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Ausstellung und Symposium „ACTOPOLIS“

17/03/2017 - 09/04/2017

Alte Post Oberhausen Poststr. 1a, 46045 Oberhausen

In dem internationalen Projekt „ACTOPOLIS ǀ Die Kunst zu handeln“ haben KünstlerInnen, KuratorInnen und AktivistInnen die aktuelle Situation und Zukunft städtischer Ballungszentren in Europa untersucht und Alternativen des urbanen Lebens erprobt. Ihre Erkenntnisse werden ab dem 19. März 2017 in Oberhausen in einer Ausstellung präsentiert sowie am 17. und 18. März auf einem internationalen Symposium diskutiert.

ACTOPOLIS – DIE AUSSTELLUNG 19.03. – 9.4.2017 Öffnungszeiten: Di – So 14 – 18 Uhr Eintritt frei Alte Post Oberhausen Poststr. 1a 46045 Oberhausen

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Weltweit stehen Städte vor Herausforderungen. Wie kann es gelingen, den urbanen Raum auch in Zeiten seiner ökonomischen Verwertung und Privatisierung als gemeinsamen Raum der Gesellschaft auszubauen und zu erhalten? Welche Rolle spielen Kunst, Kultur, Architektur, selbstorganisiertes Handeln und Aktivismus in diesen Prozessen? Im internationalen Kooperationsprojekt "Actopolis. Die Kunst zu Handeln" wurden diese Fragestellungen in den letzten Jahren von KünstlerInnen, ArchitektInnen, PhilosophInnen, UrbanistInnen und AktivistInnen in 7 verschiedenen europäischen Städten bearbeitet.

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Die Ausstellung zeigt Projektbeispiele aus Ankara/Mardin, Athen, Bukarest, Belgrad, Oberhausen, Sarajevo und Zagreb. Materialien aus den mehr als 45 Einzelprojekten zeigen ein reichhaltiges Repertoire an Handlungsoptionen zu Gestaltung und Veränderung der Städte, in denen wir leben. Actopolis fordert dazu auf, zu handeln und will zur Nachahmung inspirieren. Die Ausstellung (Gestaltung NODE, Berlin – Oslo und SSW Architekten, Berlin) bietet sich als Aktionsraum an. Die variablen Teile der Ausstellung sind in 6 Kapitel mit folgenden Inhalten gegliedert:

Info: Information, Credits
Concepts: Die kuratorischen Konzepte aus den beteiligten Städten
Projects: Gesamtüberblick über alle im Rahmen von ACTOPOLIS realisierten Projekte
Topics: Materialien zu den zentralen Themen: Education, Heritage, Infrastructure, Labor, Migration, Nationalism, Segregation, Self-organization, Social Struggle, South, Urban Geography, Urban Warfare
Methods: Materialien zu den zentralen Methoden: Claiming, Collaborating, Collecting, Making, Playing, Recording, Researching, Sharing, Talking
Contexts: Zu den teilnehmenden Städten: Ankara/Mardin, Athen, Belgrad, Bukarest, Oberhausen, Sarajevo, Zagreb

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Das auf insgesamt 50 Tafeln präsentierte Material wird durch Medienstationen ergänzt, die der Film- und Videoproduktion des Projekts gewidmet sind. Der „öffentliche Raum“ der Ausstellung –  Aktionsflächen zwischen den halbkreisförmigen Räumen – bietet die Möglichkeit für lokale Ergänzungen, Rahmenveranstaltungen und Workshops.
 

Die Ausstellung wird am 16. März 2017 um 19.00 eröffnet. Für die kostenlose Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

INFOS ZUM SYMPOSIUM

Symposium mit offenem Horizont

Anlässlich der Eröffnung bietet das internationale Symposium „Wir müssen reden” in Oberhausen am 17. und 18. März allen beteiligten KuratorInnen eine Plattform, um die aufgeworfenen Themen vertiefend mit Gästen zu diskutieren. Jedes Panel wird von der Kuratorin oder dem Kurator moderiert, die oder der für die jeweilige Stadt zuständig war. Das Symposium findet bei freiem Eintritt statt und ist gegen Anmeldung (unter info@urbanekuensteruhr.de) zugänglich.

Symposium:
17. März 14:00 - 21:00
18. März 2017 10:00 - 16:00

Mit Panels der ACTOPOLIS-KuratorInnen Ana Dana Beroš (Zagreb), Danijela Dugandžić (Sarajevo), geheimagentur (Oberhausen), Ștefan Ghenciulescu (Bukarest), Elpida Karaba und Glykeria Stathopoulou (Athen), Boba Mirjana Stojadinović (Belgrad) und Pelin Tan (Ankara/Mardin).

Ort
Alte Post Oberhausen
Poststr. 1-33, 46045 Oberhausen

 

AktivistInnen gesucht! ACTOPOLIS versteht sich nach wie vor als Aufruf zum Handeln in der Stadt. So können die BesucherInnen der Ausstellung auf den Rückwänden der Module „Topics“ und „Methods“ ihre eigenen Vorstellungen, Projektideen oder Handlungsimpulse hinterlassen. Der Ausstellungsraum dient auch als Plattform für Debatten, Vorträge und Aktionen und ist offen für Initiativen, Vereine, KünstlerInnen und weitere Akteure. Melden Sie sich an unter info@urbanekuensteruhr.de

  • Konzept
    • Angelika Fitz (AT)
  • Künstlerische Leitung
    • Katja Aßmann (DE), Angelika Fitz (AT), Martin Fritz (AT)
  • Die Publikation zur ACTOPOLIS Ausstellung und das Symposium werden durch das Bundesumweltministerium (BMUB) gefördert.
  • Kooperationspartner
    • Urbane Künste Ruhr, Goethe-Institut, Theater Oberhausen
  • Ausstellungsdesign
    • NODE, Berlin – Oslo und SSW Architekten, Berlin