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Zu Gast Jahrgang 2026
Zeitraum des Aufenthalts
1.9.-30.11.2026
Kontakt
Urbane Künste Ruhr vergibt drei Recherche-Aufenthalte im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum.
Gemeinsam mit der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets vergeben wir im Jahr 2026 drei dreimonatige Recherche-Aufenthalte im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum. Das Programm richtet sich an Künstler*innen, die an einer zeitgenössischen Perspektive auf das Ruhrgebiet und seine Themen interessiert sind. Durch die Anbindung an die Stiftung und einen Arbeitsplatz im Haus der Geschichte mit Zugang zu Bibliothek und Archiv wird eine intensive Auseinandersetzung mit der Region ermöglicht.
Während der Recherchephase laden wir dazu ein, in engem Austausch mit dem kuratorischen Team vor Ort eine Projektidee zu entwickeln, die – je nach Eignung – 2027 Teil einer mehrtägigen Veranstaltung in Duisburg werden soll.
Fragen zu Mobilität und Verortung im Kunstfeld, Institutionskritik und kontextspezifischen Arbeitsweisen werden Teil der Veranstaltung in Duisburg 2027 sein und können in der Bewerbung gerne aufgegriffen werden. Der Aufenthalt ist für Künstler*innen, deren Praxis Recherche einschließt und die mit dem Medium Text, Sprache, Film oder Performance arbeiten, besonders geeignet.
Die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets
Die 1998 gegründete Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets fördert die Erforschung der Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets und stellt hierzu umfangreiche Buch- und Zeitschriftenbestände sowie zahlreiche Archivalien bereit. Im Stiftungsgebäude befinden sich die Bibliothek des Ruhrgebiets und das Archiv, welche den Künstler*innen offenstehen. Auch befinden sich im Archiv zahlreiche Dokumente zu künstlerischen Projekten und Projektvorhaben im Kontext der Kulturhauptstadt RUHR.2010 GmbH. Darüber hinaus besteht eine enge Anbindung an das Institut für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum, von der die Künstler*innen ebenso profitieren können.
Künstler*innen

© Jan Hottmann
Julia Schäfer
Julia Schäfer erforscht in ihren Videoarbeiten und ortsspezifischen Installationen Narrative des Verlusts, indem sie die Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion aufhebt. Ausgehend von der Metzgerei ihrer Familie betrachtet sie Fleischproduktion als Metapher für die Wechselwirkungen von Lust und Schmerz, Gewalt und Ernährung.

© Jeanna Kolesova
Jeanna Kolesova
Jeanna Kolesova ist Künstler*in, Filmemacher*in und Forscher*in und lebt in Berlin. Kolesovas Praxis verfolgt, wie Narrative im Laufe der Zeit entstehen und zirkulieren, und beleuchtet dabei ihre Einschreibung in Erinnerungen, Infrastrukturen und Landschaften.

© Anael Berkovitz
Anael Berkovitz
Anael Berkovitz ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die in Brooklyn und Tel Aviv lebt und arbeitet. Berkovitz’ Werk bedient sich der Fotografie, des Films, der Installation und der Erzählung als Mittel zur Untersuchung der Entstehung und Wahrnehmung von Identität.










