sich Vanessa Nica Mueller mit Fragen nach Erinnerung, dem Mensch im Verhältnis zum urbanen Raum und der Natur, dem Unheimlichen und der Konstruktion innerer Zustände.

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Nicoleta Moise

Nicoleta Moise arbeitet als bildende Künstlerin, Autorin und Forscherin mit verschiedenen Medien, insbesondere in der Kombination von Fotografie, Video und Performance.

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Julia Lübbecke

In ihren Arbeiten beschäftigt sich Julia Lübbecke mit dem Zusammenhang von Körper und Institution, anhand dessen sie sie dominante Ordnungsstrukturen untersucht und diese brüchig werden lässt.

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Laura Leppert

Laura Leppert arbeitet mit Film, Installation und Text. Ihre Installationen und filmischen Räume sind fragmentarisch konstruiert und befinden sich ständig in Bewegung.

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Guy Königstein

In seinen jüngsten Projekten erforscht Guy Königstein die verschiedenen Arten, wie wir die Vergangenheit in der Gegenwart leben, durch Praktiken des Gedenkens, der Archivierung oder der Archäologie.

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Yuki Jungesblut

Yuki Jungesblut bewegt sich in dem Spannungsfeld von Raumerkundung, Medienreflexion, Modellkonstruktionen und Alltagsbezug und artikuliert eine poetische und verschrobene Sicht der Dinge.

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Jessica Arseneau

Jessica Arseneau erforscht die Art und Weise, wie die menschliche Wahrnehmung und Subjektivität durch soziale Codes, die Kultur der Beschleunigung und den technologischen Fortschritt geprägt wird.

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Adriana Arroyo

Adriana Arroyos Arbeiten referieren auf geologische Aktivitäten, um mögliche Beziehungen zwischen der Bewegung der Erde, der Politik und der Zerbrechlichkeit von Körper und Geist aufzuzeigen.

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Kyoco Taniyama & Nico Alexander Taniyama

Kyoco+Nico sind ein Künstlerduo aus Tokyo und Berlin. Ihr Arbeitsprozess beginnt ortsspezifisch als „physische Entdecker“.

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Nastassja Simensky

Nastassja Simensky setzt bewegte Bilder, Schrift, Musik und Performance ein, um ein materielles Verständnis von Politik und Geschichte zu entwickeln.

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Euridice Kala

Euridice Getulio Kala ist Künstlerin, lebt Paris und lernte Photographie am Market Photo Workshop in Johannesburg.

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Marianna Christofides

In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sich Marianna Christofides mit verwobenen Erzählungen, welche die unterschiedlichen Schichten von Orten multipler Autorenschaft konstituieren.

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Ana Alenso

Thematisch befasst sich Ana Alenso mit der globalen Abhängigkeit von Ressourcen und der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Ausbeutung, die damit einhergeht.

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Matshelane Xhakaza

Ausgangspunkt von Xhakazas Arbeiten sind das direkte Umfeld und die persönlichen, alltäglichen Erfahrungen der Künstlerin.

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Katrin Winkler

Katrin Winkler lebt und arbeitet in Berlin. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Expanded Cinema, intensiven Recherchen, Video und Fotografie.

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Paul Wiersbinski

Wiersbinskis Projekte bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie und berühren Diskurse der Architektur, Entomologie (Insektenkunde) oder Kybernetik.

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Viola Relle & Raphael Weilguni

Viola Relle und Raphael Weilguni arbeiten seit 2012 zusammen. Sie modellieren gleichzeitig an zum Teil großen Keramiken, die zu Relikten eines Kommunikations- und Verhandlungsprozesses werden.

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Wasim Ghrioui

Wasim Ghrioui wurde 1981 in Damaskus, Syrien, geboren und ist ein multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen visuelle Kunst, Literatur, Musik, Regie und Film arbeitet.

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Jan Brokof

Jan Brokofs frühen Arbeiten sind vom sozialen Umfeld seiner Kindheit mit seinen Plattenbauarchitekturen und den Schornsteinen der örtlichen Erdölraffinerieanlagen geprägt.

