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Katja Aufleger

Portrait of artist Katja Aufleger, whose works range between sculpture, film, and installation, standing with crossed arms against a white background.

© Andrzej Steinbach

Katja Aufleger lives and works in Berlin. She studied at the Hochschule für bildende Künste Hamburg and graduated with a Master of Fine Arts in 2013. Her video works, sculptures and installations, which critically observe (social) contexts and systems with aesthetic precision, are infused with subtle humor. The artistic works go beyond what is depicted and unfold as a premonition in the viewer's imagination. This is often stimulated by the title of the work, such as BANG! for glass bottles whose separate chambers contain substances that would cause an explosion if mixed. Katja Aufleger has been awarded the Berenberg Prize for Young Artists, the VO Cultural Foundation Prize and a working grant from the Bonn Art Fund Foundation. The cultural authorities of the Free and Hanseatic City of Hamburg awarded Aufleger the Zurich Scholarship. Her works have been shown at the Beijing International Art Biennale in China, the Museum Tinguely, the Kunstverein Hamburg, the Wilhelm-Hack-Museum, the Bundeskunsthalle Bonn, the Kestnergesellschaft and the Kunstverein Harburger Bahnhof, among others.

HEUTE DEMNÄCHST ENDE

Anna Viebrock

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

Drei Wörter leuchten in den Himmel: HEUTE DEMNÄCHST ENDE. Es könnte wie die Ankündigung eines Kinoprogramms klingen, beim wiederholten Lesen aber vervielfältigen sich die drei Worte auf dem Schriftzug von Anna Viebrock zu mehr – einer Prophezeiung, Warnung, einem lakonischen Gedicht. 

Seit den späten 1980er-Jahren hat die Bühnenbildnerin, Regisseurin und Künstlerin einen Fundus aus ihren eigenen Bühnenbildern angesammelt, den sie für die Entstehung neuer Arbeiten nutzt. Sie verwendet Elemente ihrer detailreichen und Geschichten-überbordenden Innenräume erneut und lädt sie mit zusätzlicher Bedeutung auf. Auch das 2021 für Christoph Marthalers Inszenierung der Operette Giuditta von Franz Lehár entworfene Szenario, dem der Schriftzug HEUTE DEMNÄCHST ENDE entstammt, hat seither ein Eigenleben entwickelt: 2024 schuf Viebrock aus dem recycelten Giuditta-Bühnenbild eine Gesamtinstallation für ihre Ausstellung in der Skulpturenhalle Neuss, die das Zitat aus der Operette als Titel verwendete. Seit 2026 zieht der Schriftzug nun in wetterfester Ausführung auf dem Trailer der Grand Snail Tour durchs Ruhrgebiet. Mit jedem Stopp und in jedem Kontext kann der Text neue Bedeutungen gewinnen. 

Die Buchstaben leuchten auch sinnbildlich für das gesamte Konzept der dreijährigen Tour, die als Hybrid zwischen mobilem Ausstellungsort und Veranstaltungsformat alle 53 Ruhrgebietsstädte miteinander verbindet. HEUTE DEMNÄCHST ENDE beschreibt damit nicht nur eine abstrakte Zeitlichkeit, sondern die konkrete Dramaturgie eines im September 2024 begonnenen und bis Oktober 2027 geplanten Projekts, das seine eigene Endlichkeit kennt. 

Artist

Open Artsit

© Lisa Rastl

Anna Viebrock

Anna Viebrock studied stage design at the Düsseldorf Art Academy. Her collaboration with Christoph Marthaler took her to numerous theatres and opera houses.

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