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    © Heinrich Holtgreve

    Sa., 22.8.26, 15 Uhrmehr

    Eröffnung Unheimliche Verschiebungen

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    © Valentin Bansac

    Sa., 22.8.26, 19 Uhrmehr

    Eröffnung Tingling Earth – Schauer unter der Haut der Erde🔥

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    So., 23.8.26, 14–16 Uhrmehr

    Kuratorinnenführung

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    © Yusuke Mori, Foto: Erdem Akkaya

    So., 23.8.26, 16:30–19 Uhrmehr

    Meet Kein schöner Archiv,  KDM und The Troubadour

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    Fr., 28.8.26, 13–22 Uhrmehr

    ten in Witten

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Open "Unheimliche Verschiebungen"

© Heinrich Holtgreve

22.8. – 4.10.26

Unheimliche Verschiebungen

DortmundAusstellungRuhrtriennale
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Grand Snail Tour

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News

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    The Troubadour von Ari Benjamin Meyers in Koproduktion mit der Manifesta 16 Ruhr

    The Troubadour von Ari Benjamin Meyers ist eine einmonatige Dauer-Performance, die vom 10. August bis 10. September an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet stattfindet. Zusätzlich gibt es im Rahmen der Veranstaltung Electronic Shifts von Urbane Künste Ruhr am 19. September in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri in Dortmund einen Epilog.

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    Grand Snail Tour in der ARCH+ Ruhr: Vom Gebiet zum Raum

    Die neue Ausgabe der ARCH+ „Ruhr: Vom Gebiet zum Raum“ versteht das Ruhrgebiet als Gefüge unterschiedlicher Räume, Interessen und Zugehörigkeiten. Sie richtet den Blick auf räumliche Praktiken von Austausch und Aushandlung. Wir freuen uns Teil des rechercheintensiven Hefts zu sein: Unter dem Kapitel „Periphere Zentren“ findet ihr eine selbstreflexive Vorstellung des Grand Snail Tour Konzepts von Britta Peters.

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    Künstlerische Leitung ab dem 1.11.2027

    Urbane Künste Ruhr initiiert Gegenwartskunst im öffentlichen Raum. Viele Projekte finden in Zusammenarbeit mit lokalen, überregionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern statt. Gesucht wird die Künstlerische Leitung für Urbane Künste Ruhr ab dem 1.11.2027.

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    Emscherkunstweg goes IGA 2027

    Mit der Eröffnung der Installation Königsgrube von Markus Jeschaunig ist die Kooperation von Urbane Künste Ruhr, Regionalverband Ruhr und Emschergenossenschaft für das Projekt Emscherkunstweg erfolgreich zu Ende gegangen.

  • Open Article

    Outside the White Cube

    In einem ausführlichen Interview spricht Britta Peters mit der Autorin und Kunstkritikerin Maja Ćirić über ihre Arbeit als Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Sie erläutert darin ihre Perspektive auf Kunst im öffentlichen Raum im Ruhrgebiet und anderswo und beschreibt, wie Fragen nach Teilhabe, Koproduktion und Austausch in ihren Projekten immer wieder neu verhandelt werden. Das vollständige Gespräch (in englischer Sprache) ist jetzt online auf MOST Magazine zu lesen.

    ©Silke Briel

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Open "Zu Gast Jahrgang 2026"

© Daniel Sadrowski

Zu Gast Jahrgang 2026

Zu GastZu Gast

Künstler*innen

Open Artsit

Joanna Piotrowska

Joanna Piotrowska schafft – ausgehend von dem Medium der Schwarz-Weiß-Fotografie – in ihrer künstlerischen Arbeit präzise, psychologisch aufgeladene, soziale Landschaften, die sich oft in häuslichen Räumen und inszenierten Umgebungen abspielen. 

Open Artsit

© Levan Maisuradze

Anushka Chkheidze

Anushka Chkheidzes künstlerische Werke verweben häufig kontextbezogene Field Recordings und Choraufnahmen zu installativen Anordnungen. 

Open Artsit

© Makar Artemyev

Riah Knight

Riah Knight (*1996) ist eine in Berlin lebende romni-britische Künstlerin, deren interdisziplinäre Praxis Schauspiel, Musik, Schreiben und Dramaturgie verbindet.

Open Artsit

© Joshua Hoven

Hans Ostapenko

Der Künstler Hans Ostapenko ist in der Ukraine aufgewachsen und lebt seit 2006 in Dortmund. In seiner künstlerischen Praxis interessiert er sich für Zäune und Mauern als Material und Demarkationslinien.

