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Lubov Malikova

© Daniel Sadrowski

Lubov Malikova ist eine ukrainische Künstlerin aus Kiew. Sie hat Erfahrungen in Soziologie sowie verschiedenen kreativen Bereichen von Tanz bis Illustration und leitet zusammen mit Max Poberezhsky das Künstlerkollektiv und experimentelle Designstudio DIS/ORDER. Im Rahmen von DIS/ORDER arbeitet sie an multidisziplinären Projekten – wie z.B. dem Projekt Queer Chapel –, ebenso wie Situationen, Installationen, Grafiken und Wearables, die sich mit Themen wie Mutation, Religion, sozialen Transformationen und Technologie befassen.

In den letzten sechs Jahren hat DIS/ORDER auch als Underground-Modemarke fungiert. Diese hat sie sich zum Ziel gesetzt, die kapitalistischen Standards der Branche zu überwinden und möchte die Industrie erforschen und weiterentwickeln. Das Kollektiv produzierte und lieferte zum Beispiel Tausende der charakteristischen "Smiley"-Gesichtsmasken für ∄, die heute unter ukrainischen Ravern und weltweit bekannt sind.

Lubov Malikova hat mit ihren Arbeiten zur IZOLYATSIYA Plattform und dem SVITLOGRAD Projekt auf dem Donbass beigetragen und stellte diese u.a. in VCRC (Kiew), Saatchi Gallery (London) und Art Arsenal (Kiew) aus.

Luba floh mit ihren zwei Kindern vor der russischen Invasion aus ihrem Heimatland. Als Residentin des Programmes Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr lebt sie derzeit in Essen.

 

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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