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Matshelane Xhakaza

©Roland Baege

Matshelane Xhakaza (*1993) ist eine südafrikanische Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Johannesburg. Ausgangspunkt von Xhakazas Arbeiten sind das direkte Umfeld und die persönlichen, alltäglichen Erfahrungen der Künstlerin. Angelehnt an Marschall McLuhans These „Das Medium ist die Botschaft“, ist sie daran interessiert, Themen durch eine Methode des ‚Denkens als Praxis‘ zu verhandeln und diese durch verschiedene Medien wie Bewegtbild, textbasierte Installationen und gelegentlich auch durch Malerei akribisch zu artikulieren. Durch Xhakazas Arbeiten wird dem Publikum eine nuancierte und pointierte Ästhetik vermittelt, die versucht, mit den Komplexitäten umzugehen, die bei der Auseinandersetzung mit bestimmten sozial-politischen Narrativen eine Rolle spielen. Derzeit untersucht Xhakaza Ideen, wie man „Spiel” als eine Methode verwenden kann, um eine neue Ästhetik für ihre künstlerischen Arbeiten entdecken. Im Jahrgang 18/19 nimmt Matshelane Xhakaza an unserem Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr teil.

Waltrop

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Dass eine Chronik nicht nur das Geplante dokumentiert, sondern auch die Zufälle, Unterbrechungen und Umwege einer Reise, zeigt der Beitrag zu Waltrop von Daniel Sadrowski. Nachdem am Veranstaltungstag, dem 15. Mai 2025, keine Chronik realisierte werden konnte, reiste der Fotograf exakt ein Jahr später nach Waltrop und nahm in Anlehnung an die New American Photography die Peripherie der Stadt in den Blick. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien erkunden die ländlich geprägten Übergangsräume am nördlichen Rand des Ruhrgebiets.

Waltrop von Daniel Sadrowski

Künstler*in

Open Artsit

© Guido Rottmann

Daniel Sadrowski

Daniel Sadrowski studierte zunächst Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Journalist zu werden. Seine Begeisterung für die Fotografie führte ihn zum Fotodesign-Studium in Dortmund, welches er 2003 mit Diplom abschloss. 

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