Open Artsit

 © Gago Gagoshidze

Neda Saeedi

Neda Saeedi beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Zusammenspiel von Erinnerung, Materialität und den in Objekten eingeschriebenen Narrativen.

Open Artsit

© Mitya Lyalin, NOPA

Michael Akstaller

Michael Akstaller arbeitet als Künstler und Researcher an der Schnittstelle von Strömungsdynamik, Akustik und räumlicher Klangforschung.

Open Artsit

© Elisabetta Porcinai

Jan St. Werner

Jan St. Werner ist ein in Berlin ansässiger Künstler, Musiker und Komponist, der in seinen Arbeiten den Dialog zwischen Klang, Bildender Kunst und Architektur sucht. 

Open Artsit

© Guido Rottmann

Daniel Sadrowski

Daniel Sadrowski studierte zunächst Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Journalist zu werden. Seine Begeisterung für die Fotografie führte ihn zum Fotodesign-Studium in Dortmund, welches er 2003 mit Diplom abschloss. 

Open Artsit

© Kinga Molińska

Studio Onderstroom

Das Kollektiv aus Annabel Schouten, Jurriaan de Vos und Gemma Luz Bosch arbeitet mit Musik, physischem Theater, Installationskunst und Community Art, um körperlich erfahrbare Erlebnisse zu schaffen. 

Open Artsit

Safiya Yon

Safiya Yon ist Textilkünstlerin, systemische Beraterin mit Fokus Mental Health für Communities des globalen Südens, sowie systemische Supervisorin in Qualifizierung.

Künstler*innen

Fröndenberg

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Fröndenberg von Mirja Busch

Fröndenberger Hangpfütze
Die Hangpfütze ist eine seltene Erscheinung und tritt, im Gegensatz zur regulären Regenwasserpfütze, eher saisonal auf. Meist wird sie durch Schneeschmelze gespeist, kann jedoch auch gut im Zusammenhang mit Be- und Entwässerungsaktivitäten beobachtet werden. Sie gehört zu den hochflüchtigen Schleierpfützen und bildet kaum Volumen aus. Ihre Stagnationsfähigkeit ist durch den gravitationalen Ablaufzwang stark beeinträchtigt; sie ist daher den Fließpfützen zuzuordnen. Nach Regenereignissen erscheint sie selten und lässt sich dann nur durch ihre etwas markantere Spiegelfähigkeit von der Bodennässe unterscheiden. Ihr Erscheinungsbild ist allgemein als diffus einzustufen, ihre Gestalt forminstabil. Es kann daher mit jedem Wasserereignis variieren. Ihr Wasserkörper ist flach, wölkchenartig, und ihr Ausbreitungsgrad ist variabel.

Pfützenarchiv

Bestandsaufnahme Fröndenberg/Ruhr

Sichtung: 20. November 2025
Wetterkonditionen: Leichter Schnee am Vortag, Nachtfrost, Raureif am Morgen; bewölkt mit Aufheiterungen am Nachmittag; Luftfeuchtigkeit 95 %, 1010 hPa, −2 bis +4 °C.

Gelände: flach bis hügelig
Versiegelung: alle Versiegelungsarten vorhanden
Böden: divers
Pfützenpräsenz: größtenteils anwesend, träge bis mittelflüchtig
Pfützendichte: normal
Typenvielfalt: hoch
Sonderformen: gefrorene Pfütze, Schmelzwasserpfütze, Hangpfütze, Schneeklumpen

Pfützen sind flüssig. Sie sind flach. Pfützen sind flüchtig und trotzdem beständig in ihrer Wiederkehr. Mal sind sie da, mal sind sie weg. Doch kehren sie zum immer gleichen Ort zurück - ihrem Ort, ihrer Mulde, Senke, Loch. Sie sind treu, wenn auch nicht verlässlich. Das Wasser wechselt, jeder Regen ist anders. Pfützen sind mehr als ihr Wasser.

Pfützen schmiegen sich an. Sie schmiegen sich an Böden, gleiten in Rillen und Löcher. Sie folgen jeder Unebenheit. Sie glätten die Fläche, füllen auf. Ausgebreitet liegen sie auf Straßen und Gehwegen, Höfen und Plätzen und reflektieren die Welt um sich herum.

Meist sind Pfützen unregelmäßig oval, rundlich, können aber auch eckig, länglich, rillenförmig, netzartig sein. Sie sind scharf begrenzt, konturenklar bis verschleiert, auslaufend, zerlaufen, fransig, zackig, gekörnt. Vereinzelt sind sie geometrisch oder nehmen Figur an.

