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Urban Lights Ruhr

12 - 29/10/2017

Marl

RÜCKBLICK URBAN LIGHTS RUHR 2017

DER LICHTPARCOURS ERSTRAHLT VOM  12.—29. OKTOBER
IMMER DIENSTAGS BIS SONNTAGS ZWISCHEN 16 UND 22 UHR.

N

Nach den Stationen Bergkamen, Hamm und Hagen wird im Herbst 2017 die Skulpturenstadt des Ruhrgebiets zum Experimentierfeld für Lichtkunst: Marl. Marl ist nicht nur Heimatort einer stets wachsenden Skulpturensammlung. Die durch ihre brutalistische Architektur gekennzeichnete Stadtmitte hat auch nahezu musealen Charakter.

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In seiner vierten Auflage erkundet und verwandelt Urban Lights Ruhr mit acht künstlerischen Interventionen den Stadtraum rund um das Marler Zentrum – Creiler Platz, Skulpturenpark, Marler Stern. Die künstlerischen Arbeiten der international renommierten Künstler eröffnen neue Perspektiven auf die bestehenden architektonischen und städtebaulichen Strukturen. Zwischen Dystopie und Utopie liefern die Interventionen Ideen zur Neuinterpretation und Wiederbelebung des denkmalgeschützten Ensembles.

A

Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung sind Themen wie die Verbindung der städtischen Mitte zur umgebenden Stadt, die neue Erschließung des zum Skulpturenpark umfunktionierten alten Friedhofs, die Wiederbelebung des Creiler Platzes oder das Verhältnis der Stadt zum Marler Stern. Das Material Licht soll bei der Entwicklung der künstlerischen Arbeiten im Mittelpunkt stehen, um die urbanen Gegebenheiten des Ortes neu auszuleuchten und aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. Begleitend zum Kunstprojekt im öffentlichen Raum zeigt der Glaskasten Marl Werke aus der Sammlung und zur Eröffnung ist eine Wiederaufführung von George Brechts » Motor Vehicle Sundown ( Event ) « ( 1960 ) geplant.

→ Ein Projekt von Urbane Künste Ruhr und dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl in Kooperation mit der FH Dortmund / Fachbereich Szenografie.

LEITSYSTEM

Studierende der Fachhochschule Dortmund des Fachbereichs Kommunikation und Szenografie haben unter der Leitung von Britta Eiermann und Oliver Langbein ein Leitsystem entwickelt, das die verschiedenen Kunstorte miteinander verbindet und die Orientierung im Lichtparcous erleichtert: Eine kleine gelbe Motte schirrt durch Marl und sucht über gut sichtbare gelbe Markierungen ihren Weg zu den Lichtkunstwerken. Darüberhinaus haben die Studierenden ein Konzept für die Ausstattung des Festivalzentrums entwickelt, welches sie gemeinsam umsetzen.

  • Kuratoren
    • Katja Aßmann
    • Melanie Bono
    • Georg Elben
  • FH Dortmund
    • Britta Eiermann
    • Oliver Langbein
    • Ipek Ugurlu
    • Laura Schöler
    • Sem Zywicki
    • Kevin Erlenbusch
    • Juliette Palm
    • Hantian Xu
    • Kaoutar Aboueloula-Peindl
    • Daniel Henz
  • Künstler
    • Isa Melsheimer
    • Kristina Buch
    • Nikolaus Gansterer
    • Mischa Kuball
    • Martin Pfeifle
    • Michael Sailstorfer
    • Sans Facon
    • Hannah Weinberger