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Céline Berger

In ihren Installationen setzt sich Céline Berger mit unserem Berufsleben auseinander und bindet dabei häufig externe Mitwirkende, Führungskräfte, Coaches oder Mitarbeiter von Firmen mit ein.

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Mohamed Altoum

Mohamed Altoum ist ein sudanesischer bildender Künstler, Fotograf und Kameramann. In seinen Arbeiten kombiniert er persönliche ausgewählte visuelle Eindrücke mit Storytelling.

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©Roland Baege

Stacey Gillian Abe

Stacey Gillian Abes Konzepte beleuchten spezifische komplexe Situationen in Form autobiografischer Dokumentationen, die auf den vorherigen, wiederholt erlebten Erfahrungen der Künstlerin basieren.

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Achim Lengerer

Achim Lengerer setzt sich in seiner Praxis mit medialer Sprache auseinander. Bilder, Texte und O-Töne interessieren ihn als Träger politischer Macht und emanzipatorischer Potentiale.

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©Andreas Schulze

Stephanie Kiwitt

Stephanie Kiwitt fängt in ihren fotografischen Arbeiten die Veränderung ländlicher Räume ein – zuletzt in Sachsen-Anhalt mit »Flächenland«.

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©Friso Gentsch

Aram Bartholl

 Aram Bartholl untersucht in seinen skulpturalen Arbeiten und Workshops digitale Medien, Überwachung und Plattformkapitalismus im öffentlichen Raum.

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Arhun Aksakal

Arhun Aksakal interessiert sich für die menschliche Wahrnehmung, städtische Psychologie sowie geografische Infrastrukturen und untersucht Phänomene zivilisatorischer Aktivität und geologischer Zeit.

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Ramona Schacht & Luca Bublik

Ramona Schacht studierte bis 2020 Fotografie in der Klasse von Heidi Specker an der HGB Leipzig, Luca Bublik promovierte an der Bauhaus-Universität in Weimar. Beide leben in Leipzig.

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Britta Peters

Britta Peters arbeitet als Kuratorin mit Schwerpunkt Kunst im öffentlichen Raum. Seit Januar 2018 ist sie Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr.

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Lydia Röder

Lydia Röder hat über 20 Jahre einen Hospizdienst geleitet. Seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn arbeitet sie mit Menschen am Lebensende.

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Kasia Fudakowski

Kasia Fudakowski arbeitet mit Skulptur, Film und Performance, um soziale Rätsel durch surreale Logik und Theorie aufzudecken.

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©Amina Falah

Amina Falah

Amina Falah ist Gestalterin und Fotografin. Ihre Arbeiten beleuchten das Alltagsleben und die Geschichten der Menschen in ihrer Umgebung, mit einem Fokus auf soziale Themen.

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©Tobi Dahmen

Tobi Dahmen

Tobi Dahmen ist ein deutscher Comiczeichner und Illustrator. Aufgewachsen in Wesel, entdeckte er früh seine Leidenschaft für das Zeichnen und Erzählen von Geschichten.

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Luna Ali

Luna Ali, geboren 1993 in Syrien, arbeitete als Autorin u. a. an Produktionen an den Schauspielhäusern Düsseldorf, Dortmund, Hannover sowie in Berlin.

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Jul Gordon

Jul Gordon lebt in Hamburg und arbeitet als Comiczeichnerin. Neben dem Zeichnen kuratiert sie Ausstellungen und ist als Dozentin an der HAW Hamburg tätig.

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Lütfiye Güzel

Lütfiye Güzel ist Dichterin und bringt seit 2014 Gedichte unter ihrem eigenen Label go-güzel-publishing heraus.

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Lisa Klosterkötter

Lisa Klosterkötter ist Künstlerin und Kuratorin, Unterstützerin und Mitgestalterin soziokultureller Räume.

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Paula Erstmann

Die Künstlerin Paula Erstmann arbeitet vorwiegend mit Lebensmitteln als künstlerisches Medium.

