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Nadine Rangosch

© Roland Baege

Nadine Rangosch (*1991) arbeitet mit Klang, Skulptur, Video, 3D-Animation und -Modellierung. Ihre Installationen bauen auf Erzählungen zwischen Fakt und Fiktion auf, die unerwartete Verbindungen zwischen fest und flüssig, Symbolik und Realismus, Menschlichem und Nicht-menschlichem herstellen. 
 

Natur- und Bildwissenschaften sowie mythologische Narrative bilden die Grundlage für den Entwurf ihres eigenen Vokabulars, welches abstrakte Konzepte in räumliche Konstellationen übersetzt. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen stellt einen konstanten Einfluss dar, der ihre atmosphärischen Arbeiten im Alltäglichen verankert.

Aktuell arbeitet sie an einem Projekt, das florale Formen wie Blüten und Blätter in virtuelle Objekte überträgt, um die Darstellung von Realität und unsere Wahrnehmung dessen unter dem Einfluss von 3D-Technologie zu untersuchen. 

Nadine Rangosch war von April—Juni 2021 Residentin auf dem Halfmannshof in Gelsenkirchen.

Kleine orange Schnecke

Anna Haifisch

© Daniel Sadrowski 

Eine Person mit zusammengebundenen Haaren trägt eine orange-blaue Decke mit Schneckenmotiv über den Schultern.

© Daniel Sadrowski

Eine Person hält eine große, orange-blaue Decke mit einer Zeichnung einer Schnecke und eines Hundes darauf hoch.

© Daniel Sadrowski

Anna Haifisch (*1986 in Zwenkau) ist Zeichnerin und Künstlerin, deren Arbeiten im Museum sowie in Zeitungen und Zeitschriften gleichermaßen zu sehen sind, ihre Comics wie The Artist erscheinen in mehreren Sprachen. Ob das vogelartige Wesen, das davon träumt, Künstler*in zu werden, oder Schappi — ihre Figuren sind vom Tierreich inspiriert und interessieren sich auf eigensinnige Art für die Kunstwelt. Allerdings ist der Humor zutiefst menschlich, mit dem Haifisch ein erzählerisches Universum entwickelt, das den Betrieb, seine Sehnsüchte und Absurditäten durchleuchtet. Dafür verbindet sie visuelle und erzählerische Elemente aus Design, Comic- und Kunstgeschichte. 

Die für die Grand Snail Tour gestaltete Decke Kleine orange Schnecke zeigt einen hundeartigen Charakter, der von einer Schnecke träumt. Dass die Decke erstmals für die Veranstaltung mit Anna Haifisch am Museum für Fotokopie in Dorsten im Grand Snail Trailer reiste, ist kein Zufall: Das Museum widmet sich einem Reproduktionsmedium, das Hochkultur und Alltagsgebrauch, Original und Vervielfältigung unauflöslich verknüpft – ein Spannungsfeld, das auch die Zeichnungen der Künstlerin bestimmt. Das textile Objekt gehört seither zur reisenden Sammlung der Grand Snail Tour: An kalten Tagen spendet sie als Decke Wärme, an warmen kann sie überall und jederzeit im Freien ausgebreitet werden und erinnert dann daran, dass auch die langsamste Reise Pausen braucht.

Künstler*in

Open Artsit
Porträt der Künstlerin Anna Haifisch, bekannt für ihre Comics und Illustrationen, mit rosa Mütze und Smiley-Pullover vor einer blauen Wand.

© Matthew James Wilson

Anna Haifisch

Anna Haifisch schreibt und zeichnet Comics, arbeitet als Illustratorin für nationale und internationale Medien und gestaltet Druckserien, Poster und Designprodukte.

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