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ruїns collective

Porträt von Ruins Collective, einem Künstlerkollektiv, das sich mit urbanen Strukturen und deren Transformationen beschäftigt, vor einer Holztür mit Namensschild.

©  ruїns collective

Das ruїns collective wurde 2017 von Oleg Isakov, Elias Parvulesco und Teta Tsybulnyk in Kyjiw gegründet und realisiert Projekte im Bereich Film und bildende Kunst. Zwischen 2019 und 2021 arbeiteten hauptsächlich Teta Tsybulnyk und Elias Parvulesco unter diesem Titel zusammen. Ein zentrales Anliegen der Gruppe ist es, die Komplexität der Welt aus menschlicher und nicht-menschlicher Perspektive zu reflektieren und zu untersuchen, wie Landschaften Identitäten formen. Ihre Arbeiten wurden auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt, darunter das FIDMarseille, das Glasgow Short Film Festival oder die Docudays in der Ukraine. Das ruїns collective präsentiert seine Arbeiten auch in Ausstellungen, so zum Beispiel im MAXXI National Museum in Rom, im Royal Art and History Museum in Brüssel oder im Art Centre Silkeborg Bad in Dänemark.

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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