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Zhanna Kadyrova

Porträt der Künstlerin Zhanna Kadyrova, die mit Skulptur, Installation und sozialer Praxis arbeitet, mit kurzem dunklem Haar und schwarzem Hemd.

© Sergey Illin

Zhanna Kadyrova (*1981 in Brovary, Ukraine) arbeitet seit 20 Jahren im Bereich Skulptur und zählt derzeit zu den bekanntesten künstlerischen Positionen aus der Ukraine. In ihren Installationen, Skulpturen, Filmen und Fotografien beschäftigt sie sich mit regionalen Industriearchitekturen und verwendet oft bereits gebrauchte Materialien wie Keramik, Ziegel, Beton oder Glas. Dabei verbindet sie unterschiedliche Motive von kommunistischen Symboliken bis zu Gegenständen der Alltags- und Popkultur. 
Zhanna Kadyrova ist Gründungsmitglied der 2004 gegründeten Künstlergruppe R.E.P. (Revolutionary Experimental Space) sowie Teil des Kollektivs DE NE DE. Trotz des russischen Angriffskriegs hat Zhanna Kadyrova ihren Lebensmittelpunkt weiterhin in der Nähe von Kyjiw. Es ist ihr wichtig, die Geschehnisse in ihrem Heimatland in ihren Ausstellungen zu vermitteln, die weltweit zu sehen sind, zuletzt unter anderem auf der Venedig Biennale (2019), im Kunstverein Hannover (2023) oder im NS Dokumentationszentrum München (2023).

Nordmarkt & Kiosk

Stefan Marx

Auf den Vorhängen des Tourwagens ist rege Geselligkeit zu entdecken: To-Go-Becher unter sich oder Baustellenhütchen und Eistüten im Gespräch. Zwei gut gelaunte Freund*innen in einem einladenden Büdchen im Schatten der Bäume. Pudel und Kickroller, die sich ineinander kringeln.  

Kunst im öffentlichen Raum beginnt bei Marx mit dem genauen Hinschauen: Seine Zeichnungen entstehen immer spontan und unterwegs – am Flughafen, im Zug, im Café. Dabei sind Stefan Marx’ Szenen humorvoll, melancholisch, und weit entfernt von einer perfekten Wiedergabe, dafür nah an der Stadt und ihren Bewohner*innen. Als Künstler und Zeichner unterwandert er auch in anderen Kontexten die Grenzen zwischen freier Kunst, Gebrauchsgrafik und Alltagskultur konsequent: Er zeichnete die laufende Zitrone für eine bekannte Skate-Marke, für die königliche Porzellan-Manufaktur und verschiedene Modellabels, gestaltete Plattencover und T-Shirts. Neben zahlreichen Fanzines und Künstlerbüchern entstanden auch Hefte für Kinder und Erwachsene, die ausgemalt werden können. 

Stefan Marx war bereits mehrfach bei Urbane Künste Ruhr zu Gast, unter anderem zeichnete er 2018 für die Veranstaltungsserie Wandersalon die Wanderspinne, die mit ihren langen Armen alle Orte im Ruhrgebiet miteinander vernetzt. Nun reisen seine auf dem Dortmunder Nordmarkt entstandenen Zeichnungen als Malbuch mit, als Vorhänge rahmen sie andere Ausblicke, andere Szenen, andere Städte. Was Stefan Marx zeichnet, ist nie abgeschlossen – es wartet immer auf einen nächsten Moment, der dazukommt. 

Künstler*in

Open Artsit

Stefan Marx

Stefan Marx ist Künstler und Zeichner. Er entwickelt Designs für verschiedene Unternehmen, gestaltet das Artwork von Plattencovern und Fanzines, hat aber auch schon ein Dekor für die Königliche Porzellanmanufaktur entwickelt. 

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