Zum Hauptinhalt springen (Enter drücken)Zum Fußbereich springen (Enter drücken)

Breadcrumbs

  1. Home
  2. Künstler*innen
  3. Profil

Nicoleta Moise

© Daniel Sadrowski

Nicoleta Moise (*1989), arbeitet als bildende Künstlerin, Autorin und Forscherin mit verschiedenen Medien, insbesondere in der Kombination von Fotografie, Video und Performance. Durch die Auseinandersetzung mit Archivmaterial und verstrickten Erzählungen möchte sie in ihrer künstlerischen Praxis weniger bekannte Geschichten, Charaktere oder Ereignisse sichtbar machen. Nicoleta Moises Projekt Memory of the World - A Very Brief Selection (2020), ist eine textbasierte Forschung über ihre persönliche Reise im Rahmen des Programms Memory of the World, einer 1992 von der UNESCO ins Leben gerufene Initiative zum Schutz des dokumentarischen Erbes der Menschheit vor kollektiver Amnesie, klimatischen Bedingungen oder vorsätzlicher Zerstörung. Nicoleta Moise veröffentlichte außerdem die Publikationen I am Not Entirely Happy Unless I am Here, In My Country (2016) und Not only the seaside, but I like the mountains too! (2014). Beide Publikationen befassen sich mit dem weiblichen Körper in unterschiedlichen sozio-politischen Kontexten. Im Jahr 2018 war sie Mitbegründerin des intersektionalen, feministischen Magazins CUTRA in Rumänien.

Nicoleta Moise war von Juli bis September 2021 Residentin bei den KunstVereinenRuhr und von April bis Juni 2023 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum.

Xanten

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Xanten von Jul Gordon

Schwarz-weiße Illustration eines Hauses mit Vorgarten in Xanten. Text: „Wir reden hier nicht von Arbeit, wir reden von... Vorgärten.“

© Jul Gordon

Handgezeichnete Illustration eines Hauseingangs mit Palme und Dekorationsfiguren. Text: „Hier steckt sehr viel Arbeit... und sehr sorgfältige Arbeit.“

© Jul Gordon

Zeichnung von zwei Löwenstatuen vor einer Haustür mit Dialog. Text: „Also ich wollt sagen ich stell mir jetzt keinen Wecker oder so.“ – „Warum? Wenn irgendwat ist...?“

© Jul Gordon

Schwarz-weiße Illustration eines Frosches mit Fernglas, sitzend auf einem Tisch vor einer Tür. Text: „Weißt du noch Simex?“

© Jul Gordon

Künstlerische Zeichnung mit fliegenden Vögeln und einer Schleife. Text: „Sie ist ne Katze geworden.“ – „Könnten wir das vielleicht umlenken?“

© Jul Gordon

Handgezeichnete Illustration einer kreativen Vorgartendekoration mit gestapelten Formen. Text: „Sie ist voll der Hammer.“

© Jul Gordon

Minimalistische Zeichnung eines Hauses mit Löwenfigur vor der Tür. Text: „Und mehr in Scheiße verhindern.“

© Jul Gordon

Kritische Illustration einer Plakatwerbung mit „Du gehörst dazu“-Text und Menschenmenge. Text: „Z.B. Faschismus.“

© Jul Gordon

Künstler*in

Open Artsit

Jul Gordon

Jul Gordon lebt in Hamburg und arbeitet als Comiczeichnerin. Neben dem Zeichnen kuratiert sie Ausstellungen und ist als Dozentin an der HAW Hamburg tätig.

mehr