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Viron Erol Vert

© Roland Baege

In seiner künstlerischen Praxis hinterfragt und untersucht Viron Erol Vert vor dem Hintergrund seiner persönlichen interkulturellen Prägung Identitätskonstruktionen und verschiedene Aspekte und Sichtweisen des Eigenen und des Fremden. In seinen Arbeiten, die vom Zustand und der Atmosphäre des Dazwischen-Seins geprägt sind, verwebt der Künstler verschiedene Kulturen, Materialien, Sprachen, Ausdrucksformen und auch Lebensauffassungen zu einer hybriden, komplementären Identität. 
 

Für das Ruhr Ding: Schlaf verwandelt Viron Erol Vert einen leerstehenden Kiosk in eine mobileartige Skulptur, indem er die ursprüngliche Architektur mit Modulen erweitert und mittels Formen, Farben, Texturen und Spiegelungen einen Ort für Begegnung, Tagträume und flüchtige Momente zwischen Alltag und Fantasie schafft. Inhaltlich wie formal nimmt er hierbei Bezug auf die ursprüngliche Funktion und Wortherkunft des Kiosks, einem Begriff der vom Persischen kūšk (Pavillon, Gartenhaus) schließlich als köşk ins moderne Türkische gelangte.

Er war von Juli bis Dezember 2021 Resident im Makroscope – Zentrum für Kunst und Technik im Rahmen von Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr.

Viron Erol Vert (*1975) ist zwischen dem Norden Deutschlands, Istanbul und Athen aufgewachsen und lebt und arbeitet zwischen Berlin und dem mediterranen Raum.

Nordmarkt & Kiosk

Stefan Marx

Auf den Vorhängen des Tourwagens ist rege Geselligkeit zu entdecken: To-Go-Becher unter sich oder Baustellenhütchen und Eistüten im Gespräch. Zwei gut gelaunte Freund*innen in einem einladenden Büdchen im Schatten der Bäume. Pudel und Kickroller, die sich ineinander kringeln.  

Kunst im öffentlichen Raum beginnt bei Marx mit dem genauen Hinschauen: Seine Zeichnungen entstehen immer spontan und unterwegs – am Flughafen, im Zug, im Café. Dabei sind Stefan Marx’ Szenen humorvoll, melancholisch, und weit entfernt von einer perfekten Wiedergabe, dafür nah an der Stadt und ihren Bewohner*innen. Als Künstler und Zeichner unterwandert er auch in anderen Kontexten die Grenzen zwischen freier Kunst, Gebrauchsgrafik und Alltagskultur konsequent: Er zeichnete die laufende Zitrone für eine bekannte Skate-Marke, für die königliche Porzellan-Manufaktur und verschiedene Modellabels, gestaltete Plattencover und T-Shirts. Neben zahlreichen Fanzines und Künstlerbüchern entstanden auch Hefte für Kinder und Erwachsene, die ausgemalt werden können. 

Stefan Marx war bereits mehrfach bei Urbane Künste Ruhr zu Gast, unter anderem zeichnete er 2018 für die Veranstaltungsserie Wandersalon die Wanderspinne, die mit ihren langen Armen alle Orte im Ruhrgebiet miteinander vernetzt. Nun reisen seine auf dem Dortmunder Nordmarkt entstandenen Zeichnungen als Malbuch mit, als Vorhänge rahmen sie andere Ausblicke, andere Szenen, andere Städte. Was Stefan Marx zeichnet, ist nie abgeschlossen – es wartet immer auf einen nächsten Moment, der dazukommt. 

Künstler*in

Open Artsit

Stefan Marx

Stefan Marx ist Künstler und Zeichner. Er entwickelt Designs für verschiedene Unternehmen, gestaltet das Artwork von Plattencovern und Fanzines, hat aber auch schon ein Dekor für die Königliche Porzellanmanufaktur entwickelt. 

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