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Kiosk of Solidarity

Der Kiosk of Solidarity ist ein mobiler Begegnungsort im öffentlichen Raum. Er geht dorthin, wo Austausch, Mitgestaltung und gelebte Solidarität gebraucht werden – auf Plätzen, in Nachbarschaften oder an Orten gesellschaftlicher Spannung. Über 25 solidarische Initiativen und Projekte haben den Kiosk seit 2023 jeweils für einige Tage genutzt. In vielfältigen Formaten bringen sie Nachbar*innen, Mitstreitende und andere Interessierte zusammen und tragen ihre solidarische Praxis temporär in den öffentlichen Stadtraum. Der Kiosk erzeugt für marginalisierte Gruppen Sichtbarkeit und vernetzt diese mit anderen Initiativen. Das Kiosk-Projektteam unterstützt, zusammen mit Studierenden der TU Berlin, die Initiativen bei der Realisierung ihrer Nutzungsideen für den Kiosk. Im Rahmen des Dortmunder Stopps der Grand Snail Tour kooperiert der Kiosk mit der Beratungsstelle KOBER.

Team Dortmund: Moritz Ahlert, Nura Mohammed Ahmed, Melina Haseleu, Anna-Sophie Heimes, Monika Keller, Anne Reiber, Katerina Tzouvala. 

Waltrop

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Dass eine Chronik nicht nur das Geplante dokumentiert, sondern auch die Zufälle, Unterbrechungen und Umwege einer Reise, zeigt der Beitrag zu Waltrop von Daniel Sadrowski. Nachdem am Veranstaltungstag, dem 15. Mai 2025, keine Chronik realisierte werden konnte, reiste der Fotograf exakt ein Jahr später nach Waltrop und nahm in Anlehnung an die New American Photography die Peripherie der Stadt in den Blick. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien erkunden die ländlich geprägten Übergangsräume am nördlichen Rand des Ruhrgebiets.

Waltrop von Daniel Sadrowski

Künstler*in

Open Artsit

© Guido Rottmann

Daniel Sadrowski

Daniel Sadrowski studierte zunächst Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Journalist zu werden. Seine Begeisterung für die Fotografie führte ihn zum Fotodesign-Studium in Dortmund, welches er 2003 mit Diplom abschloss. 

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