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Sprockhövel und Gevelsberg

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Metamorphose von Yevgenia Belorusets

29.05.26 Die Wiege der Kohle
Am Abend erzählte Boris Sieverts, den wir am Tag vor unserem Spaziergang zufällig getroffen hatten, dass Sprockhövel die Wiege des Ruhrbergbaus sei. „Hier hat alles angefangen!“, fügte er hinzu und reihte einige historische Fakten aneinander. Er zeigte die Lage der wertvollen Kohleflöze, indem er seinen Arm beugte. Sein Ellbogen bildete die Spitze der kostbarsten Schicht, der Fettkohle, und ich folgte der Krümmung seines Arms, um zu begreifen, wie die Erdschichten in Bewegung gerieten und warum die wertvollste Kohle an die Oberfläche drängte. Seine Handkante stieß immer wieder gegen diese oder jene Stelle des Berges – so wurde die Kohle gewonnen. Ohne in die tiefsten Erdschichten einzudringen. Es reichte nicht an die tausend Meter heran – höchstens vierhundert, meistens aber nur zweihundert. Ich stellte mir eine Stadt vor, die über den unterirdisch gezeichneten und längst verschütteten unterirdischen Gängen lag.

Drei riesige schwarze Kohlebrocken – Fettkohle, Gaskohle und Magerkohle – wiegen in einer kleinen, gemütlichen Wiege ein winziges, schwaches, laut weinendes Köhlchen. Es liegt inmitten von weißer, gestärkter Wäsche, einem Spitzenkissen und einer weichen Decke, schreit und kann sich einfach nicht beruhigen.

Fettkohle legt einen kleinen, runden Erdkloß, ein Spielzeug, in die Wiege. Das kleine Köhlchen betrachtet es eine Weile, mustert es ganz aufmerksam, und fängt dann nur noch bitterer an zu weinen. Da schenkt ihm Magerkohle, die dicker aussieht als Fettkohle, einen leichten, zärtlichen Methankuss. Der Kleine ist überrascht und träumt eine Weile davon, dass man ihn so oft und zärtlich küssen wird. Doch schon bald erinnert er sich wieder daran, warum er geweint hat, und fängt von vorne an. Es ist unmöglich, ihn zu beruhigen. 

Die Großen beraten sich und beschließen, dass nur absolute Dunkelheit helfen kann. Die Kohle liebt sie, sie ist für sie so etwas wie reiner Zucker oder absolute Süße. Aber sie haben nicht mehr viel von dieser Dunkelheit übrig. Ihre Vorräte sind in den letzten vierhundert Jahren aufgebraucht worden, doch für den Kleinen ist noch etwas griffbereit. Gaskohle verschwindet irgendwo auf dem Flur und kehrt mit einem kleinen Sack voll Dunkelheit zurück, der sofort eine festliche Atmosphäre im Raum verbreitet. Und schon weint der Kleine nicht mehr, sondern betastet die Dunkelheit neugierig. Viele andere, die sich in der Nähe dieser Gesellschaft aufhalten, beschließen ebenfalls, näher zu kommen, um „in der Dunkelheit zu klopfen“. So nennen sie ihr Lieblingsvergnügen.

31.05.26 
Stell dir vor, gestern saß ich noch im Metamorphose. Und vor der Abreise beschloss ich, ins Nirvana zu gehen. Dabei hatte ich mir vorgenommen: Wenn es mir nicht gelingt, ins Nirvana zu kommen, nachdem ich das Zechengebäude mit der Aufschrift „Со счастьем наверх!“ gefunden habe, ist der Tag verloren. Ich muss es doch noch ins Nirvana schaffen. Das wird sicher die Unruhe ein wenig lindern, die mich daran hindert, die Stadt wahrzunehmen. Und so kam es auch.

