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Paul Spengemann

© Nikolas Geier

Paul Spengemann (*1987) studierte Bildende Kunst und Film an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Goldsmiths University of London. 2017 wurde er mit dem Bundespreis für Kunststudierende, dem ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS sowie 2018 mit dem Columbus-Förderpreis der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) ausgezeichnet. 2024 war Paul Spengemann Stipendiat der Casa Baldi (Villa Massimo), Italien. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bildgebungsverfahren, insbesondere im Bereich des Bewegtbildes. Dabei nutzt er das Virtuelle in seinem Werk oft als Mittel für Sichtbarkeit und Teilhabe, in dem Sinne, dass sich etwa eine Lasershow auf ein Haus im öffentlichen Raum legt. Seine Arbeiten wurden weltweit in zahlreichen Ausstellungen und auf Filmfestivals gezeigt, darunter: Villa Massimo Rom, LOOP Barcelona, São Paulo International Short Film Festival, Goethe-Institut Mexico City, Wiener Art Foundation, SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, Dortmunder Kunstverein e.V., Hamburger Kunsthalle und 66. Internationale Filmfestspiele Berlin.

Kleine orange Schnecke

Anna Haifisch

© Daniel Sadrowski 

Eine Person mit zusammengebundenen Haaren trägt eine orange-blaue Decke mit Schneckenmotiv über den Schultern.

© Daniel Sadrowski

Eine Person hält eine große, orange-blaue Decke mit einer Zeichnung einer Schnecke und eines Hundes darauf hoch.

© Daniel Sadrowski

Anna Haifisch (*1986 in Zwenkau) ist Zeichnerin und Künstlerin, deren Arbeiten im Museum sowie in Zeitungen und Zeitschriften gleichermaßen zu sehen sind, ihre Comics wie The Artist erscheinen in mehreren Sprachen. Ob das vogelartige Wesen, das davon träumt, Künstler*in zu werden, oder Schappi — ihre Figuren sind vom Tierreich inspiriert und interessieren sich auf eigensinnige Art für die Kunstwelt. Allerdings ist der Humor zutiefst menschlich, mit dem Haifisch ein erzählerisches Universum entwickelt, das den Betrieb, seine Sehnsüchte und Absurditäten durchleuchtet. Dafür verbindet sie visuelle und erzählerische Elemente aus Design, Comic- und Kunstgeschichte. 

Die für die Grand Snail Tour gestaltete Decke Kleine orange Schnecke zeigt einen hundeartigen Charakter, der von einer Schnecke träumt. Dass die Decke erstmals für die Veranstaltung mit Anna Haifisch am Museum für Fotokopie in Dorsten im Grand Snail Trailer reiste, ist kein Zufall: Das Museum widmet sich einem Reproduktionsmedium, das Hochkultur und Alltagsgebrauch, Original und Vervielfältigung unauflöslich verknüpft – ein Spannungsfeld, das auch die Zeichnungen der Künstlerin bestimmt. Das textile Objekt gehört seither zur reisenden Sammlung der Grand Snail Tour: An kalten Tagen spendet sie als Decke Wärme, an warmen kann sie überall und jederzeit im Freien ausgebreitet werden und erinnert dann daran, dass auch die langsamste Reise Pausen braucht.

Künstler*in

Open Artsit
Porträt der Künstlerin Anna Haifisch, bekannt für ihre Comics und Illustrationen, mit rosa Mütze und Smiley-Pullover vor einer blauen Wand.

© Matthew James Wilson

Anna Haifisch

Anna Haifisch schreibt und zeichnet Comics, arbeitet als Illustratorin für nationale und internationale Medien und gestaltet Druckserien, Poster und Designprodukte.

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