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Minh Đức Phạm

Minh Đức Phạm ist Künstler und Performer. Er studierte Ausstellungsgestaltung an der HfG Karlsruhe sowie Performance Studies und Designtheorie an der UdK Berlin. In seiner künstlerischen Praxis bewegt er sich zwischen Bildender und Darstellender Kunst. Dabei thematisiert er Fragen von Identität und verhandelt diese an den Schnittstellen von Gender, Race und Klasse. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Museum der Bildenden Künste Leipzig, im Stadtmuseum Dresden und zuletzt im Haus der Kulturen der Welt ausgestellt. Er wirkte darüber hinaus in diversen Theater- und Performanceproduktionen mit, darunter Die Große Klassenrevue am HAU1, Home Away From Home im Cloud Gate Theatre in Taipeh und Semiotiken der Drecksarbeit am Mousonturm Frankfurt. Pham erhielt Stipendien u.a. von der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin und dem Fonds Darstellende Künste. 

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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