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The Golden Miracle

13.9.26, 15 h

Address

Ev. Stadtkirche Sankt Petri
Westenhellweg / Petrikirchhof 1
44137 Dortmund

Accessibility

The Antwerp Altar in the Ev. Stadtkirche Sankt Petri - Altar Transformation

In Christian churches, an altarpiece is typically a decorative screen or structure placed in front of or on top of the altar. The so-called Golden Miracle in the Ev. Stadtkirche Sankt Petri (St. Peter's Church) in Dortmund is an impressive example of this, decorated on both sides and capable of being folded open. It is located in the choir and is protected behind a glass screen. Unlike museum displays, however, this altarpiece is unfolded several times a year for various occasions. During the summer months, the gold side is hidden behind the painted side. As part of an upcoming event, the 'festive side' will be revealed once more. Dr Niklas Gliesmann, a research fellow in the Department of Art and Art History at TU Dortmund University, will discuss the materials, craftsmanship and iconography of the Golden Miracle. This event offers participants an insight into how this more than half a millennium old altarpiece is still relevant today.

Exhibition

  • Open Event

    © Heinrich Holtgreve

    Sa., 22.8. – So., 4.10.26View

    Uncanny Shifts

HEUTE DEMNÄCHST ENDE

Anna Viebrock

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

Drei Wörter leuchten in den Himmel: HEUTE DEMNÄCHST ENDE. Es könnte wie die Ankündigung eines Kinoprogramms klingen, beim wiederholten Lesen aber vervielfältigen sich die drei Worte auf dem Schriftzug von Anna Viebrock zu mehr – einer Prophezeiung, Warnung, einem lakonischen Gedicht. 

Seit den späten 1980er-Jahren hat die Bühnenbildnerin, Regisseurin und Künstlerin einen Fundus aus ihren eigenen Bühnenbildern angesammelt, den sie für die Entstehung neuer Arbeiten nutzt. Sie verwendet Elemente ihrer detailreichen und Geschichten-überbordenden Innenräume erneut und lädt sie mit zusätzlicher Bedeutung auf. Auch das 2021 für Christoph Marthalers Inszenierung der Operette Giuditta von Franz Lehár entworfene Szenario, dem der Schriftzug HEUTE DEMNÄCHST ENDE entstammt, hat seither ein Eigenleben entwickelt: 2024 schuf Viebrock aus dem recycelten Giuditta-Bühnenbild eine Gesamtinstallation für ihre Ausstellung in der Skulpturenhalle Neuss, die das Zitat aus der Operette als Titel verwendete. Seit 2026 zieht der Schriftzug nun in wetterfester Ausführung auf dem Trailer der Grand Snail Tour durchs Ruhrgebiet. Mit jedem Stopp und in jedem Kontext kann der Text neue Bedeutungen gewinnen. 

Die Buchstaben leuchten auch sinnbildlich für das gesamte Konzept der dreijährigen Tour, die als Hybrid zwischen mobilem Ausstellungsort und Veranstaltungsformat alle 53 Ruhrgebietsstädte miteinander verbindet. HEUTE DEMNÄCHST ENDE beschreibt damit nicht nur eine abstrakte Zeitlichkeit, sondern die konkrete Dramaturgie eines im September 2024 begonnenen und bis Oktober 2027 geplanten Projekts, das seine eigene Endlichkeit kennt. 

Artist

Open Artsit

© Lisa Rastl

Anna Viebrock

Anna Viebrock studied stage design at the Düsseldorf Art Academy. Her collaboration with Christoph Marthaler took her to numerous theatres and opera houses.

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