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Yuki Jungesblut

© Daniel Sadrowski

Yuki Jungesbluts künstlerische Praxis basiert auf Beobachtung, Exploration und Recherche und umfasst verschiedene Medien wie Fotografie, Video, Installation, Sprache und performative Elemente. Sie bewegt sich in dem Spannungsfeld von Raumerkundung, Medienreflexion, Modellkonstruktionen und Alltagsbezug und artikuliert eine poetische und verschrobene Sicht der Dinge. 
 

Ihr Interesse gilt vor allem Schwellenphänomenen und -zuständen, besonders dem Grenzbereich von Fiktion, Realität und Imagination. Jungesblut setzt sich dabei mit Erinnerung und kollektivem Gedächtnis auseinander, mit literarischen Formen und der Konstruktion von Emotionen. Ihre vielfältigen Interessen verbindet sie in einer so genannten Freestyle-Forschung, die zwischen ästhetischem Spiel, der Suche nach Mythos und Fiktion und einer kritischen Analyse gesellschaftlicher Konstellationen vermittelt. In den letzten Jahren hat sie sich verstärkt der Fotografie zugewandt, insbesondere dem Fotobuch.

Yuki Jungesblut studierte Naturwissenschaften und Sozialpsychologie an der University of Cambridge und der London School of Economics. Anschließend studierte sie Visuelle Kommunikation/Film an der Kunsthochschule Kassel.

Yuki Jungesblut war von Okt—Dez 2021 Residentin bei den KunstVereinenRuhr.

Sonne Art Minigolf

Sowatorini Landschaft

Minigolf ist das demokratische Golf: niedrigschwellig, generationsübergreifend und ohne Dresscode. Das Bochumer Künstlerkollektiv Sowatorini Landschaft — bestehend aus Sebastian Sowa (*1981, Bochum) und Gianluca Torini (*1985, Berlin) — nimmt Minigolf als Volkssport ernst und führt es weiter. Ihr tragbarer Parcour Sonne Art Minigolf verwandelt die jeweilige Stadtoberfläche selbst zur Spielbahn: Pflasterfugen, Bordsteinkanten, Gefälle und Platz-Geometrien ersetzen normierte Kunststoffbahnen. Ausgelegt werden gestopfte Stoffwürsten zu einem weichen, provisorischen und ortsspezifischen Spielfeld. Das Tourmobil wird zum Anmeldepoint und Ausleihstation für alles, was es braucht.

Der Titel ist programmatisch doppeldeutig: Sonne Art klingt im Ruhrgebiet wie „so eine Art“ — Ausdruck einer unprätentiösen Offenheit und des sich selber nicht zu wichtig Nehmens, die zum Geist des Kollektivs gehört. Wer den Parcours meistern will, muss die Topografie lesen lernen: Stadtoberflächen, die sonst als bloßes Durchgangsmedium fungieren, werden zum Handlungsraum und Erkenntnisobjekt — eine Form, die an situationistische Stadtaneignung ebenso anschließt wie an partizipative Kunstpraxen, die den Eigensinn des Alltäglichen produktiv machen.

Sowatorini Landschaft bewegt sich seit ihrer Gründung 2016 an der Schnittstelle von Landschaftsarchitektur und Kunst. Diese besondere Positionierung brachte dem Kollektiv 2023 das renommierte Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo ein — als erst viertes Landschaftsarchitekturbüro in der über hundertjährigen Geschichte der Fördereinrichtung. Sonne Art Minigolf bleibt im Kern, was es ist: ein einfaches und schönes Spiel, um etwas von der Stadt und den Mitspieler*innen kennenzulernen.

Künstler*in

Open Artsit
Porträt von SOWATORINI Landschaft

© Alberto Novelli

Sowatorini Landschaft

Sebastian Sowa und Gianluca Torini arbeiten als Sowatorini Landschaft zwischen Garten, Landschaft und Kunst.

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