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Jingyun Li

Jingyun Li (*1995 in Xi’an) ist freischaffende*r Theater-Künstler*in und Produzent*in. Das Leben und Arbeiten in verschiedenen Sprachen prägt Jingyun Lis künstlerische Arbeit, unter anderem im Medium Performance. So erforscht die Künstler*in durch die Linse der Sprache Fragen zu Themen wie Sexualität, Migration, kultureller Identität und Zensur. Sprache wird als künstlerisches Material verwendet, um spielerisch Wege des Schreibens, Sprechens und Kommunizierens neu zu gestalten und so Weltanschauungen und Machtstrukturen in Frage zu stellen, die durch Sprache produziert werden.

Als Nicht-Muttersprachler*in sucht Jingyun in Fehlern, Unvollkommenheiten und hybriden Sprachen nach Ausdruckspotenzialen - nach Formen von nicht standardisiertem Sprachgebrauch und sprachlicher Verfremdung. 

Projekte

Schwelm

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Schwelm von Harald Popp

Das Privileg des Touristen: Er darf staunen. Jede Ecke ein Ereignis, jede Fassade ein kleines Drama aus Oberfläche, Linien und Struktur. 

Künstler*in

Open Artsit

© Harald Popp

Harald Popp

Harald Popp studierte Fotografie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg bei Prof. Ute Mahler. Nach einigen Jahren als angewandter Fotograf konzentrierte er sich auf seine künstlerische Praxis.

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