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Publications

In cooperation with various publishers, publications on individual elements of the programme appear at irregular intervals, most recently an inventory catalogue on the Emscherkunstweg, which is dedicated in particular to the new works created in recent years. The magazines from 2019 to 2023 provide a good insight into the topics of art in public spaces and the Ruhr region in general and were summarised as a book in 2024 and expanded to include an index.

Open Publication

Exhibition booklet

The exhibition Between Creating and Collecting. Exploring Duisburg’s Inner Harbour presents primarily new sculptural, conceptual, performative, and audio-visual works by international artists who provide a contemporary perspective on the inner harbour while exploring processes of creating, overlaying and failure.

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Open Publication

Urbane Künste Ruhr 2018-2023

The nine printed issues of the Urbane Künste Ruhr Magazine from 2018-2023 create an experimental publication in bound form that documents the institution’s projects from the last six years.

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Open Publication

Emscherkunstweg

This book offers an overview of all the works along the Emscherkunstweg, in particular the new works by Julius von Bismarck/Marta Dyachenko, David Jablonowski, Markus Jeschaunig, Sofía Táboas and Nicole Wermers.

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NEW RUHR MAP

Jordi Colomer

© Amina Falah

© Amina Falah

Karten sind niemals neutral, sie vermessen, begrenzen und kontrollieren, was sichtbar ist, blenden aber Trampelpfade und Abkürzungen genauso wie Gefühle von Angst oder Freude aus. Mit NEW RUHR MAP greift der katalanische Künstler Jordi Colomer dieses Missverhältnis auf und verwandelt die Kartierung in ein kollektives, performatives Wissensformat. 

Gemeinsam mit lokalen Teilnehmer*innen eines Mapping-Workshops, die aus einem guten Dutzend verschiedener, spanischsprachiger Länder kommen und im Ruhrgebiet leben, hat Colomer für den Grand Snail Tour-Trailer eine neue Ruhrgebietskarte entwickelt. Die Schnecke – ein langsames, tragendes, ortsbezogenes Wesen – wird zur Metapher für eine andere Art des Stadtdurchquerens: nicht optimiert, nicht top-down geplant, sondern getragen von gelebter Erfahrung, Erinnerung und kollektiver Imagination. 

Regionen werden stetig neu kartiert – von Stadtplaner*innen, Investor*innen, Kulturpolitiker*innen. Was dabei oft ungezeichnet bleibt, sind die Karten der Vielen: Migrationsrouten, Treffpunkte, affektive Geographien von Menschen, deren Perspektiven selten in offiziellen Repräsentationen auftauchen. NEW RUHR MAP knüpft nicht zuletzt an das Konzept der „New Cartographies“ des panafrikanische Projekts Chimurenga an: Kartieren als Praxis der Selbstermächtigung, als Werkzeug, um andere Geografien des Wissens und des Erlebens sichtbar zu machen – jenseits kolonialer und administrativer Blickregime.  

Unter anderem bekannt geworden durch die Videoserie Anarchitekton (2002–2004), in der Architekturmodelle durch Großstädte getragen werden, interessiert sich Colomer gleichermaßen für das Utopische wie das Dystopische im Stadtbild – für Stadtplanung als Versprechen und als Scheitern. NEW RUHR MAP setzt diese Reflexion mit und durch eine Community fort, die ihre eigenen Geschichten in den Stadtraum einschreibt. 

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Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen eines Mapping-Workshops, die der spanischsprachigen Community im Ruhrgebiet angehören, hat der spanische Künstler Jordi Colomer die mobile Architektur der Grand Snail Tour neu gestaltet und wird seine Arbeit beim Stopp der Grand Snail Tour "Wertschätzen in Dortmund" vor Ort präsentieren. Mehr Infos zum Projekt: https://www.urbanekuensteruhr.de/grand-snail-tour/dortmund

Artist

Open Artsit

Jordi Colomer

Jordi Colomer's (*Barcelona 1962) practice spans film, photography, sculpture and installation, often involving collective participation.

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