Am Sonntag war niemand im Metamorphose. Natürlich will sich an so einem Sommertag niemand verändern. Gestern waren immerhin noch ein paar Leute hier. Vielleicht fällt es am Samstag leichter, Veränderungen zu akzeptieren, sich mit ihnen abzufinden. Aber am Sonntag wird ein ernsthafter Mensch jede Metamorphose meiden. Und nur ich saß, geplagt von meiner wachsenden Unruhe, allein in diesem leeren Café, hatte den Reiseführer und meinen Notizblock vor mir ausgebreitet und blickte auf die in unregelmäßiger Handschrift notierten Sätze, die sich am oberen Seitenrand drängten.

Gegenüber, in der Nische eines kleinen Ladens, saß ein Mann mit einem Stock, und alle, die vorbeikamen, grüßten ihn. Er saß da wie ein einsamer, eindringlicher Gedanke, mit dem man sich abfinden muss und den alle anderen Gedanken höchstwahrscheinlich sogar lieben. Sein Stock war das Komma, das diesen Gedanken trennte. Und seine Augen waren Doppelpunkte. Er bemerkte mich nicht, ich hatte mir vorgenommen, ihn zu fotografieren, aber so, dass man ihn nicht erkennen konnte. Das Vorhaben war töricht, und die Kamera kam mir sehr schwer vor. 

Andererseits würde sich der Mann, der in seiner Nische auf einem Stuhl sitzt, sodass die Passanten in einer Reihe an ihm vorbeiziehen, vielleicht sogar über ein Foto freuen, das hartnäckig seine Position auf dem Schachbrett wiederholt und vervielfältigt. 

Plötzlich merkte ich, dass ich nicht mehr allein war. An dem Tisch hinter mir saßen zwei Menschen und schwiegen einander an. Sie war elegant gekleidet, die Ohrringe mit großen Perlen, über denen kleine lila Steine saßen, standen ihr gut. Sie trug ein leichtes, helles Kleid, das sich im Glanz der lila Steine widerzuspiegeln schien.  Mehrmals versuchte sie, ein Gespräch zu beginnen, doch er antwortete nicht, und ich kam zu dem Schluss, dass er ihre Gefühle nicht erwiderte oder den hartgesottenen, schweigsamen Mann spielte, der der Frau, mit der er schon seit vielen Jahren zusammen war, nichts zu sagen hatte. Sie sahen aus, als wären sie über siebzig.

Nach langem Schweigen begannen sie zu sprechen, aber sie sprachen wenig und sehr leise. Eine Replik, beschwert durch eine kurze Antwort, versank augenblicklich in der Stille. 

Ich senkte den Blick auf das Notizbuch, in das ich zufällige Sätze notiert hatte. Das Wort „Metamorphose“ wiederholte sich mehrmals, als würde ich versuchen, durch die Leere, die mich umhüllte, meine Hand nach der Aufschrift auf dem Ladenschild auszustrecken, das meine Aufmerksamkeit erregt hatte. 

An der Wand hing auf einem Bügel ein gelbes Kleid mit Hyazinthenmuster; es stand zum Verkauf, ebenso wie all die anderen Kleinigkeiten, die auf den Regalen verteilt waren und deren einziger Zweck darin bestand, die offenen Schränke in den Wohnzimmern zu füllen. Doch sowohl solche Gegenstände als auch solche Wohnzimmer sind immer seltener anzutreffen. Ganz preiswerte Kristallvasen, Aschenbecher, Statuetten, Gläser, Holzfiguren – die zufällig die Form von Überraschung oder Freude angenommen hatten, etwas wie ein materialisiertes Lächeln. 

Ein Mann überquerte die Straße, die Sonne beleuchtete sein Gesicht, es wirkte freundlich und traurig, er schaute aufmerksam auf die Schaufensterfront des Cafés und winkte mir plötzlich lachend zu. Ich winkte zurück, als wären wir alte Bekannte. Er bog ab und ging auf das Café zu, in dem wir drei saßen. Ich vorn am Schaufenster, und die beiden weiter hinten, in der Tiefe des Raumes, hinter den zusammengeschobenen Tischen.

