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Uli Golub

Porträt der Künstlerin Uli Golub, die in ihren Arbeiten Migration und Identität thematisiert, mit dunklem Shirt vor hellem Hintergrund.

© Uli Golub

Uli Golub (*1990 in Charkiw, Ukraine) lebt und arbeitet in Oakland, Kalifornien. Sie wurde in Charkiw, Ukraine geboren und hat ebenda Philologie an der V. N. Karazin Kharkiv National University studiert. 2016 beendete sie anschließend ihr Studium an der Moskauer Rodchenko-Schule für Fotografie und Multimedia bei dem Künstler Sergey Bratkov. Ihre künstlerische Praxis umfasst Video, Installation, Performance, Fotografie und Mixed-Media-Collagen. Die Basis ihrer Arbeit bildet das Geschichtenerzählen. Fasziniert von spekulativer Fiktion, Kosmismus und Futurismus, konstruiert die Künstlerin Erzählungen, die die Betrachter*innen dazu inspirieren von möglichen neuen Realitäten, Beziehungen und der Dekonstruktion von Machtverhältnissen zu träumen. 
Uli Golub zeigt ihre Arbeit in Ausstellungen und Screenings, unter anderem im Folkwang Museum in Essen. Im Jahr 2020 gewann Uli Golub den zweiten Sonderpreis des Pinchuk Art Center Prize und erhielt den Emergency Grant der Foundation For Contemporary Arts in der Ukraine.

Kleine orange Schnecke

Anna Haifisch

© Daniel Sadrowski 

Eine Person mit zusammengebundenen Haaren trägt eine orange-blaue Decke mit Schneckenmotiv über den Schultern.

© Daniel Sadrowski

Eine Person hält eine große, orange-blaue Decke mit einer Zeichnung einer Schnecke und eines Hundes darauf hoch.

© Daniel Sadrowski

Anna Haifisch (*1986 in Zwenkau) ist Zeichnerin und Künstlerin, deren Arbeiten im Museum sowie in Zeitungen und Zeitschriften gleichermaßen zu sehen sind, ihre Comics wie The Artist erscheinen in mehreren Sprachen. Ob das vogelartige Wesen, das davon träumt, Künstler*in zu werden, oder Schappi — ihre Figuren sind vom Tierreich inspiriert und interessieren sich auf eigensinnige Art für die Kunstwelt. Allerdings ist der Humor zutiefst menschlich, mit dem Haifisch ein erzählerisches Universum entwickelt, das den Betrieb, seine Sehnsüchte und Absurditäten durchleuchtet. Dafür verbindet sie visuelle und erzählerische Elemente aus Design, Comic- und Kunstgeschichte. 

Die für die Grand Snail Tour gestaltete Decke Kleine orange Schnecke zeigt einen hundeartigen Charakter, der von einer Schnecke träumt. Dass die Decke erstmals für die Veranstaltung mit Anna Haifisch am Museum für Fotokopie in Dorsten im Grand Snail Trailer reiste, ist kein Zufall: Das Museum widmet sich einem Reproduktionsmedium, das Hochkultur und Alltagsgebrauch, Original und Vervielfältigung unauflöslich verknüpft – ein Spannungsfeld, das auch die Zeichnungen der Künstlerin bestimmt. Das textile Objekt gehört seither zur reisenden Sammlung der Grand Snail Tour: An kalten Tagen spendet sie als Decke Wärme, an warmen kann sie überall und jederzeit im Freien ausgebreitet werden und erinnert dann daran, dass auch die langsamste Reise Pausen braucht.

Künstler*in

Open Artsit
Porträt der Künstlerin Anna Haifisch, bekannt für ihre Comics und Illustrationen, mit rosa Mütze und Smiley-Pullover vor einer blauen Wand.

© Matthew James Wilson

Anna Haifisch

Anna Haifisch schreibt und zeichnet Comics, arbeitet als Illustratorin für nationale und internationale Medien und gestaltet Druckserien, Poster und Designprodukte.

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