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Stacey Gillian Abe

©Roland Baege

Stacey Gillian Abes Konzepte beleuchten spezifische komplexe Situationen in Form autobiografischer Dokumentationen, die auf den vorherigen, wiederholt erlebten Erfahrungen der Künstlerin basieren. Ihre Arbeiten unternehmen den Versuch, konventionelle Darstellungen von ihr als schwarzer Frau zu unterminieren, indem sie an die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Geistes appellieren. Schauplatz sind dabei von ihr inszenierte imaginäre Räume, die den Werken ein surreal-mystisches Gefühl verleihen, während sie unheimlichen Narrativen, Themen wie Identität, Geschlecht, Spiritualität und kulturelle Mystik sowie Vergangenheit und Gegenwart auf den Grund gehen.

2019 war sie Gastkünstlerin im Rahmen des Projekts Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr in Dortmund und wurde vom Iwalewahaus der Universität Bayreuth mit dem Iwalewa Art Award ausgezeichnet.

Schwelm

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Schwelm von Harald Popp

Das Privileg des Touristen: Er darf staunen. Jede Ecke ein Ereignis, jede Fassade ein kleines Drama aus Oberfläche, Linien und Struktur. 

Künstler*in

Open Artsit

© Harald Popp

Harald Popp

Harald Popp studierte Fotografie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg bei Prof. Ute Mahler. Nach einigen Jahren als angewandter Fotograf konzentrierte er sich auf seine künstlerische Praxis.

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