Er nickte mir freundlich zu und ging schnurstracks auf die beiden zu.

„Wie geht’s?“, fragte er. „Wie war’s in Bochum?“

„Die Operation ist gut verlaufen“, antwortete sie. „Jetzt sind wir wieder zurück. Eine Arterie ist verstopft bei ihm. Es ging aber schnell und jetzt geht’s wieder nach Hause. Bochum ist gut! Alles haben sie da neu gemacht.“

Ich hörte, wie sie das Krankenhaus in begeisterten Tönen beschrieb. Er hatte eine Operation hinter sich, deshalb war er so schweigsam. Es fiel ihm schwer zu sprechen, und er durfte sich nicht aufregen. Und doch wirkten sie wie ein älteres Paar, das sich zu einem Rendezvous verabredet hatte.

„Und wie geht es Ihnen?“ wandte sie sich an den neuen Besucher. „Gut im Geschäft?“

Er antwortete, dass er sich zuerst einen Espresso bestelle.

„Manchmal hoch, manchmal runter, wie es so ist“, sagte er und fragte mich, woher ich käme und ob ich für längere Zeit hier sei. Und dann, was genau ich da eigentlich in meinen  Block schreibe. 

Ich fühlte mich ertappt, weil ich versucht hatte, das gesamte vorangegangene Gespräch mitzuschreiben. Es gelang mir fast nichts, weil ich gleichzeitig in mehreren Sprachen mitschrieb und immer wieder zu den dümmsten Kommentaren über meinen Zustand abglitt – „Ich weiß immer noch nicht, was ich glauben soll“, «не понимаю, где я и не представляю, как понять».

Der neue Besucher sprach mit Akzent und erzählte im selben Atemzug, dass er aus Syrien stamme, aber schon seit über zehn Jahren in Sprockhövel lebe. Ihm gehöre der Laden, dessen Werbung ich unmöglich übersehen konnte: „Aber natürlich! Gleich hier um die Ecke! Eine Frau und ein Mann über die ganze Hauswand. Und das ist mein Geschäft!“

Ich war schon mehrmals an diesem großen Werbeplakat vorbeigegangen, konnte mich aber nicht erinnern, was darauf eigentlich abgebildet war.

„Meine Eltern wollten nicht, dass wir zusammen sind“, erzählte die Frau dem Besucher und mir zugleich. „Mein Vater wollte unbedingt, dass ich einen Deutschen heirate, und er hat regelrecht darauf bestanden.  Aber ich war eine eigenständige Frau, wenn auch noch sehr jung, und ich sagte ihm, dass ich tun würde, was ich für richtig hielt.“

„Dein Vater hat getrunken! Er war ein Säufer!“, warf ihr Mann plötzlich ein wenig ärgerlich ein. 

„Ja, du hast recht, er hat getrunken. Wir haben uns an einem freien Tag kennengelernt. Unsere Familie und viele andere saßen im Café an den Tischen und spielten Karten. Und er stand von seinem Tisch auf, an dem er mit Freunden spielte, kam zu uns herüber und lernte mich kennen. Und später begannen wir, zusammenzuleben. Solche Entscheidungen traf ich selbst, ich habe niemanden um Erlaubnis gefragt.

„Und meine Oma hat sich gefreut! Sie mochte ihn so gerne, von Anfang an. Da hat sie eine schöne Flasche Wein auf den Tisch gestellt, sie hat auch Bretzeln gekauft und wartete auf uns beide.“

„Sie war eine kluge Frau!“, fügte er hinzu. 

„Aber wir wohnten nicht hier, wir wohnten in der Nähe, weil meine Fabrik und seine Arbeit dort waren. Und wir zogen erst hierher, als die Fabrik verlegt wurde. Wie lange sind wir schon nicht mehr gemeinsam in Italien gewesen!“

„Mehr als zehn Jahre!“, erwiderte er.

