Zum Hauptinhalt springen (Enter drücken)Zum Fußbereich springen (Enter drücken)

Breadcrumbs

  1. Home
  2. Künstler*innen
  3. Profil

Yon Natalie Mik

Yon Natalie Mik ist multidisziplinäre Künstlerin und Performancekünstlerin, die an der Schnittstelle von Tanz, Poesie, Sound und Installation arbeitet. Ihre Arbeiten laden das Publikum dazu ein, soziale Choreografien zu verlernen und neu zu imaginieren. Sie nutzt Performance zugleich als Theorie und Praxis, um Themen wie Labor, Migration, Spiritualität und Krankheit zu erforschen. Seit 2018 wurde ihre Arbeit unter anderem von der Akademie Schloss Solitude, dem Taipei Performing Arts Center, esea contemporary, der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ihre Arbeiten wurden im Los Angeles County Museum of Art, im National Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul, beim Performing Arts Festival Berlin sowie in der ifa-Galerie Berlin präsentiert. Mik hat zudem als Gastprofessorin Performance an der Freien Universität Berlin, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Korea National University of Arts unterrichtet. 

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

mehr