so müssen wohl die bäume über die menschen denken,
der mensch ist ewig damit beschäftigt
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist
versteht, dass alles – liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild
wenn mensch findet sich selbst
vor uralten baumrinden
ein wesen schaut das andere an,
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt
beide aus gerüst, beide aus haut
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt;
während die zeit bereits
das leichentuch des menschen webt
und der baum schaut den menschen an,
beide aus haut, rinde und knochen
nur hat der neue mensch
seine beziehung zur natur unterbrochen