Pfützen folgen einer Grundgestalt, ihrer primären Form. Je nach Einflussfaktoren kommt es aber zu Unregelmäßigkeiten in ihrem Aussehen, zu gewissen Sekundärerscheinungen. Eine Wölkchenpfütze kann an Nahtstellen Zipfel ausbilden. Zerfahrene Pfützen können Schnörkel und Linienauswüchse haben oder komplett verzacken oder zerspuren. Die Pfütze kann dabei über ihren natürlichen Ort und ihre Größe hinausplaniert sein.

Wölkchenpfütze
„Wölkchenpfützen sind meist freiliegende Oberflächenpfützen ohne ausgeprägte Kantungen. Sie gehören zu den flüchtigen Unebenheitspfützen und benötigen keine tiefen Löcher oder Ritzen, um sich zu halten. Sie siedeln sich gerne auf Asphalt und Beton an, sind aber auch auf anderen Untergründen zu finden. Sie wirken charmant und zeichnen sich durch ihre wohlgeformten Ein- und Ausbuchtungen aus, die sich weich auf der Oberfläche verteilen. Meist haben sie einen breiten Aurarand und klaren Spiegel. Wölkchenpfützen zeichnen bereits leichteste Vertiefungen des Bodens nach und können sich bei Flüssigkeitszufuhr zu allen Seiten hin beliebig ausdehnen. Im Verdunstungsprozess können sie einzelne Teile abstoßen und sich in mehrere Parallelpfützen mit unterschiedlichem Flüchtigkeitsgrad trennen.“

Schleierpfütze
Als Schleierpfützen werden Pfützen bezeichnet, die sich als dünner Film über den Boden legen. Meist sind sie direkt während oder unmittelbar nach einem Niederschlag zu beobachten. Sie sind die erste Pfützenform des Regens. Sie sind hochflüchtig und, je nach Temperatur und Saison, meist nur zwischen einigen Minuten bis zu Stunden beobachtbar. Schleierpfützen sind großflächig bis allumfassend. Sie sind formlos. Schleierpfützen sind nicht ortsgebunden und die flachste Form, die eine Großpfütze annehmen kann. Mitunter werden sie auch mit Bodennässe verwechselt. Im Gegensatz zur Bodennässe verhalten sie sich jedoch höchst reflektierend. 
Die Schleierpfütze wird von anderen Pfützenarten als verbindendes Fließvehikel genutzt, um möglichst viel Wasser abzuziehen.“

Fetzenpfütze
„Die Fetzen- oder Splitterpfütze ist eine multiple Einzelpfütze mit vielen Wasserspiegeln, die aus chaotisch angeordnete Teilpfützen besteht, die in einer Aura verbunden sind. Ihre Kontur ist schwer auszumachen. Die Splitterpfütze lässt sich durch ihre eng beieinander liegenden Pfützenfetzen erkennen, die in einem Ensemble eine eigene Pfützenform nachbilden.“

Kantenpfütze
„Kantenpfützen gehören zu den häufigsten Straßenpfützen. Sie werden an mindestens einer Seite scharf begrenzt. Meist ziehen Sie sich länglich entlang von Bordsteinkanten und Pflasterbegrenzungen. Nicht zu verwechseln mit der Nahtpfütze, die durch Bodenflickarbeiten entsteht und meist erheblich flacher als die Kantenpfütze ist.“

Rundpfütze
„Rundpfützen orientieren sich an der Form des Kreises. Sie können leichte Zacken und Zipfel aufweisen, die ihre Grundform aber nicht beeinflussen. Sie gehören zu den freiliegenden Senken- und Muldenpfützen, können aber auch als Verdichtungspfütze in Erscheinung treten. Meist haben sie einen nur schmalen Aurarand bei mittlerem Flachheitsgrad. Sie sind eher träge im Verdunstungsprozess. Unter ihrer Oberfläche können sie einen erheblichen Bauch aufweisen.
Eine verwandte Form ist die Ovalpfütze.“

Manche Pfützen sind gar keine Pfützen.

Stopp

Open "Fröndenberg"
20.11.25, 8–13 Uhr

Snacken in Fröndenberg

Fröndenberg

Künstler*in

Open Artsit

Mirja Busch

Mirja Busch ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin aus Berlin. Sie studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und an der Universidad de Chile in Chile. Die Auseinandersetzung mit (Stadt-)Landschaft als soziales und künstlerisches Konstrukt spielt in ihrer Arbeit eine zentrale Rolle.

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