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Inga Krüger

© Victoria Jung

Inga Krüger, (born 1988 in Iserlohn), loves the moment when something has started but nothing has happened yet. In her performances, she analytically and humorously stages language as a fabric of reality.

She studied at the Academy of Fine Arts Münster in the class of Suchan Kinoshita and at the Royal Institute of Art in Stockholm. Her work has been recognized with numerous awards, including the Förderpreis of the Westfälischer Kunstverein and the travel grant by the state of Northrhine-Westphalia to the Cité Internationale des Arts in Paris. Most recently her performances have been shown at the Kunsthalle Düsseldorf, Tatort Paderborn and Neuer Aachener Kunstverein. Other selected exhibitions include Wiels Brussels, Emscherkunstweg, Institut de Carton Brussels, Academy of the Arts of the World Cologne, Galerie Fons Welters Amsterdam, One Night Only Gallery Oslo, Kunsthalle Münster, Chert Berlin, true. Antwerp, Pleasant Copenhagen, and Galleri Mejan Stockholm. Krüger (*1988) lives and works in Düsseldorf and Brussels.

HEUTE DEMNÄCHST ENDE

Anna Viebrock

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

Drei Wörter leuchten in den Himmel: HEUTE DEMNÄCHST ENDE. Es könnte wie die Ankündigung eines Kinoprogramms klingen, beim wiederholten Lesen aber vervielfältigen sich die drei Worte auf dem Schriftzug von Anna Viebrock zu mehr – einer Prophezeiung, Warnung, einem lakonischen Gedicht. 

Seit den späten 1980er-Jahren hat die Bühnenbildnerin, Regisseurin und Künstlerin einen Fundus aus ihren eigenen Bühnenbildern angesammelt, den sie für die Entstehung neuer Arbeiten nutzt. Sie verwendet Elemente ihrer detailreichen und Geschichten-überbordenden Innenräume erneut und lädt sie mit zusätzlicher Bedeutung auf. Auch das 2021 für Christoph Marthalers Inszenierung der Operette Giuditta von Franz Lehár entworfene Szenario, dem der Schriftzug HEUTE DEMNÄCHST ENDE entstammt, hat seither ein Eigenleben entwickelt: 2024 schuf Viebrock aus dem recycelten Giuditta-Bühnenbild eine Gesamtinstallation für ihre Ausstellung in der Skulpturenhalle Neuss, die das Zitat aus der Operette als Titel verwendete. Seit 2026 zieht der Schriftzug nun in wetterfester Ausführung auf dem Trailer der Grand Snail Tour durchs Ruhrgebiet. Mit jedem Stopp und in jedem Kontext kann der Text neue Bedeutungen gewinnen. 

Die Buchstaben leuchten auch sinnbildlich für das gesamte Konzept der dreijährigen Tour, die als Hybrid zwischen mobilem Ausstellungsort und Veranstaltungsformat alle 53 Ruhrgebietsstädte miteinander verbindet. HEUTE DEMNÄCHST ENDE beschreibt damit nicht nur eine abstrakte Zeitlichkeit, sondern die konkrete Dramaturgie eines im September 2024 begonnenen und bis Oktober 2027 geplanten Projekts, das seine eigene Endlichkeit kennt. 

Artist

Open Artsit

© Lisa Rastl

Anna Viebrock

Anna Viebrock studied stage design at the Düsseldorf Art Academy. Her collaboration with Christoph Marthaler took her to numerous theatres and opera houses.

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