„Ja, mit dem Auto schafft man es nicht, denn er muss alleine fahren, ich habe keinen Führerschein. Aber bald werden wir hinfliegen – nur zwei Stunden, und schon sind wir bei unserer italienischen Familie. Wir werden endlich alle wiedersehen, wir haben sie schon so lange nicht mehr gesehen!“

Auf diese optimistische Äußerung antwortete er mit Schweigen. 

„Einst kamen Leute mit einer Bibel zu uns und behaupteten, wir müssten uns trennen, weil wir nicht verheiratet waren. Sie wollten uns auseinanderbringen.“

„Aber sie hat sie einfach aus dem Haus geworfen!“

„Ja, ich habe sie rausgeworfen. Sie verlangten von uns, dass wir heiraten. Aber das war unsere Sache, nicht ihre. Und ich habe nicht zugelassen, dass sie uns noch einmal besuchen.“ 

Sie kam mir vor wie ein Ritter in Rüstung, der fähig war, das Visier zu senken und jedem die Tür vor der Nase zuzuschlagen, wenn es nötig war.

Der kürzlich eingetroffene Mann lächelte, trank seinen Espresso und sprach mit dem Paar weiter über das Wetter.

„Heute Morgen gab es ein Gewitter, habt ihr es gehört? In der Nähe unseres Hauses ist eine riesige Buche umgestürzt, die angeblich schon dreißig Jahre alt war.“

„Ich habe große Angst vor Donner, Blitzen und Gewittern,“ – sagte die Frau und sah ihren Mann an.

Er nickte, als würde er ihre Worte bestätigen:

„Sie hat große Angst.“

„Wirklich ihr ganzes Leben lang, von Kindheit an bis heute?“, fragte die Kellnerin, die gerade an unserem Tisch vorbeikam.

„Ich habe panische Angst vor Knallkörpern, Feuerwerkskörpern, Böllern – vor allem, was zu Neujahr explodiert. Aber ich habe all das selbst hergestellt, als ich in einer Fabrik arbeitete, in der Feuerwerkskörper produziert wurden.

„Meine Hände waren oft bis zum Ellbogen verbrannt, die Beine voller Verbrennungen, aber ich habe weitergearbeitet. Dort habe ich vierzig Jahre lang gearbeitet! Dafür habe ich jetzt eine Rente. Und mein Mann arbeitete in der Fabrik nebenan. Ohne Unterbrechung. Zweiundfünfzig Jahre, hat er gearbeitet, samstags, sonntags, er wollte nichts anderes tun. Ich bin dann zu ihm gegangen, habe ihm Essen gebracht. Mit fünfzehn habe ich angefangen, ich wollte schon mit vierzehn, meine Mutter hat mich mitgenommen, ich wollte sofort für immer da in der Fabrik bleiben und arbeiten.“

„Ja, ich habe ohne Pause und ohne freie Tage gearbeitet, Doppelschicht, Dreifachschicht, ich wollte von nichts anderem wissen“, sagte der Mann. „Aber jetzt …“ Und er lächelte glücklich.

„War die Arbeit wirklich so gefährlich?“, fragte ich die Frau.

„Drei Frauen sind ums Leben gekommen, verbrannt. Und einmal kam ein Mechaniker schlecht gelaunt zur Arbeit, er war wütend, rasend, und seine Wut übertrug sich auf die Maschine, er machte alles unaufmerksam. Ich bat ihn: „Seien Sie nicht so wütend, machen Sie ruhiger“, aber er schrie nur: „Sie verstehen doch gar nichts!“ Da fing die Maschine Feuer. Und er war, wie immer, mit einer dünnen Schicht Phosphorstaub bedeckt. Er bereitete sie für uns Frauen vor, und wir erledigten den Rest. Man versuchte, ihn zu retten, aber er hat es nicht geschafft; man brachte ihn ins Krankenhaus, und er starb eine Woche später. Ich hatte Verbrennungen an den Beinen, den Armen, mein Hals war verbrannt. Und so ging es oft. 

