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Advisory board


Apostolos Tsalastras

First Alderman and Head of Department for Finance and Culture of the City of Oberhausen

Bettina von Dziembowski

Head of Kunstverein Springhornhof in Neuenkirchen

Dr. habil. Hans-Christoph Seidel

Managing director Institut für soziale Bewegungen (Institute for Social Movements) and Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets

Elke aus dem Moore

Independent Curator

Fatoş Üstek

Independent Curator

Felix Blasch

Alderman of the City of Mülheim a.d. Ruhr in Department VI Environment, Climate, Building, Urban Planning and Economic Development

Julia Lerch Zajączkowska

Deputy Director Kunstmuseum Bochum

Eva Schmitt

Goethe-Institut Munich

Pablo Wendel / Helen Turner / Florine Lindner

Artistic Director E-Werk Luckenwalde

Sergey Fofanov

Independent Curator

Stefanie Reichart

Head of the Department of Culture and Sport at the Regionalverband Ruhr

Susanne Titz

Director of Museum Abteiberg, Moenchengladbach

HEUTE DEMNÄCHST ENDE

Anna Viebrock

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

Drei Wörter leuchten in den Himmel: HEUTE DEMNÄCHST ENDE. Es könnte wie die Ankündigung eines Kinoprogramms klingen, beim wiederholten Lesen aber vervielfältigen sich die drei Worte auf dem Schriftzug von Anna Viebrock zu mehr – einer Prophezeiung, Warnung, einem lakonischen Gedicht. 

Seit den späten 1980er-Jahren hat die Bühnenbildnerin, Regisseurin und Künstlerin einen Fundus aus ihren eigenen Bühnenbildern angesammelt, den sie für die Entstehung neuer Arbeiten nutzt. Sie verwendet Elemente ihrer detailreichen und Geschichten-überbordenden Innenräume erneut und lädt sie mit zusätzlicher Bedeutung auf. Auch das 2021 für Christoph Marthalers Inszenierung der Operette Giuditta von Franz Lehár entworfene Szenario, dem der Schriftzug HEUTE DEMNÄCHST ENDE entstammt, hat seither ein Eigenleben entwickelt: 2024 schuf Viebrock aus dem recycelten Giuditta-Bühnenbild eine Gesamtinstallation für ihre Ausstellung in der Skulpturenhalle Neuss, die das Zitat aus der Operette als Titel verwendete. Seit 2026 zieht der Schriftzug nun in wetterfester Ausführung auf dem Trailer der Grand Snail Tour durchs Ruhrgebiet. Mit jedem Stopp und in jedem Kontext kann der Text neue Bedeutungen gewinnen. 

Die Buchstaben leuchten auch sinnbildlich für das gesamte Konzept der dreijährigen Tour, die als Hybrid zwischen mobilem Ausstellungsort und Veranstaltungsformat alle 53 Ruhrgebietsstädte miteinander verbindet. HEUTE DEMNÄCHST ENDE beschreibt damit nicht nur eine abstrakte Zeitlichkeit, sondern die konkrete Dramaturgie eines im September 2024 begonnenen und bis Oktober 2027 geplanten Projekts, das seine eigene Endlichkeit kennt. 

Artist

Open Artsit

© Lisa Rastl

Anna Viebrock

Anna Viebrock studied stage design at the Düsseldorf Art Academy. Her collaboration with Christoph Marthaler took her to numerous theatres and opera houses.

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