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The Troubadour von Ari Benjamin Meyers in Koproduktion mit der Manifesta 16 Ruhr
3.7.2026

Der Troubadour wird durch das Ruhrgebiet reisen – von Dortmund nach Duisburg, von Stadt zu Stadt, von Auftritt zu Auftritt, von Begegnung zu Begegnung. Im Mittelpunkt steht die Idee der kontinuierlichen Präsenz: Reisen, Ausruhen, Proben und Auftreten als eine ununterbrochene Reise; ein musikalisches Experiment, bei dem Gespräche, Gastfreundschaft und gemeinsame Erlebnisse ein sich ständig erweiterndes Repertoire an Liedern, Texten und Geschichten entstehen lassen. Was an einem Ort gehört, erlebt und ausgetauscht wird, wird an den nächsten Ort weitergetragen. 

Die Enduring Performance findet vom 10. August bis zum 10. September an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet sowie am 19. September in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri in Dortmund statt. Weitere Termine kommunizieren wir auf unserer Website.

The Troubadour von Ari Benjamin Meyers ist eine Koproduktion von Urbane Künste Ruhr und Manifesta 16 Ruhr und Teil unserer Ausstellung Unheimliche Verschiebungen.

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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