„Man musste sehr auf die Kleidung achten – keine Synthetik – nur Baumwolle! Aber wir liebten unsere Arbeit. Hören Sie, kehren Sie nicht dorthin zurück, woher Sie kommen, in den Krieg. Sie sind doch aus der Ukraine. Dort dauert der Krieg an. Bleiben Sie hier, bei uns.“

„Oh! Da ruft mich jemand an!“, rief der Besucher aus Syrien fröhlich aus. „Das ist mein Schwager! Er ist im Libanon!“

„Was ist denn mit Ihrem Schwager? Ist er in Sicherheit?“

„Machen Sie sich keine Sorgen, er ist mitten im Zentrum, dort ist alles vor Beschuss geschützt! Sie sind in Sicherheit!“

Ich habe diesen Satz schon so oft gehört und ihn selbst über mein Haus gesagt, das fast im Zentrum von Kyjiw liegt: «не беспокойтесь, центр защищен от обстрелов».

Der Besucher ging zu einem abseits stehenden Tisch und sprach laut auf Arabisch.

Irgendwann hielt er sein Handy in unsere Richtung. Ich sah ein angenehmes Gesicht und dunkles Haar und sprach hinein: „Hallo in den Libanon!“ Der Mann am Telefon lächelte und antwortete mir auf Arabisch. 

Das Telefonat war beendet, und der Mann schickte sich an zu gehen.

„Ich heiße Ammar, mit zwei „m““, sagte er. „Vergessen Sie die beiden „m“ nicht.“

Die Frau holte ein Foto aus ihrer Handtasche und zeigte es mir: „Hier bin ich noch ganz jung, ich stehe da, glücklich, und schaue irgendwohin. So war ich damals. Ich hatte lange Haare.“ Und dann: „Können Sie das nach Gehör aufschreiben? Ich heiße Erika.“

„Und Sie?“

„Vincenzo!“, sagte der Mann, als würde er viel Kraft in diesen Namen legen. Er klang klar und hell. 

„Und das Gewitter, das gerade jetzt beginnen sollte, wird nicht kommen. Sie können losgehen und sich die Stadt ansehen!“

Am selben Tag, aber am Morgen. Ein Gewitter

An diesem Tag begann um halb sieben Uhr morgens ein Gewitter. Das kleine Mädchen, die Tochter der Gastgeber, sagte, sie habe deshalb nicht schlafen können, aber der Donner habe ihr sehr gut gefallen. 

Wenig später machte sich ein Chirurg, der neben meinem Hotel wohnte, auf den Weg in den Wald, um die Äste eines vom Wind beschädigten Baumes zu stutzen. 

Das Mädchen hieß Malene, vielleicht aber auch hieß sie Marlene – das „r“ blieb unhörbar und unsichtbar, versank in ihrem Lachen, mit dem sie jeden ihrer Sätze begleitete. Am Tag vor unserem Spaziergang bat sie Boris Sieverts, das Alter ihrer älteren Schwester zu erraten. Er nannte sofort Malenes eigenes Alter, verpasste aber beim Erraten des Alters ihrer Schwester eine einzige Ziffer – die Acht. 

Als er alle anderen Zahlen nacheinander nannte, hörte er als Antwort ein lautes, langgezogenes „Neeeeein!“ und dann folgte ein immer ansteckenderes Lachen, das es mit einem Donnerschlag aufnehmen konnte. 

Glückauf 

Ein alter Gruß, der in Städten verbreitet war, in denen Kohle abgebaut wurde. Allein wegen dieser Inschrift wollte ich mir das Zechengebäude ansehen. Sie thronte über dem Eingang der Zeche, die ein wenig an einen Palast erinnerte. Ein einziges Wort, untrennbar, in dem das Glück mit dem Aufstieg und mit dem Finden verbunden ist.

Künstler*in

Open Artsit

© Yao Tsy

Yevgenia Belorusets

Yevgenia Belorusets' Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Literatur, bildender Kunst und Aktivismus und lenken oft die Aufmerksamkeit auf die verletzlicheren Teile der ukrainischen Gesellschaft.

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