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The Troubadour’s Farewell

© Yusuke Mori, Foto: Erdem Akkaya

10.9.26, 19–21 Uhr

Adresse

Christ-König-Kirche
Steinring 32
44789 Bochum

Barrierefreiheit

Der Troubadour, performt von der Singer-Songwriterin und Schauspielerin Riah Knight, reist einen Monat lang durch das Ruhrgebiet – von Bochum nach Dortmund, von Duisburg nach Essen. Begleitet von ihrem Assistenten, the Juggler, begegnet die Troubadour-Figur Menschen, tauscht Geschichten aus, wandert umher und findet sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht, während sie nach Orten zum Verweilen sucht. Unterwegs schreibt und singt Riah Knight eigene Songs und kombiniert die Musik, die Ari Benjamin Meyers vorab für das Projekt komponiert hat, mit neuem Material. Inspiriert von den umherziehenden Balladensänger*innen des Mittelalters, ist das Projekt sowohl eine Langzeitperformance als auch ein soziales Experiment. Was an einem Ort gehört, erlebt und ausgetauscht wird, wird an den nächsten Ort weitergetragen. Wie wird diese vermeintlich „Unbekannte Reisende“ in jeder Stadt, die sie besucht, behandelt? Welche Art von Musik wird ihre Reise durch die Region hervorbringen?

Ari Benjamin Meyers (lebt und arbeitet in Berlin) ist Künstler und Komponist und entwickelt Strukturen und Prozesse, die die performative, soziale und vergängliche Natur der Musik neu definieren. Er erhielt seine Ausbildung zum Dirigenten und Komponisten an der Juilliard School, der Yale University und dem Peabody Institute. Seine Arbeit wurde seitdem bei zahlreichen Institutionen, Festivals und Biennalen weltweit präsentiert. Derzeit ist Ari Benjamin Meyers Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. 

Riah Knight ist eine in Berlin lebende romni-britische Künstlerin. Ihre interdisziplinäre Praxis umfasst Schauspiel, Musik, Schreiben und Dramaturgie.

 

The Troubadour von Ari Benjamin Meyers ist eine Koproduktion mit der Manifesta 16 Ruhr.
Performance The Troubadour: Riah Knight
Assistenz / The Juggler: Christian Löffel

Veranstalterin ist Manifesta 16 Ruhr.

Unna

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Unna von Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

© Heinrich Holtgreve

Stopp

Open "Unna"
Blick in den Trailer mit der Laserinstallation „spin jump crawl climb dream bite hunt“ von Paul Spengemann; rechts daneben ein beleuchteter Greifautomat. Teile von Cem A.s Arbeit „floor pieces and stanchions“ sind sichtbar.

© Daniel Sadrowski

31.10.25, 14–22 Uhr

Schaustellen in Unna

Unna

Künstler*in

Open Artsit

© Alexandra Polina

Heinrich Holtgreve

Geboren 1987 in Bochum, lebt zwischen Hamburg und Berlin. 2013 schloss Heinrich Holtgreve sein Studium der Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld ab. Seit 2016 ist er Mitglied der Agentur Ostkreuz.

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