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Kyoco Taniyama & Nico Alexander Taniyama

©Roland Baege

Kyoco+Nico sind ein Künstlerduo aus Tokyo und Berlin. Das Verhalten sowie die Sprach-Syntax beider Städte sind tendenziell genau gegensätzlich. Derlei länderspezifische Kontradiktionen beobachten Kyoco+Nico in Ihrem Alltag und beeinflussen damit Ihr binäres Themenspektrum wie Makro und Mikrosicht, Digital und Analog sowie Vergangenheit und Zukunft. Ihr Arbeitsprozess beginnt ortsspezifisch als „physische Entdecker“. Das Reflektieren dieser gesammelten Erlebnisse begleitet Ihren Weg zur konzeptionellen Abstraktion und beide spielen hierbei mit dem Reiz von Paradoxien, welche es gewöhnlich zu vermeiden gilt. Für das Ruhr Ding: Territorien verbinden Kyoco+Nico zum dritten Mal Ihre Ausdrucksformen, wie Skulptur und Medien-Installation im Hinblick auf soziale Transformationen als Folge des Wandels von der Industrialisierung zur Digitalisierung.

Kyoco Taniyama visualisiert Ihre kritischen Fragestellungen aktueller Ereignisse, die Sie durch Erkunden fremder Orte und sozialer Strukturen sammelt, in humorvoller Form mittels Fotografie, Skulptur und Installation.

Nico Alexander Taniyama kombiniert sein duales Interesse der Medienkunst und des philosophischen Denkens. Sein Meta-Ansatz: „Alles was wir machen, können wir auf der Metaebene versuchen“ spiegelt seine theoretische und visuelle Arbeit wider.

Anmeldung Kuratorinnenführung

Jetzt anmelden zur Führung am 23.8. um 14 Uhr

Gemeinsam mit den Kuratorinnen Britta Peters und Alisha Raissa Danscher besuchen wir verschiedene Standorte der Ausstellung Unheimliche Verschiebungen und laden zum Erkunden der Werke und ihrer Umgebungen ein. Die Führung findet in deutscher Sprache statt und dauert etwa zwei Stunden.

Treffpunkt um 14 Uhr:
Ev. Stadtkirche Sankt Petri
Westenhellweg / Petrikirchhof 1
44137 Dortmund

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