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Grabungs-Workshop mit Stella Flatten für Kinder ab 3 Jahren

© Stella Flatten

6.9.25, 16–18 Uhr

Adresse

Grünfläche am Koblenzer Turm
Altstadtpark
47051 Duisburg

Mitten im Duisburger Innenhafen lädt die Künstlerin Stella Flatten mit ihrem Projekt Die Halde/ The Dump in einer für die Ausstellung Zwischen Erfinden und Erfassen geschaffenen Ausgrabungsstätte Menschen ab 3 Jahren zu einem gemeinschaftlichen Prozess des Grabens ein. Die körperliche Aktivität des Grabens – als Akt der Teilhabe und Werkzeug der Reflexion – setzt uns mit uns selbst, unserer Geschichte, Erinnerung sowie der unmittelbaren Umgebung in Verbindung. In den Workshops begeben wir uns auf die Suche nach vergrabenen Bedeutungen und kommen darüber ins Gespräch, wie Verborgenes sichtbar gemacht werden kann. Während der Ausstellungslaufzeit werden außerdem Gegenstände gesammelt, die am Ende des Projekts in einer Zeitkapsel gemeinsam vergraben werden.

Termine

  • Workshop mit Stella Flatten für Kinder ab 3 Jahren

    • 6.9.25, 16–18 Uhr
    • Workshop
    • Duisburg

    Gemeinsam mit der Künstlerin Stella Flatten wird im Workshop nicht nur kollektiv gegraben, sondern auch spielerisch über Boden und Zeit reflektiert und das eigene Körperwissen aktiviert.

    Eine Anmeldung ist erforderlich: jetzt Platz sichern

Ausstellung

  • Open Event

    © Katja Illner

    Fr., 22.8. – So., 5.10.25mehr

    Zwischen Erfinden und Erfassen

Workshops

  • Open Event

    © Stella Flatten

    Fr., 22.8.25, 13 Uhrmehr

    Aktivierung der Grabung mit Stella Flatten

  • Open Event
    Fr., 29.8.25, 16–18 Uhrmehr

    Parkour-Workshop für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren

  • Open Event

    © Stella Flatten

    Fr., 5.9.25, 16–18 Uhrmehr

    Grabungs-Workshop mit Stella Flatten für Kinder ab 6 und Erwachsene

Bergkamen

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Bergkamen von Jochen Lempert

Bergkamen 7. August 2025

1a Bergarbeitersiedlung hinter zeitgenössischem Sichtschutz
1b Zeitliche Abgrenzung im Wasserpark: vormittags badende Stockenten — nachmittags Menschen mit Hunden

2a Eine kleine Population Stadttauben: Indikator für geringe menschliche Aktivität im öffentlichen Raum. Wenige Menschen bedeuten wenig Nahrung für Stadttauben.
2b Stadttauben waren einst Felsentauben — und schätzen felsige Strukturen als Brutplatz.

3a Feinstrahl —  nordamerikanischer Neophyt, der sich sich in den letzten Jahren stark verbreitet hat.
3b Russischer Bär — eine südliche Art an der Nordgrenze seines Areals — die in großer Zahl auf der Halde Großes Holz fliegt.

4a Wuchsformen des Efeus: ein Profiteur des CO2 Anstiegs
4b Bananenstaude: Zeichen eines Klimawandels

Stopp

Open "Bergkamen"
Modell des ehemaligen Bergkamener Wohnturms, Teil des Kunstwerks „Neustadt“ von Julius von Bismarck und Marta Dyachenko.

© Henning Rogge

7.8.25, 17–21 Uhr

Erzählen in Bergkamen

Bergkamen

Künstler*in

Open Artsit

© Stiftung Sitterwerk

Jochen Lempert

Jochen Lempert (*1958) ist studierter Biologe. Zwischen 1979 und 1989 war er Mitglied der Experimentalfilmgruppe Schmelzdahin, die sich mit der Kombination von chemischen Verfahren und Zelluloidfilm beschäftigten.

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